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Nach Sondierung Dreyer kritisiert "unsägliches" CSU-Verhalten

Stand: 14.01.2018 18:03 Uhr

"Zwergenaufstand" - mit diesem Begriff hat CSU-Landesgruppenchef Dobrindt die SPD gegen sich aufgebracht. Parteivize Dreyer nannte die Kritik "unsäglich". Das Sondierungsergebnis sei zwar "gut", dennoch möchte sie in Koalitionsverhandlungen nachbessern.

Nach der abgeschlossenen Sondierung hat die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer scharfe Kritik an der CSU geübt. Die Äußerungen von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt seien unsäglich. "Das zeigt mir schon, dass entweder die zweite Reihe von CDU/CSU nicht verstanden hat, in welcher Situation sie sich gerade befindet oder dass sie tatsächlich das Sondierungsergebnis kippen möchte, um die eigene Führung bloßzustellen", sagte Dreyer im Bericht aus Berlin.

Dobrindt hatte SPD-Chef Martin Schulz aufgefordert, die Kritik in der SPD an den Ergebnissen der Sondierungsgespräche mit der Union zu beenden. Schulz müsse jetzt zeigen, "dass die SPD ein verlässlicher Koalitionspartner sein kann und er den Zwergenaufstand in den Griff bekommt", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag". Dreyer appellierte, "dass man sorgsam miteinander umgeht".

Malu Dreyer, stellv. SPD-Vorsitzende, im Gespräch
Bericht aus Berlin 18:30 Uhr, 14.01.2018

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Dreyer will in Koalitionsverhandlungen nachbessern

Die SPD habe in der Sondierung "ein gutes Ergebnis" erzielt. Deshalb werbe sie nun für Koalitionsverhandlungen mit der Union, erklärte Dreyer. Zwar bedauerte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, dass sich die Sozialdemokraten bei der Bürgerversicherung und der Abschaffung von sachgrundloser Befristung nicht durchsetzen konnte.

Sie wolle jedoch versuchen, in möglichen Koalitionsverhandlungen, noch bessere Ergebnisse zu erzielen. "Dass wir das Thema Bürgerversicherung nochmal aufrufen und schauen, ob es noch etwas Bewegung geben könnte oder nicht, ist vollkommen klar."

SPD debattiert über Sondierungsergebnis
Matthias Reiche, ARD Berlin
14.01.2018 21:00 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Bericht aus Berlin am 14. Januar 2018 um 18:30 Uhr im Ersten.

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