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[Bildunterschrift: Der Teilchenbeschleuniger musste kurz nach dem Start wegen eines Defekts gestoppt werden. ]
Die Bundesregierung baut ihre Unterstützung für Arbeiten am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf weiter aus. In den kommenden drei Jahren stünden zusätzlich 90 Millionen Euro für deutsche CERN-Projekte bereit, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Berlin. Der Schwerpunkt liege dabei auf Projekten junger Forscher. Bisher stellte das Ministerium 15 Millionen Euro pro Jahr für deutsche Universitäten und Forschungseinrichtungen zur Verfügung, die CERN nutzen und sich an dortigen Wissenschaftsprojekten beteiligen.
Am CERN war im September der weltweit leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger LHC gestartet worden. Wenige Tage später musste er wegen eines Defekts im Kühlsystem allerdings wieder gestoppt werden. Er werde voraussichtlich Ende April wieder für Experimente zur Verfügung stehen, sagte der designierte CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer in Berlin.
Den Bau der Anlage finanzierte Deutschland als größter Unterstützer mit rund 800 Millionen Euro mit. Jährlich finanziert die Bundesregierung rund ein Fünftel des CERN-Etats und stellt dafür 130 Millionen Euro bereit. Mit Hilfe der Anlagen des Forschungszentrums wollen Wissenschafter aus aller Welt unter anderem den Urknall und den Ursprung des Universums enträtseln.
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