Dossier
Informationen zur Infektionswelle
EHEC und die Folgen
Experten stellt sie vor Rätsel, Laien beunruhigt sie: Die Welle von EHEC-Infektionen mit dem seltenen Bakterien-Typ "O104". Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen? Welche Bedeutung hat die Identifizierung des Erregers? tagesschau.de hat Hintergrundinformationen dazu zusammengestellt.
Fragen und Antworten zum Umgang mit dem Erreger
Tausende Fälle von EHEC-Infektionen sind in einer ersten Welle Anfang Mai in Deutschland registriert worden. Mehr als 30 Menschen starben an den Folgen. Wie kann man sich vor EHEC-Bakterien schützen, wer ist gefährdet und was sind erste Symptome? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen. [mehr]
EHEC-Krisenmanagement in der Kritik
Das EHEC-Krisenmanagement ist in die Kritik geraten. Langsam, unkoordiniert, verwirrend - so die Vorwürfe. Die Verunsicherung durch die vielstimmigen Aussagen zur EHEC-Krise hat strukturelle Gründe. tagesschau.de erklärt, welche Behörde wofür zuständig ist - und warum es keine zentrale Instanz gibt. [mehr]
Schwere EHEC-Fälle
EHEC-Patienten mit dem so genannten Hämolytisch-Urämischen Syndrom sind auf Blutplasma angewiesen. Die Betroffenen benötigen große Mengen davon. Daher fürchten Experten, es könne bald Engpässe geben - und rufen nun zu Blutspenden auf. Antraud Cordes-Strehle berichtet. [video]
Ein Erklärungsversuch
Im Zusammenhang mit der Welle von schweren Darminfektionen tauchen plötzlich in der Berichterstattung der Medien viele wissenschafliche Begriffe und Abkürzungen auf. tagesschau.de erklärt, was es mit EHEC, HUS, HUSEC und O104 auf sich hat. [mehr]
Interview zum Umgang mit EHEC
Er warf deutschen Behörden schon 1998 "Gleichgültigkeit und verheerende Verharmlosung" von EHEC vor. ARD-Journalist Klaus Weidmann verglich das Krisenmanagement mit dem der USA und Japans. Im tagesschau.de-Interview erklärt er, was Deutschland von anderen Ländern lernen kann. [mehr]
Warnung trotz Unsicherheit
In Japan erkrankten 1996 plötzlich Tausende Menschen an Durchfall. Das Gesundheitsministerium warnte vor Rettichsprossen, und das obwohl sich der Verdacht im Labor nicht erhärten ließ. Auch heute ist ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums noch überzeugt, dass die Warnung richtig war. Peter Kujath berichtet. [mehr]