Grimme-Preis | Bildquelle: dpa

Grimme-Preis Vor allem Serien ausgezeichnet

Stand: 09.03.2016 13:01 Uhr

Serien sind die Sieger der diesjährigen Vergabe der Grimme-Preise. Aber auch Jan Böhmermann mit "Varoufake" und Olli Dittrich mit der WDR-Produktion "Schorsch-Aigner - der Mann, der Franz Beckenbauer war", wurden ausgezeichnet.

Fernsehserien sind die Sieger bei der diesjährigen Vergabe der Grimme-Preise. RTL gewann eine renommierten Auszeichnungen für die Spionageproduktion "Deutschland 83". Das ZDF bekam den Preis für "Paton Girl". Die TNT-Serie "Weinberg" war ebenso erfolgreich wie die für das Internet produzierte Sendereihe "Marhaba - Ankommen in Deutschland" von n-tv.

Erstmals Preis für journalistische Leistung

Erstmals wurde in diesem Jahr ein Grimme-Preis für besondere journalistische Leistung vergeben: Er ging an den Südwestrundfunk (SWR) für die Recherche "Tödliche Exporte". Jan Böhmermann bekam die Auszeichung für seine Satire "Varoufake" in seinem ZDF-Format "Neo Magazin Royale". Olli Dittrich gewann mit der WDR-Produktion "Schorsch Aigner - der Mann, der Franz Beckenbauer war", bereits seinen vierten Grimme-Preis. Seine Reaktion darauf: "Das wichtigste ist, man hält den Ball flach".

Insgesamt waren 76 Produktionen und besondere Einzelleistungen aus mehr als 800 Einreichungen nominiert. Die Auszeichnungen werden am 8. April im Theater der Stadt Marl verliehen, dem Sitz des Grimme-Instituts. Der undotierte Grimme-Preis wird in diesem Jahr zum 52. Mal vergeben. Er gilt als wichtigster deutscher Fernsehpreis.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. März 2016 um 15:00 Uhr.

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