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29.05.2012

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Chat: Thomas Weber, DaimlerChrysler-Vorstand
tagesschau-Chat

Thomas Weber, DaimlerChrysler-Vorstand

Moderator: Herzlich Willkommen im tagesschau-Chat! Unser Gast ist heute in Sindelfingen DaimlerChrysler-Vorstand Dr. Thomas Weber. Er ist zuständig für die Konzernforschung und die Entwicklung bei der Mercedes Car Group. Wie sieht die Zukunft des Autos aus? Reicht es, Fahrzeuge zu bauen, die weniger CO² produzieren? Welche Szenarios hat DaimlerChrysler für die Autowelt in 20 Jahren? Forschung und Entwicklung dürften in klimakritischen Zeiten für einen Autokonzern wichtiger sein als je zuvor - herzlichen Dank, Herr Weber, dass Sie Zeit für den tagesschau-Chat gefunden haben! Moderiert wird aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Daher die Frage nach Sindelfingen: Herr Weber, können wir beginnen?

Thomas Weber: Jawohl, ich freue mich drauf und herzlich willkommen an alle Technikinteressierten.

Moderator: Beginnen wir damit:

cphilips: Wie stark ist das Bemühen der Entwicklungsabteilung, nachhaltige und langlebige Autos zu bauen? Das wäre zwar umweltfreundlich, würde aber die Absatzzahlen langfristig schwächen. Wie wird mit diesem Konflikt umgegangen?

Thomas Weber, DaimlerChrysler-Vorstand [Bildunterschrift: Thomas Weber, DaimlerChrysler-Vorstand ]
Thomas Weber: Sie sprechen ein wichtiges Thema an: Wir haben in Frankfurt hierzu eine große Präsentation vorbereitet, die deutlich zeigt, dass wir uns mit der Frage der Zukunft der Mobilität beschäftigen. Mit 19 besonders umweltfreundlichen Fahrzeugen zeigen wir, wie wir uns die Zukunft der Mobilität vorstellen. Wir haben große Aktivität vor uns, das ist eine Kraftanstrengung. Wir glauben aber, dass wenn wir das gut machen und wir gute Ergebnisse abliefern, werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit auch auf den internationalen Märkten verbessern können. Nicht zuletzt durch die laufende Umweltdiskussion ist die Nachfrage nach umweltverträglichen Produkten stark angestiegen. Wir fühlen uns auf diesen neuen Trend, den wir insbesondere in Europa sehen, sehr gut vorbereitet.

Gideon M. : Was würde bzw. könnte geschehen, wenn es DaimlerChrysler nicht schafft, verbrauchsärmere Fahrzeuge herzustellen?

Thomas Weber: In der aktuellen Diskussion würden wir in einzelnen Regionen des Weltmarkts sicher damit unsere Wettbewerbsfähigkeit massiv gefährden. Ich denke hier insbesondere an Europa. Und deswegen ist es für uns auch gar keine Frage, auf eine solche Situation nicht entsprechend zu reagieren. Wir haben bereits vor einigen Jahren die Weichen ganz klar gestellt in Richtung zukunftsweisender Antriebe, mit denen wir in der Lage sind, die weltweit strengsten Verbrauchs- und Emissionsgesetze zu erfüllen.

Moderator: Aus Ihrer Antwort entnehme ich, dass der Umweltschutz in anderen Region der Welt diese Bedeutung noch nicht hat. Wie schätzen Sie die Entwicklung dort ein?

Thomas Weber: Sie haben völlig Recht, die Diskussion zu Umweltfragen ist regional sehr unterschiedlich. Während wir in Saudi-Arabien keine Diskussion über den Verbrauch von Fahrzeugen haben, erkennen wir aber schon, dass selbst in Amerika in nur ganz wenigen Monaten sich die öffentliche Diskussion völlig verändert hat. Spritsparende Fahrzeuge werden deutlich mehr nachgefragt, der steigende Kraftstoffpreis und damit die wirtschaftliche Auswirkung auf den Kunden tut ein Übriges dazu, dass sich in wenigen Jahren die Diskussion völlig verändert hat. In Asien wird durch die extreme Zunahme des Verkehrs und durch die dadurch verursachte starke Luftverschmutzung in den großen Ballungszentren die Diskussion auch anders geführt. Das zeigt nicht zuletzt Peking mit den Vorbereitungen auf die Olympiade nächstes Jahr mit weitreichenden Maßnahmen bis hin zu Fahrverboten um saubere Luft zu garantieren. Europa ist sicher in der Diskussion an der Spitze, die anderen Länder werden aber schnell folgen.

Moderator: Dann hat sich diese Frage erledigt?

KaiJ: Ist es überhaupt notwendig in die Entwicklung von verbrauchsärmeren und umweltfreundlichen Autos zu investieren, wenn in China, den USA und Mexiko weiterhin viele „Spritschlucker“ fahren? Was tut DaimlerChrysler, um auch auf diesen Märkten das Umweltbewusstsein zu wecken?

Thomas Weber: Wir glauben, dass wir massiv in diese Technologie investieren müssen, nicht zuletzt weil die Energieressourcen begrenzt sind. Wir sind als Konzern in all diesen Ländern aktiv und beteiligen uns an der politischen Diskussion, rechtzeitig die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch in diesen Ländern moderne Technologien eingesetzt werden können, die den Verbrauch reduzieren.

Alfred: Wie kam es Ihrer Meinung nach dazu, dass gerade in einem Land wie der BRD, in dem Umweltschutz seit den 1980-er Jahren propagiert wurde, die Japaner in alternativen Antriebstechniken den deutschen Automobilbauern voran sind? Wie konnte es geschehen, die Weiterentwicklung der Hybridtechnologie so lange zu vernachlässigen? In einem Land, in dem die meisten Premium-Fahrzeuge der Welt hergestellt werden.?

Thomas Weber: Interessante Fragestellung. Wir haben in unseren Forschungs- und Entwicklungslabors viele Hybridfahrzeuge gebaut und sie unter realen Bedingungen getestet und dabei immer wieder festgestellt, dass sie nur unter ganz spezifischen Bedingungen Vorteile gegenüber dem modernen Diesel bieten, z.B. dem Stop-and-go-Betrieb. Aufgrund der inzwischen eingetretenen technischen Entwicklung insbesondere auf der Batterieseite ist die Zeit heute reif, speziell für diese spezifischen Bedingungen unseren Kunden eine Produktpalette anzubieten, die eine Hybridoption als eine Wahlmöglichkeit vorsieht. Dieses Konzept haben wir in Frankfurt vorgestellt und sind damit gut aufgestellt im Wettbewerbsumfeld. Sicher besser als mit einem einzelnen, sehr spezifisch gestalteten Auto, wie es einzelne Wettbewerber schon früher vorgestellt haben, das sehr spezifisch Umweltbewusstsein adressiert und dabei andere Eigenschaften wie z.B. den Fahrspaß und Komfort vernachlässigt.

dsvere: Die deutschen Hersteller sagen, dass e-Hybrid noch kein richtiges Thema ist, weil die Batterien noch nicht so weit sind - das Ausland sieht es offensichtlich anders. Wann gibt es deutsche taugliche Batterien?

Thomas Weber: Das Thema Batterien ist sicher DIE Schlüsseltechnologie für die sinnvolle Anwendung des Elektroantriebs in Form von Hybridkonzepten im Fahrzeug. Weltweit ist hier noch ein großer Nachholbedarf. Alle heutigen Hybridfahrzeuge, die bekannt sind, basieren auf der Nickel-Metall-Hydrid-Technologie, die bezogen auf viele technische Eigenschaften nicht wirklich optimal ist. Insbesondere kann nur bedingt wirklich elektrisch gefahren werden. Die Zukunft liegt in der Lithium-Ionen-Batterie-Technologie, die von MercedesBenz 2009 als erster serienmäßig in einem Hybridfahrzeug angeboten werden wird. Wir werden uns massiv darum kümmern, dass diese Zukunftstechnologie aus Deutschland heraus entwickelt wird.

Gee: Wie sieht es denn mit Solarautos aus? Solarzellen würden das Gewicht einer Batterie sparen.

Thomas Weber: Wir haben dieses Thema immer wieder detailliert untersucht. Es gibt auch Anwendungen, z.B. Solarzellen auf dem Dach eines Autos, die genutzt werden können zur Stromerzeugung, beispielsweise zur Kühlung des Autos. In Summe ist eine breitere Anwendung bis heute gescheitert an den hohen spezifischen Kosten und den relativ geringen Wirkungsgraden solcher technologischen Anwendungen. Trotzdem werden wir die Entwicklung der Solartechnologie verfolgen als eine Möglichkeit, regenerativ Strom zu erzeugen, was für zukünftige Anwendungen auch in der Mobilität durchaus Sinn machen kann.

Moderator: Nachfrage in Sachen Batterie: Sie haben gesagt, das ist eine Schlüsseltechnologie: Wer liegt da vorn? Wer kämpft (forscht) da gegen wen?

Thomas Weber: Ich denke, hier gibt es mehrere Lager. Ganz eindeutig forcieren die japanischen Automobilhersteller mit japanischen Zulieferern diese Technologie, stark auch getrieben von Erfolgen der Batterieentwicklung aus dem Sektor Handys/Laptops. Parallel dazu werden in den USA, aber auch in Europa im Moment Kräfte gebündelt derer, die von der Batterietechnologie heute etwas verstehen. Diese Bewegung steht aber noch ganz am Anfang. Wir rufen daher alle weltweit kompetenten Zulieferfirmen auf, sich an diesem Innovationswettbewerb zu beteiligen. Wir selbst werden unsere Forschungsergebnisse und Patente in solche Kooperationen gerne mit einbringen, um dieser Zukunftstechnologie zum Durchbruch zu verhelfen.

Moderator: Zweimal zum gleichen Thema:

Moonfruit: Stichwort Wettbewerbsfähigkeit. Gehen die Forschungen und die Umsetzung bezüglich der die Umwelt schonenden Technologien zu Lasten des Geldbeutels ihrer Kunden?

Psn: Wenn wir davon ausgehen, dass der Hybridmotor sich bei deutschen Autobauern durchsetzen wird, wie wird sich diese Technik auf den Fahrzeugpreis auswirken?

Thomas Weber: All das, was wir derzeit an zusätzlicher Technik entwickeln und ins Auto bringen, um die Fahrzeuge noch verbrauchsärmer und umweltfreundlicher zu gestalten, kostet viel Geld. Unser Ziel ist es, durch Standardisierung und effiziente Prozesse dies so kostengünstig wie möglich zu machen. Parallel dazu versuchen wir, ein Gesamtpaket zu schnüren, so dass der Kunde außer Spritsparen und sauber fahren auch zukünftig das emotionale Fahrerlebnis hat. Dafür wird er auch bereit sein, etwas mehr zu bezahlen. Die Kunst wird sein, den Einstieg zu schaffen, wo wir sicher sehr viel mehr Kosten haben, als wir auf der Erlösseite zurückbekommen. Dies ist aber eine sinnvolle Investition in die Zukunft und wird sich langfristig für uns auszahlen.

der Siamese: Wie sieht es mit der Zusammenarbeit mit BMW, VW und General Motors in Sachen Hybrid oder Dieselmotorenentwicklung aus?

Thomas Weber: Kooperationen auf allen Feldern der Zukunftstechnologie sind sinnvoll. Mit GM und BMW entwickeln wir gemeinsam in Troy (Michigan, USA) ein so genanntes 2Mode-Hybridsystem, das 2009 in der M-Klasse in Serie geht. Mit BMW entwickeln wir auch ein Hybridkonzept, das speziell für heckangetriebene Fahrzeuge insbesondere die Stop-and-go-Funktionalität und Rekuberationsmöglichkeiten bietet und damit hilft, Kraftstoff zu sparen. Mit Ford und Ballard in Kanada entwickeln wir den Brennstoffzellenantrieb, der uns emissionsfreies Fahren ermöglichen wird. In Summe wollen wir durch solche Entwicklungspartnerschaften Know-how bündeln, Ressourcen sparen und damit unseren Kunden eine Zukunftslösung schneller und kostengünstiger zur Verfügung stellen.

RALF1979: Warum setzen die Automobilhersteller nicht mehr auf den Einsatz von gasbetriebenen Fahrzeugen? Diese sind kostenseitig sehr attraktiv und stoßen zudem weniger CO2 aus.

Thomas Weber: Sie haben Recht, diese Technologie hat Zukunftschancen. Mit das größte Problem war über viele Jahre die mangelnde Infrastruktur, das heißt, es waren schlicht zu wenig Tankstellen z.B. in Europa verfügbar, um sicher mit einem reinen Gasfahrzeug überall hinfahren zu können. Wir haben sowohl im Pkw-Bereich mit unserer E-Klasse ein so genanntes bivalentes Fahrzeug im Programm, das über mehrere hundert Kilometer rein mit Erdgas fahren kann und zusätzlich den normalen Verbrennungsmotor an Bord hat und damit kombiniert 1000 Kilometer fahren kann. Eine sehr wirtschaftliche und umweltschonende Zukunftstechnologie. Wir werden deswegen nächstes Jahr ein weiteres Gasfahrzeug in Serie bringen, den B107 NGT in der B-Klasse. Auch im Nutzfahrzeugbereich und hier insbesondere beim Sprinter gibt es vergleichbare Konzepte.

milchreis: Wie stehen Sie zu dem Argument der Übermotorisierung? Ist diesbezüglich eine Veränderung geplant oder denken Sie, dass die Zielgruppe von DaimlerChrysler unnötig hohe PS-Zahlen sogar fordert?

Thomas Weber: Ich bin dankbar, dass ich hierzu Stellung nehmen kann. Was wir anstreben, ist eine möglichst hohe spezifische Leistung unserer Motoren. Wie in Frankfurt gezeigt, wird es damit möglich sein, schon durch leistungs- und drehmomentstarke 4-Zylinder Fahrleistungen zu erreichen, die früher nur mit einem V8-Motor möglich waren und dabei gleichzeitig ein Verbrauchsniveau zu erzielen, das heute nur mit Kleinwagen möglich ist - beispielsweise 5,4 Liter pro 100 km bei Autos im S-Klasse-Format. Das heißt, wir glauben, dass hier ein Umdenkungsprozess beginnt und Kunden verstärkt solche Fahrzeuge nachfragen werden, den Zielkonflikt Leistung und Verbrauch auflösen.

mhaberl: Wie stehen Sie zu der Forderung, die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen auf 130kmh zu senken

Moderator: In der Annahme, dass Sie kein Fan davon sind, erlaube ich mir mal die Erweiterung der Frage: Was bedeutet das Autobahn-Image für Mercedes?

Thomas Weber: Das Autobahn-Image ist kein Mercedes-spezifisches Merkmal, sondern ein Vorteil, den alle deutschen Hersteller insbesondere aus dem Premiumsegment gemein haben. Fahrzeuge, die für die spezifische Situation auf Autobahnen in Deutschland ausgelegt sind, haben nachweislich ganz andere, wesentlich härtere Sicherheitsstandards, z.B. durch besonders leistungsfähige Bremssysteme eingebaut. Dies honorieren unsere Kunden in aller Welt. Parallel dazu muss einfach gesagt werden, dass wir inzwischen nur noch ein bis zwei Prozent des gesamten Straßennetzes in Deutschland haben, in denen wir ohne Tempolimit unterwegs sein können. Damit ist das Potenzial, durch ein generelles Tempolimit Kraftstoff einzusparen, sehr gering.

Pega: Autohersteller wie Daimler versuchen sich immer noch fast ausschließlich über ihre Produkte, also Pkw, zu profilieren. Müssten Sie nicht viel stärker intelligente Mobilitätskonzepte entwickeln und politisch vertreten, die etwa zwischen der Nutzung von Pkw auf dem Lande und in der Stadt oder in Industrie- und Entwicklungsländern unterscheiden?

Thomas Weber: Gut, wir haben mit dem Konzept Smart sehr früh schon auch diese sehr viel weiter gefasste Mobilität der Zukunft diskutiert. Vielleicht waren wir damit unserer Zeit etwas voraus. Heute erleben wir zunehmen, dass dieses Thema wieder an Attraktivität gewinnt, in dem Kunden mit Flugzeug oder Bahn große Distanzen überwinden um dann final in den Ballungsräumen mit dem platzsparenden und umweltverträglichen Smart ans Ziel zu gelangen. Hier sind wir sicher noch nicht am Ende, zumal technologisch inzwischen Konzepte vorliegen, die für sehr unterschiedliche Situationen optimal passen. Zum Beispiel das sehr effiziente Antriebskonzept Blue-Tech, der sauberste Diesel der Welt, der insbesondere auf langen Strecken im Überlandverkehr bestens geeignet ist und auf der anderen Seite Hybridfahrzeuge oder den batteriegetrieben Smart für die Fahrt in der Stadt. Voraussetzung, dass solche Konzepte nun stärker in der Praxis auch angewendet werden ist, dass der Kunde bereit ist, zwischen solchen Konzepten zu wechseln und beispielsweise auf Pool-Fahrzeuge für spezifische Regionen zurückzugreifen. Auf diesem Feld treiben wir unsere Forschungsaktivitäten massiv voran.

Moderator: Zweimal zum Thema Brennstoffzelle:

Seth Gecko: Wie stehen Ihrer Meinung nach die Chancen, dass wir in naher Zukunft nun doch auf Wasserstoffantriebe umsteigen und was hemmt dies derzeit Ihrer Einschätzung nach?

MaxMosley: Mercedes arbeitet doch schon Jahre an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen, wie z.B. dem Necar. Wo liegen hierbei die größten Probleme, um die Brennstoffzelle als saubere Alternative zum gehypten Hybrid in die Serienreife zu bringen?

Thomas Weber: Beim Thema Brennstoffzelle sind wir gut unterwegs. Viele technische Fragestellungen wie bspw. die Kaltstartfähigkeit bis -25°C sind inzwischen gelöst und auch Bauraum und Leistungsdichte werden immer besser. Die größte Herausforderung ist es jetzt, diese Technologie entsprechend kostengünstig den Kunden anbieten zu können. Wir werden deshalb 2010 mit dem nächsten Brennstoffzellenfahrzeug basierend auf unserer B-Klasse mit einer Kleinserie an den Start gehen, das heißt, wir sind von der Serienfähigkeit dieses Konzepts überzeugt. Parallel dazu muss sicher die Infrastruktur, das heißt, das Tankstellennetz weiter entwickelt werden. Aber auch hier sehen wir weltweit große Aktivitäten unterstützt von der Politik. Wasserstoff zum Betrieb dieser Fahrzeuge ist weltweit auch genügend vorhanden. Natürlich müssen jetzt die Weichen gestellt werden, dies auf die Basis regenerativ erzeugten Wasserstoffs zu stellen, aber auch hier laufen weltweit große Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die wir unterstützen.

Moderator: Auf die Frage habe ich gewartet :-)

gaston: Was fahren Sie eigentlich für einen Dienstwagen?

Thomas Weber: Als Entwicklungschef wechsle ich die Dienstwagen regelmäßig und bin vom Smart über die C- und E- bis zur S-Klasse mit unserer gesamten Produktflotte unterwegs.

Moderator: Unsere 60 Minuten tagesschau-Chat sind leider schon wieder vorbei. Herzlichen Dank nach Sindelfingen an DaimlerChrysler-Vorstand Dr. Thomas Weber! Herzlichen Dank an alle User für Ihr Interesse und die Bitte um Nachsicht, dass natürlich angesichts der Vielzahl von Fragen nicht alle drangekommen sind. Wie immer ist der tagesschau-Chat keine Veranstaltung nur für diese eine flüchtige Stunde. Das Protokoll des Chats findet sich ist in Kürze auf den Seiten der Veranstalter www.tagesschau.de und www.politik-digital.de zum Nachlesen. Das tagesschau.de-Team bedankt sich und wünscht allen Beteiligten noch einen schönen Tag!

Stand: 18.09.2007 12:48 Uhr
 

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