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ARD-DeutschlandTrend Viel Verständnis für die Lokführer

Stand: 02.10.2014 22:23 Uhr

Die Mehrheit der Deutschen hat Verständnis für einen Streik der Lokführer für fünf Prozent mehr Gehalt. Im ARD-DeutschlandTrend äußerten sich 54 Prozent der Befragten positiv, 41 Prozent haben dafür kein Verständnis.

Pläne der Großen Koalition, wonach nur noch die größte Gewerkschaft eines Unternehmens einen Tarifvertrag aushandeln und zum Streik aufrufen darf, lehnen hingegen 54 Prozent der Befragten ab. 38 Prozent fänden eine solche Regelung richtig.

Für die jüngsten Streiks der Lufthansa-Piloten haben dagegen immer weniger Deutsche Verständnis. 54 Prozent sind gegen Arbeitsniederlegungen für die von der Fluglinie aufgekündigten Übergangsrenten, die den Piloten bislang ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf ermöglicht hatten. 42 Prozent haben dafür Verständnis.

Für Verteidigungsausgaben, gegen die Ministerin

Angesichts der Diskussion über Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr sprechen sich 55 Prozent der Deutschen dafür aus, mehr Geld für Verteidigung auszugeben. 41 Prozent wollen dies nicht.

ARD-DeutschlandTrend zur Verteidigungspolitik
tagesthemen 22:15 Uhr, 02.10.2014

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Unter der Misere leidet offenbar auch das Image von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Eine deutliche Mehrheit der Befragten (61 Prozent) meinte, dass die CDU-Politikerin keine gute Besetzung als Verteidigungsministerin sei. Sogar Anhänger der Union waren mehrheitlich (56 Prozent) dieser Auffassung.

83 Prozent der AfD-Anhänger gegen mehr Flüchtlinge

In der Frage nach der Aufnahme von weiteren Flüchtlingen sind die Deutschen gespalten: 49 Prozent sprechen sich dafür aus, 46 Prozent dagegen. Besonders groß ist der Widerstand bei Anhängern der AfD, von denen 83 Prozent gegen die Aufnahme von mehr Flüchtlingen sind. Der Anteil der Befürworter ist in den Reihen der Grünen-Anhänger am größten (81 Prozent). Bei den Linkspartei-Anhängern sind 69 Prozent dafür, bei den SPD-Anhängern 53 Prozent, bei den Unions-Anhängern 48 Prozent.

Dass die EU insgesamt mehr Flüchtlinge aufnimmt, befürworten allerdings 58 Prozent der Befragten. Nur 37 Prozent sprechen sich dagegen aus.

Furcht vor IS-Terror in Deutschland

In der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS), die große Teile Iraks und Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hat, sehen 79 Prozent der Deutschen auch eine Bedrohung für ihr Land. Lediglich 17 Prozent halten die Dschihadisten allein für ein regionales Problem. 59 Prozent der Befragten befürchten zudem, dass es im Zuge der Auseinandersetzungen zu Terroranschlägen in Deutschland kommen könnte.

28 Prozent der Befragten sind für ein stärkeres Engagement der Bundeswehr im Kampf gegen den IS. Bislang liefert Deutschland Ausrüstung und Waffen an die Kurden im Nordirak, beteiligt sich aber nicht an Luftangriffen. 49 Prozent finden, dass Deutschland sich in dem Konflikt weiter verhalten solle wie bisher, 19 Prozent wünschen sich sogar eine größere Zurückhaltung.

AfD auf Rekordhoch

In der Sonntagsfrage liegt die Union mit 41 Prozent (+1) weiterhin auf Rang Eins in der Wählergunst. Die SPD bleibt bei 24 Prozent, die Linkspartei bei zehn Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt (9 Prozent).

Die AfD erreicht mit neun Prozent (+2) einen neuen Höchstwert im DeutschlandTrend. Die FDP verliert einen weiteren Punkt und liegt nurmehr bei zwei Prozent.

Das Ansehen der Bundesregierung in der Bevölkerung hat in diesem Monat leicht nachgelassen, es bleibt allerdings auf hohem Niveau. 55 Prozent sind mit der Arbeit der Regierung zufrieden oder sehr zufrieden, 44 Prozent weniger oder gar nicht. 

Steinmeier so beliebt wie Merkel

In der Liste der beliebtesten Spitzenpolitiker konnte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 71 Prozent Zustimmung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gleichziehen. Der Wert für Steinmeier blieb dabei unverändert, während sich Merkel um drei Punkte verschlechterte. Es folgt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 59 Prozent. Neue Schlusslichter sind Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit jeweils 36 Prozent Zustimmung.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahren
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/ Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)
Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)***
Fallzahl: 1002 Befragte
Fragen zur Wirtschaftslage: ca. 500 Befragte
Erhebungszeitraum: 29. bis 30. September 2014
Sonntagsfrage: 1.502 Befragte
Erhebungszeitraum: 29. September bis 1. Oktober 2014
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
*bei einem Anteilswert von 5 Prozent **bei einem Anteilswert von 50 Prozent

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