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Deutscher vor zwei Jahren in Pakistan getötet

Bundesanwaltschaft prüft erstmals US-Drohnenangriff

Die Bundesanwaltschaft hat erstmals ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit einem US-Drohnenangriff in Pakistan eingeleitet. Es geht in diesem Fall um einen Angriff vor zwei Jahren, bei dem ein 20-jähriger Deutscher in der Unruheregion Nord-Waziristan mutmaßlich ums Leben kam. Er soll sich mit einer Gruppe von Islamisten in Pakistan aufgehalten haben.

Karte: Wasiristan
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Seit Jahrzehnten eine Krisenregion: der Nordwesten Pakistans

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte einen entspechenden Bericht der "Tageszeitung". Geklärt werden soll zunächst die Frage, ob der Drohneneinsatz im Einklang mit den Regeln des Konfliktvölkerrechts stand. Die Ermittlungen richten sich gegen Unbekannt. Bereits wenige Tage nach dem Angriff sei aufgrund von Medienberichten ein Prüfvorgang angelegt worden, um nähere Erkenntnisse über das Geschehen zu gewinnen und die Frage seiner Ermittlungszuständigkeit zu klären, teilte die Bundesanwaltschaft mit.

Einen zweiten Fall gab es im April diesen Jahres: Hier wurde ein deutscher Islamist aus Aachen von einer US-Drohne getötet. Er war mit zwölf mutmaßlichen Taliban in Waziristan auf einem Pickup unterwegs.

Stand: 19.07.2012 21:20 Uhr

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