Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir | Bildquelle: dpa

Grünen-Wahlprogramm "Umwelt können wir am besten"

Stand: 10.03.2017 12:11 Uhr

Ausstieg aus der Kohlekraft und das Aus für Verbrennungsmotoren: Die Grünen setzen im Wahlkampf vor allem auf Umwelt- und Klimaschutz. "Öko ist das Standbein, auf dem wir stehen", sagte Parteichef Özdemir. Ziel der Grünen ist ein zweistelliges Wahlergebnis.

Die Grünen wollen im Bundestagswahlkampf vor allem mit Klima- und Umweltschutz punkten. "Öko ist für uns nicht ein Spiel, sondern ist das Standbein", sagte Spitzenkandidat Cem Özdemir bei der Präsentation des Wahlprogramm-Entwurfs. Die ökologische Frage sei "keine Gewissensfrage mehr, sie ist die Existenzfrage". Und er fügte hinzu: "Umwelt können wir am besten."

Die Grünen stellten in elf Bundesländern die Umweltminister, sagte Katrin Göring-Eckardt, die mit Özdemir gemeinsam das Spitzenduo der Partei bildet. Aber nun müssten auch im Bund strukturelle Veränderungen angestoßen werden, etwa für eine naturverträgliche Landwirtschaft und Tierhaltung.

Matthias Deiß, ARD Berlin, zum Wahlprogramm der Grünen
tagesschau24 11:30 Uhr, 10.03.2017

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Bann für Verbrennungsmotoren

Mitte Juni werden die Grünen auf einem Parteitag in Berlin endgültig über ihr Programm entscheiden. Forderungen sind etwa der sofortige Start des Kohleausstiegs und der Umbau der Autoindustrie auf abgasfreie Antriebstechniken. "Wie die Große Koalition an Diesel- und Ottomotoren festzuhalten, ist überholt. Sie hemmt damit die Autoindustrie", heißt es im Programm.

Grüne stellen Entwurf ihres Wahlprogramms vor
tagesschau 14:00 Uhr, 10.03.2017, Matthias Deiß, ARD Berlin

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Weitere Themen der Grünen sind ein Umbau der Familienförderung zugunsten von Geringverdienern, schnellere Asylverfahren und bessere Integration von Zuwanderern und Investitionen in Kitas und Schulen.

Ziel ist die Zweistelligkeit

Offizielles Ziel der Grünen ist ein "deutlich zweistelliges Ergebnis". Davon ist die Partei aber derzeit weit entfernt: Im ARD-Deutschland Trend kommen sie auf acht Prozent.

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ARD-DeutschlandTrend vom 09. März 2017

Sonntagsfrage

Sonntagsfrage

Regieren? Eher mit der SPD

Göring-Eckardt und Özdemir gaben sich zuversichtlich, dass die nun ausgegebenen Leitlinien an der Basis zünden. Überhaupt setzen sie auf die Mitarbeit ihrer Wählerschaft - unter anderem per Haustür-Wahlkampf. Die meisten Schnittmengen für eine Koalition sieht die Partei momentan mit der SPD. "Wenn die Grünen zwischen der SPD und der CDU/CSU wählen können, also wenn es mit beiden ginge, dann würden wir immer erst mit der SPD koalieren", sagte Özdemir im Deutschlandfunk.

Für seine Partei gebe es generell eine größere Schmittmenge mit der SPD. Grundsätzlich gehe sie aber offen in die Wahl am 24. September und würde das Bündnis eingehen, mit dem sie am meisten grüne Politik umsetzen könne.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 10. März 2017 um 10:00 Uhr.

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