Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und der Präsident der Nationalversammlung, Francois de Rugy, schütteln die Hände. | Bildquelle: AP

Deutsch-französische Partnerschaft Zwei Parlamente - eine Vision

Stand: 22.01.2018 21:15 Uhr

Die Parlamente in Berlin und Paris haben die deutsch-französische Partnerschaft gefeiert. 55 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags verabschiedeten sie erstmals eine gleichlautende Resolution.

Zum 55. Jahrestag des Élysée-Vertrags haben der Bundestag und die französische Nationalversammlung zu einer noch engeren Zusammenarbeit beider Länder in der EU aufgerufen. Der Bundestag beschloss im Beisein französischer Abgeordneter eine gemeinsame Resolution, die sich für einen "neuen Élysée-Vertrag" ausspricht. In einer Feierstunde in der Pariser Nationalversammlung würdigte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble die deutsch-französische Freundschaft als "Geschenk aus der Geschichte".

Beide Länder hätten eine besondere Verantwortung für Europa, sagte Schäuble auf Französisch. "Als Deutsche und Franzosen wollen wir vorangehen." Als gemeinsame Aufgaben nannte der CDU-Politiker die Schaffung eines deutsch-französischen Wirtschaftsraums und die "großen Zukunftsthemen" Klimaschutz, Energie oder digitale Gesellschaft.

Élysée-Vertrag jährt sich zum 55. Mal und soll neu besiegelt werden
tagesthemen 22:15 Uhr, 22.01.2018, Sabine Rau, ARD Paris

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Erstmals gleichlautende Resolution in Paris und Berlin

Der Bundestag und die französische Nationalversammlung verabschiedeten in getrennten Sitzungen in Berlin und Paris eine gemeinsame Resolution. Neben einem neuen Elysée-Vertrag forderten sie auch eine verbesserte grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Nach der Sitzung im Bundestag flogen mehrere Abgeordnete nach Paris, wo der Text am Ende unterschrieben wurde. Es habe erstmals gleichlautende Resolutionen in beiden Volksvertretungen gegeben, lobte der Präsident der Nationalversammlung, François de Rugy. Er bedauerte die schwache Präsenz bei der Sitzung in Paris - an der Abstimmung hatten weniger als 150 Abgeordnete teilgenommen.

Warten auf eine neue Regierung

Der deutsche Auftritt in der französischen Hauptstadt wurde als wichtiges Signal gesehen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte weitreichende Vorschläge zur Neuaufstellung der Europäischen Union gemacht und wartet seit Monaten auf eine neue Regierung in Berlin. Auch Bundestagspräsident Schäuble räumte in Berlin ein, dass "unserer Freunde und Partner in Europa und der Welt" auf eine "voll handlungsfähige Bundesregierung" warteten.

Frank Baasner, Deutsch-Französisches-Institut, mit einer Einschätzung
tagesschau24 15:00 Uhr, 22.01.2018

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Der Élysée-Vertrag war am 22. Januar 1963 vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom damaligen französischen Präsidenten Charles de Gaulle unterschrieben worden. Er besiegelte 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Freundschaft der früher verfeindeten Länder.

Vertragsunterzeichnung in diesem Jahr

Merkel und Macron hatten schon am Wochenende angekündigt, mit einer Neuauflage des Vertrags die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Technologie vertiefen zu wollen. Der neue Élysée-Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden.

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55 Jahre Élysée-Vertrag: deutsch-französische Freunde

Deutsch-französische Freundschaft: von Adenauer und de Gaulle bis zu Merkel und Macron

Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle unterzeichnen am 22. Januar 1963 in Paris den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag.

22. Januar 1963: Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle unterzeichnen in Paris den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 22. Januar 2018 um 20:00 Uhr.

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