Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Die deutschen Bundespräsidenten - ein Überblick:
Nach dem Studium der Nationalökonomie und Kunstgeschichte, folgte Theodor Heuss noch während seiner Promotion dem Ruf von Friedrich Naumann, um in dessen Zeitschrift Die Hilfe als Redakteur zu arbeiten Anschließend wurde er Chefredakteur bei der Heilbronner Neckarzeitung. 1910 trat Heuss der Fortschrittlichen Volkspartei bei, ehe er 1919 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) wurde.
Nach dem Kriegsende wirkte Heuss eifrig am Aufbau eines demokratischen Deutschland mit. Er war Mitbegründer der Demokratischen Volkspartei, die später in die FDP aufging. In den Bundestag zog er 1949 ein, nachdem er bereits das Amt des FDP-Vorsitzenden übernommen hatte. Im gleichen Jahr wurde er zum ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
Allgemein gilt er als populäres Staatsoberhaupt. Durch beide Amtsperioden hindurch wurde ihm bestätigt, er habe durch Würde, Persönlichkeit und Geist dem Amt Gewicht gegeben und dazu beigetragen, Vorurteile der Weltöffentlichkeit gegen die Deutschen abzubauen. Gleichwohl mangelte es ihm wohl an Durchsetzungsfähigkeit. Zumindest gelang es ihm trotz etlicher Bemühungen nicht, eine neue Nationalhymne für Deutschland einzuführen. Trotzdem verkörperte er so sehr das Ideal des Bundespräsidenten, dass man 1959 eine Änderung des Grundgesetzes und eine 3. Amtsperiode erwog. Heuss lehnte aber ab. Er wollte keinen Präzedenzfall schaffen. Nach seinem Ausscheiden zog er sich in sein Haus nach Stuttgart zurück und widmete sich vor allem literarischen Arbeiten.
Weiter zu Heinrich Lübke
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW