ESA-Astronaut Matthias Maurer  | Bildquelle: dpa

Neuer deutscher Astronaut Maurer greift nach den Sternen

Stand: 02.02.2017 12:09 Uhr

Matthias Maurer könnte der nächste Deutsche im All werden. Die Esa stellte den 46-Jährigen als neues Mitglied im Astronauten-Korps vor. Maurer hat keine konkrete Mission, aber das Training läuft. Ein denkbares Ziel: Der Mond.

Matthias Maurer ist neues Mitglied des Astronauten-Korps der Europäischen Raumfahrtagentur (Esa). Am Vormittag hat die Esa den 46-jährigen der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit seiner Berufung kann sich Maurer große Hoffnungen machen, eines Tages ins All zu fliegen.

2008 bewarb sich Maurer in der bislang letzten Auswahlrunde der Esa für das Astronautenprogramm und schaffte es bis unter die besten zehn Bewerber - von rund 8500 Kandidaten. Da die Esa aber nur sechs Astronauten einstellen konnte, zog er erstmal den Kürzeren. Er ging in den Dienst der Esa, als Mitarbeiter.

Erst 2014 deutete sich an, dass es womöglich neue All-Flüge geben könnte. Der damalige Esa-Generaldirektor erinnerte sich an Maurer. "Er musste mich nicht zweimal fragen", sagte der 46-Jährige im Interview mit der dpa.

Matthias Maurer offiziell als neuer deutscher Astronaut vorgestellt
nachtmagazin 00:30 Uhr, 03.02.2017, Gerrit Rudolph, HR

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Maurers Werdegang

Geboren wurde Maurer in St. Wendel im Saarland, er machte dort auch sein Abitur. Er spielte Fußball, war Schiedsrichter und zeitweise Mitglied der saarländischen Judo-Jugend-Auswahl. Lebensmittelpunkt ist mittlerweile Köln, in der Nähe des Europäischen Astronautenzentrums.

Maurer studierte im Saarland, in Großbritannien, in Frankreich und Spanien Materialwissenschaften und Werkstofftechnik. 2004 erhielt er seinen Doktortitel, die Dissertation bekam die Bestnote. Vor seinem Eintritt in die Esa arbeitete er für ein medizintechnisches Unternehmen. Mit der offiziellen Präsentation hat er nun den Sprung zum Astronauten geschafft.

Eine konkrete Mission gibt es für ihn allerdings noch nicht. Das unterscheidet ihn von Alexander Gerst, der bereits für 2018 fest gebucht ist. "Positiv betrachtet kann man aber sagen: Jeder Esa-Astronaut ist bislang auch geflogen", sagte Maurer.

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Das Training läuft

Im Training für Astronauten ist Maurer schon eine ganze Weile. Er lernt Russisch und Chinesisch. 2016 verbrachte er 16 Tage in einer Station unter Wasser in rund 20 Metern Tiefe. Das Projekt simulierte, wie eine Mars-Mission aussehen könnte. Wer unten war, wusste, dass es 16 Stunden Druckausgleich brauchen würde, um wieder aufzutauchen.

Bis der Mensch den Flug zum Mars wagt, dürfte Maurer allerdings zu alt sein - das liegt noch weit in der Zukunft. "Aber: Bevor wir zum Mars fliegen, werden wir zum Mond fliegen", sagte Maurer. Dort würden die notwendigen Technologien getestet. Der Mond. Das wäre ein Ziel, das er sich vorstellen könnte.

Maurer strahlt mit jeder Faser seines Körpers aus, dass er große Lust auf dieses Abenteuer hat. Wie Alexander Gerst, der zweite deutsche Astronaut im aktiven Esa-Team, kann er sehr einnehmend über die Raumfahrt sprechen. Gerst wurde wegen seiner Tweets von der ISS als "Astro_Alex" im ganzen Land populär.

Astronaut Matthias Maurer im Gespräch
tagesschau24 17:00 Uhr, 02.02.2017

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 02. Februar 2017 um 12:00 Uhr.

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