EU-Mitgliedsstaaten in der Flüchtlingsfrage

Asylpolitik in der EU Wer will was in der Flüchtlingsfrage?

Stand: 20.01.2016 19:01 Uhr

Mehr als eine Million Menschen suchten im vergangenen Jahr in EU-Ländern Schutz vor Verfolgung. Doch wie diese Menschen verteilt werden sollen, ist offen. Die Positionen der Mitgliedsstaaten sind verhärtet. Ein Überblick.

Von Julian Heißler, tagesschau.de

Es ist die höchste Zahl, die das European Asylum Support Office (EASO) seit seinem Bestehen gemessen hat: Mehr als 1,3 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union einen Asylantrag gestellt. Eine enorme Herausforderung für den Kontinent. Längst werden Grenzen wieder kontrolliert und Österreich kündigte gerade eine Obergrenze für Asylbewerber an.

Die Krise ist zur Gefahr für die Einheit Europas geworden, denn die Meinungen, wie mit dieser großen Menschenzahl umgegangen werden soll, gehen stark auseinander. Zwei Ländergruppen stehen sich scheinbar unversöhnlich gegenüber. Die eine, angeführt von Deutschland, setzt auf eine Verteilung der Flüchtlinge nach festen Quoten auf alle europäischen Länder. Die andere Gruppe, bestehend vor allem aus den Staaten Osteuropas, lehnt dies vehement ab. Welches Land gehört zu welcher Gruppe? Und wer steht zwischen den Fronten?

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Die Befürworter einer europaweiten Flüchtlingsquote

Die Gegner einer europaweiten Flüchtlingsquote
 
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Die Befürworter einer europaweiten Flüchtlingsquote
 

Die Gegner einer europaweiten Flüchtlingsquote

Die Unentschlossenen
 
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Die Gegner einer europaweiten Flüchtlingsquote
 

Die Unentschlossenen

Die Außenstehenden
 
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Die Unentschlossenen
 

Die Außenstehenden

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