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Opfer zu Domspatzenbericht "Erschütternde Zahlen"

Stand: 18.07.2017 21:53 Uhr

547 Chorknaben der Regensburger Domspatzen sind Opfer massiver Gewalt geworden. Die Zahlen, die im Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal genannt werden, hätten ihn "erschüttert", sagte Alexander Probst, eines der Opfer, im Interview mit dem nachtmagazin.

Der vom Bistum Regensburg beauftragte unabhängige Sonderermittler bekam für seinen Abschlussbericht über den Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen viel Lob von den Betroffenen. Alexander Probst, eine prominente Stimme der Opfer, sagte im nachtmagazin, es sei wahnsinnig interessant, mit welch hoher Qualität Ulrich Weber gearbeitet habe.

Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal bei den Domspatzen
nachtmagazin 00:15 , 19.07.2017, Christian Wölfel, BR

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"Extrem hohe Zahlen"

Obwohl Probst sich schon seit sieben Jahren mit der Aufklärung des Missbrauchsskandals beschäftigt, sei er von den "extrem hohen Zahlen und der Täterdichte" überrascht. Das Ergebnis des Abschlussberichts zeige, "dass diese Art und Weise der Aufklärung der richtige Weg war".

Seit 1945 sind dem Abschlussbericht zufolge 547 Regensburger Domspatzen "mit hoher Plausibilität" Opfer von Übergriffen geworden. 67 Chorknaben seien sexuell missbraucht worden. Einschließlich der Dunkelziffer könnte die Gesamtzahl der Opfer bei 700 liegen. Als Täter ermittelte Weber 49 Personen.

Alexander Probst, Mitglied Aufarbeitungsgremium, erläutert den Abschlussbericht des Missbrauchsskandals
nachtmagazin 00:15 , 19.07.2017

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Über dieses Thema berichtete das nachtmagazin am 19. Juli 2017 um 00:15 Uhr.

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