Reden auf der Gedenkfeier Bewegende Worte

Stand: 23.02.2012 17:03 Uhr

"Ich bin Herr Ismail Yozgat. Mein Sohn starb in meinen Armen." In einfachen, ergreifenden Worten bittet der ältere Mann mit grauem Haar um Aufklärung, um Anerkennung. Auch zwei Töchter von Ermordeten halten bewegende Reden. Die richtigen Worte findet auch Kanzlerin Merkel. Die Reden im Überblick.

In einer bewegenden Rede im Berliner Konzerthaus erinnert Bundeskanzlerin Angela Merkel an die zehn Todesopfer der Zwickauer Terrorzelle. Zudem bittet sie deren Familien um "Verzeihung". Viele Angehörige seien über Jahre hinweg selbst im Visier der Sicherheitsbehörden gewesen. "Diese Jahre müssen für Sie ein Alptraum gewesen seien", sagt Merkel. "Das ist besonders beklemmend, dafür bitte ich Sie um Verzeihung."

Dann tritt ein älterer Mann ans Mikrophon. "Ich bin Ismail Yozgat, mein Sohn starb in meinen Armen am 6. April 2006 im Internetcafé, wo er erschossen wurde", sagt er. Er spricht türkisch. Die junge Übersetzerin, die neben ihm steht, braucht ein paar Sekunden, um sich zu sammeln, bevor sie die Worte auf Deutsch wiedergibt.

Zum Ende der Veranstaltung betreten zwei junge Frauen die Bühne: Semiya Simsek und Gamze Kubasik. Beide haben ihren Vater durch die Morde der Terroristen verloren. Simsek erinnert sich lebendig an die Zeit mit ihrem Vater und dann, wie schwer die Zeit nach seinem Tod für sie und ihre Mutter gewesen war. "In Ruhe Abschied nehmen und trauern konnten wir nicht", sagt Simsek zu den Verdächtigungen der Behörden gegen ihre Mutter und ihren toten Vater.

Gamze Kubasik und Semiya Simsek erinnern an ihre ermordeten Väter
ARD-Sondersendung, 23.02.2012

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