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ARD-DeutschlandTrend extra Mit der Regierung unzufrieden wie noch nie

Stand: 15.06.2010 22:46 Uhr

Die Zufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung ist auf einem neuen Tief angelangt. Nur noch zwölf Prozent der Deutschen zeigen sich im "ARD-DeutschlandTrend extra" mit der Arbeit der schwarz-gelben Koalition zufrieden. Dies sind acht Punkte weniger im Vergleich zum Monatsbeginn. 86 Prozent der Deutschen sind demnach unzufrieden mit der Arbeit von Schwarz-Gelb (+8). So negativ wurde eine Bundesregierung zuletzt im März 2004 bewertet.

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ARD-DeutschlandTrend: Ergebnisse vom 15.6.2010

Schlechte Beurteilung der Bundesregierung - Gauck liegt vor Wulff

Direktwahl des Bundespräsidenten

So würden sich die Befragten entscheiden, gäbe es eine Direktwahl des Bundespräsidenten.

Die Frage, ob die schwarz-gelbe Koalition aus Union und FDP bis 2013 weiterarbeiten soll, verneinen die meisten Befragten: 47 Prozent halten Neuwahlen für die beste Möglichkeit, 24 Prozent sind für einen Wechsel zu einer Großen Koalition aus Union und SPD. Nur 23 Prozent halten es für das Beste, wenn die schwarz-gelbe Koalition bis 2013 weiterarbeitet.

Was wäre der beste Weg für das Land?
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Was wäre der beste Weg für das Land?

Gefragt danach, welche der drei Möglichkeiten eintreffen wird, glauben 35 Prozent, dass es zu Neuwahlen kommt. 41 Prozent sind der Ansicht, dass die schwarz-gelbe Koalition bis 2013 weiterarbeiten wird. Nur 18 Prozent denken, dass es einen Wechsel zu einer Großen Koalition geben wird.

Sonntagsfrage: FDP schlecht wie zuletzt 2003

In der Sonntagsfrage des "ARD-DeutschlandTrends extra" verliert die FDP gegenüber der Vorwoche einen Punkt und kommt nur noch auf fünf Prozent. Dies ist der schlechteste Wert für die FDP im ARD-DeutschlandTrend seit Oktober 2003. Die Union legt um einen Punkt zu und kommt auf 32 Prozent. Die SPD erreicht unverändert 29 Prozent. Die Grünen gewinnen einen Punkt hinzu und kommen auf 17 Prozent. Die Linkspartei verliert einen Punkt und erreicht elf Prozent.

Bürger würden sich für Gauck entscheiden

Jörg Schönenborn präsentiert den DeutschlandTrend
tagesthemen 22:30 Uhr, 16.06.2010

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Wenn die Deutschen den Bundespräsidenten direkt wählen könnten, würden sich 43 Prozent für den Kandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, entscheiden. Dies sind drei Punkte mehr im Vergleich zur Vorwoche. 37 Prozent würden den Kandidaten von Schwarz-Gelb, Niedersachsens Ministerpräsidenten Christian Wulff wählen (+6). Nur zwei Prozent bekäme die Kandidatin der Linkspartei, Luc Jochimsen (-1).

Direktwahl des Bundespräsidenten
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So würden sich die Befragten entscheiden, gäbe es eine Direktwahl des Bundespräsidenten.

Merkel und Westerwelle immer unbeliebter

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Vize Guido Westerwelle haben im Vergleich zum Monatsbeginn weiter an Zustimmung in der Bevölkerung verloren. Im "ARD-DeutschlandTrend extra" sind nur noch 40 Prozent der Deutschen mit der Arbeit von Angela Merkel zufrieden. Dies sind acht Punkte weniger im Vergleich zum Beginn des Juni und der schlechteste Wert von Angela Merkel in ihrer Zeit als Regierungschefin. Seit Anfang Mai hat Angela Merkel 18 Punkte eingebüßt.

Guido Westerwelle verliert gegenüber dem Monatsbeginn vier Punkte und erreicht 20 Prozent Zustimmung. Dies ist sein schlechtester Wert seit Januar 2003. Damit ist er unverändert Schlusslicht unter den abgefragten Parteipolitikern.

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Guttenberg weiter an der Spitze

An der Spitze der Beliebtheitsliste liegt weiterhin Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Mit seiner Arbeit sind 68 Prozent der Deutschen zufrieden (+7 gegenüber Anfang Juni). Auf Platz zwei folgt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, mit deren Arbeit 56 Prozent der Deutschen zufrieden sind (+6). Auf Platz drei liegt jetzt Finanzminister Wolfgang Schäuble (48 Prozent, +1).

Untersuchungsanlage DeutschlandTrend Extra

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Randomstichprobe
Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl: 1000 Befragte
Erhebungszeitraum: 14.und 15. Juni 2010
Fehlertoleranz: 1,4 bis 3,1 Prozentpunkte

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