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[Bildunterschrift: Umweltminister Gabriel will Jugendliche besser vor Hautkrebs schützen. ]
Für einen besseren Schutz vor Hautkrebs plant Umweltminister Siegmar Gabriel ein Solarium-Verbot für Kinder und Jugendliche. Bei der Präsentation des Jahresberichts 2007 des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zeigte er sich hoffnungsvoll, dass der Bundestag seinen Entwurf für ein Umweltgesetzbuch bis spätestens Mitte 2009 verabschieden werde.
"In dem Gesetzentwurf steht ein Verbot der Nutzung von Solarien für Minderjährige", sagte Gabriel. Insbesondere für Minderjährige, die regelmäßig ins Sonnenstudio gehen, erhöhe sich das Hautkrebsrisiko "erheblich".
[Bildunterschrift: Im neuen Umweltgesetzbuch sollen auch Strahlungshöchstwerte für Solarien festgelegt werden. ]
Neben dem Bräunungsstudio-Verbot für Jugendliche will Gabriel in seinem Entwurf auch UV-Grenzwerte für Sonnenbänke festlegen. Diese sollen sowohl für Neu-, als auch für Altgeräte gelten.
Die Regelungen sollen ein eigenes Kapitel im Umweltgesetzbuch bilden, das erstmals Gesetzesregelungen für den Umwelt- und Naturschutzbereich zusammenfasst. Der Entwurf des Umweltgesetzbuches wird derzeit noch zwischen den Ministerien abgestimmt.
BFS-Präsident Wolfram König plädierte für eine gemeinsame Aktion von Lehrern und Eltern, Kinder vor übermäßiger Sonne zu schützen. "Der Sonnenschutz muss für uns so selbstverständlich werden wie das Anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto", so König. Eltern und Pädagogen forderte er zu einem stärkeren Bewusstsein für die Risiken überhöhter Sonneneinstrahlung auf.
Laut König erkranken in Deutschland jährlich etwa 140.000 Menschen an Hautkrebs, hauptsächlich verursacht durch UV-Strahlenbelastung. "Der Körper reagiert erst nach vielen, vielen Jahren. Die Haut vergisst nichts", so König.
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