Merkel beim G20-Gipfel | Bildquelle: AFP

G20 in Hamburg Merkel appelliert an Kompromissbereitschaft

Stand: 07.07.2017 14:38 Uhr


Kompromissbereitschaft - eigentlich eine Grundvoraussetzung für einen G20-Gipfel. Kanzlerin Merkel sah sich zu Beginn des Gipfels aber genötigt, alle Teilnehmer dazu aufzufordern. Denn gerade beim Thema Klima stehen schwierige Gespräche an.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum Auftakt des G20-Treffens in Hamburg alle Teilnehmer zu Kompromissbereitschaft aufgerufen. In einem kurzen Statement zu Beginn der ersten Arbeitssitzung am Mittag erklärte die Kanzlerin, Lösungen könnten nur gefunden werden, wenn alle aufeinander zugingen. Allerdings solle sich auch keiner verbiegen.

Die Kanzlerin erinnerte die Runde an ihre Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit. Millionen Menschen würden erwarten, dass in Hamburg ein Beitrag zur Lösung der Probleme der Welt geleistet werde. Sie sei sich aber sicher, dass jeder sich bemühen werde, gute Ergebnisse zu erzielen.

G20-Auftakt mit einigen Sorgenfällen
tagesschau 14:00 Uhr, 07.07.2017, Arnd Henze, ARD Berlin

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Merkel erklärte, vor den sogenannten Sherpas, die die Abschlusserklärung vorbereiten, liege eine weitere "schlaflose Nacht" - das gehöre aber dazu. Wie Nachrichtenagenturen berichten, wird aber weiter um zahlreiche Punkte hartnäckig gerungen, etwa bei den Themen Handel und Migration. Dies sei in dieser Form noch nicht vorgekommen, zitiert AFP nicht näher genannte Insider.

Kein Fortschritt beim Klima

Insbesondere beim wohl umstrittensten Gipfelthema zeichnet sich noch keine Einigung ab - dem Klimawandel. Bislang deutet nichts darauf hin, dass die USA bereit sein werden, ein gemeinsames Papier zu unterschreiben. US-Präsident Donald Trump wird zumindest einen Teil der Beratungen dazu am Nachmittag schwänzen - er trifft sich dann erstmals mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin.

Beobachter sehen in dem Zeitpunkt ein schlechtes Zeichen - zumindest was die Haltung der USA anbelangt. Russland hat zwar das Pariser Abkommen bislang nicht unterzeichnet, gilt aber nicht als Gegner der Übereinkunft.

Erstes Thema: Bekämpfung des Terrors

Das Treffen hatte am Morgen mit informellen Beratungen über die Terrorbekämpfung begonnen. Ergebnisse sind hier noch nicht bekannt. Trotz der offenkundigen Differenzen insbesondere beim Klimaschutz wirkte die Zusammenkunft in den Hamburger Messehallen gelöst. US-Präsident Trump, der beim Betreten der Halle kraftvoll die Faust geballt hatte, mühte sich sichtbar um verbindliche Gesten gegenüber der Kanzlerin und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Kerstin Klein, NDR, zur Sicherheitslage in Hamburg
Sondersendung , 07.07.2017

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Krawalle in der Stadt

Umso angespannter ist die Lage außerhalb der Messehallen. Auch am Vormittag kam es wiederholt zu erheblichen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Demonstrantengruppen blockierten an mehreren Stellen die Fahrtstrecken der Delegationen. Andernorts griffen Vermummte Polizisten an, außerdem wurden Barrikaden errichtet. Rund um die Innenstadt seien Fensterscheiben eingeschlagen und Dutzende Autos angezündet worden, erklärten die Beamten. Polizisten seien mit Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen worden.

Das Partnerprogramm wurde wegen der Krawalle kurzfristig geändert. Die Hamburger Polizei forderte zudem noch einmal Verstärkung aus anderen Bundesländern an. Aus Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg sind 440 zusätzliche Beamte auf dem Weg.

Konzert und Protest

Am Abend sind die Gipfelteilnehmer und ihre Partner zu einem Konzert in der Elbphilharmonie eingeladen. Für den Abend ist zugleich eine weitere Demonstration geplant - sie steht unter dem Motto "G20 entern". Bereits am Donnerstagabend war es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen, mindestens 111 Beamte wurden verletzt, auch zahlreiche G20-Gegner mussten von Sanitätern behandelt werden.

Über dieses Thema berichteten am 07. Juli 2017 die ARD in einer Sondersendung „G20 - Der Gipfel in Hamburg“ um 12:15 Uhr und die tagesschau um 14:00 Uhr.

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