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In Berlin haben mehrere Tausend Chinesen gegen die deutsche Berichterstattung über ihr Heimatland demonstriert. Die Polizei sprach von 2800 Teilnehmern, angemeldet gewesen seien aber nur 800. Die Kundgebung verlief ohne Zwischenfälle.
[Bildunterschrift: Fast 3000 pro-chinesische Demonstranten gingen in Berlin auf die Straße. ]
Die Demonstration richtet sich gegen "Nachrichtenverfälschung in deutschen Medien". In Sprechchören hieß es "One China" ("Ein China"). Auf Plakaten und Transparenten war zu lesen: "Schluss mit Dämonisierung", "Olympia dem Sport und nicht der Politik" und "Tibet war, ist und wird immer ein Teil Chinas sein".
Auch in China selbst kam es zu Protesten - sie richteten sich allerdings vor allem gegen Frankreich und dessen Haltung in der Tibet-Frage. In Peking und mehreren anderen Städten in China demonstrierten nach Berichten der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua jeweils mehrere hundert Menschen. Sie hätten sich vor Geschäften der französischen Supermarkt-Kette Carrefour versammelt und warfen Frankreich vor, für Tibets Unabhängigkeit einzutreten.
Dossier:In Thailands Hauptstadt Bangkok fand unterdessen eine weitere Etappe des olympischen Fackellaufes statt. Der etwa zehn Kilomater lange Lauf wurde von mehr als 2000 Polizisten bewacht. Im Regierungsviertel standen sich etwa 80 pro-tibetische und 100 pro-chinesische Demonstranten gegenüber. Die Polizei trennte die beiden Gruppen.
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