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DUH Dienstwagen-Check

Vorstände wollen nicht auf CO2-Schleudern verzichten

Dienstwagen
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Der hohe CO2-Ausstoß solcher Luxuskarossen kümmert die Vorstände offenbar wenig.

Manager wollen nicht auf ihre prestigeträchtigen Spritschleudern verzichten und verhageln so teilweise der ganzen Unternehmensflotte die Klimabilanz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Im Durchschnitt verfehlen die Limousinen von Vorstandvorsitzenden demnach den geltenden EU-Zielwert von 130 g CO2/km um fast 70 Prozent.

Sieben Unternehmen erhielten die "Grüne Karte für glaubwürdiges Klimabewusstsein" laut DUH nur deshalb nicht, weil ihre Vorstände aus Prestigegründen noch immer auf schwere und klimaschädliche Fahrzeuge pochen. Der Rest ihrer Betriebsflotte unterschreitet dagegen bei den CO2-Emissionen teilweise sogar den EU-Zielwert für 2012.

Mauer des Schweigens

Von insgesamt 162 befragten Unternehmen verweigerten zwei Drittel die Auskunft zum Spritverbrauch der Vorstands- und Flottenfahrzeuge. Nur 50 Firmen waren bereit, die eingereichten Fragen zu beantworten. Im Durchschnittsverbrauch ihrer Flotte hielten nur vier den EU-Zielwert zum CO2-Ausstoß von 130 g/km ein: die K+S AG, Kaiser´s Tengelmann, die Phoenix Solar AG und die Tchibo GmbH.

Abgase strömen aus einem Auspuff.
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Nur vier von 162 befragten Unternehmen hielten die EU-Zielwerte zum CO2-Ausstoß ein.

Ecosense-Mitglieder fallen durch

Die "Rote Karte" erhielten insgesamt 151 Unternehmen, darunter auch 24 der 27 Mitglieder von Econsense, dem "Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.", das sich nach eigenen Angaben für eine nachhaltige Entwicklung und Transparenz einsetzt.

Eine detaillierte Aufstellung aller Ergebnisse der DUH-Umfrage erhalten Sie hier.

Stand: 24.07.2012 16:52 Uhr

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