Die Gebärdensprachdolmetscherin Laura Schwengber hält den Grimme Online Award | Bildquelle: dpa

Grimme Online Award Preise für die besten Web-Reportagen

Stand: 30.06.2017 21:35 Uhr

Armut, Gebärdensprache und Kanzlerkandidaten - mit diesen Themen beschäftigen sich die Web-Projekte, die in Köln mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurden. Preise gingen an den HR, den WDR und Spiegel Online.

Web-Reportagen über Armut und Gebärdensprache sind in Köln mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden. Die Jury prämierte das Projekt "Die mit den Händen tanzt" des Hessischen Rundfunks über die Dolmetscherin Laura Schwengber - sie übersetzt ganze Konzerte in Gebärdensprache.

Ein Preis ging auch an den WDR für seinen "Kandidatencheck" - ein Projekt zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, bei dem fast 1000 Landtagskandidaten für kurze Web-Videos interviewt wurden.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Reportage "Was heißt schon arm?" von Spiegel Online, die anhand verschiedener Protagonisten die herkömmliche Definition von Armut infrage stellt. Der undotierte Grimme Online Award gilt als wichtigster deutscher Preis für hochwertige Online-Angebote. Er wird seit 2001 verliehen. Nominiert waren in diesem Jahr 29 Projekte.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 01. Juli 2017 um 07:52 Uhr.

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