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[Bildunterschrift: Alois Glück ]
Der CSU-Politiker Alois Glück ist neuer Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Die Vollversammlung der katholischen Laienorganisation wählte den früheren Präsidenten des Bayerischen Landtags mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger von Hans Joachim Meyer, der nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr kandidierte.
In seiner Antrittsrede versprach Glück, sich für eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz einzusetzen, um gemeinsam nach Perspektiven für die Zukunft der Kirche in Deutschland zu suchen.
Die Laienorganisation beugte sich mit der Wahl Glücks einer Entscheidung der Deutschen Bischofskonferenz, die den ursprünglich vom ZdK vorgesehenen Kandidaten, den Vizepräsidenten der Laienorganisation und hessischen Kultus-Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann, abgelehnt hatte. Es war das erste Mal seit Anfang der 50er-Jahre, dass die Bischofskonferenz einen Kandidaten für das Spitzenamt der Laienorganisation die Zustimmung versagt hatte. Beim ZdK hatte dies Empörung und Unverständnis ausgelöst.
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