Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
[Bildunterschrift: Bundeswehrsoldaten werden von der Deutschen Bahn umworben. ]
Dass die Bundeswehr durchs Land zieht, um Rekruten zu werben, ist nicht neu. Jetzt möchte die Deutsche Bahn (DB) den Spieß umdrehen und in den Bundeswehr-Standorten bei Zeitsoldaten für ihre Berufe werben. So bietet sich eine Chance für all diejenigen, die aufgrund der Reform nicht mehr benötigt werden.
Die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten soll von derzeit 183.000 auf 170.000 verringert werden. Für die rund 6200 Berufssoldaten, die bis 2017 ausscheiden, soll es nach dem Willen des Kabinetts verschiedene Anreize geben. Auch für etwa 3000 betroffene zivile Beamte sind Neuregelungen geplant.
Die Deutsche Bahn auf der anderen Seite will jährlich 5000 bis 7000 Mitarbeiter einstellen, wie eine Bahnsprecherin dem Bielefelder "Westfalen-Blatt" sagte. Freie Stellen sollten verstärkt mit ehemaligen Zeitsoldaten besetzt werden. Dabei will das Unternehmen nach eigenen Angaben mit dem Berufsförderungswerk der Bundeswehr (BFD) zusammenarbeiten. Das BFD hilft ausscheidenden Soldaten bei der Rückkehr ins zivile Berufsleben.
Eine solche, für beide Seiten erfolgreiche Kooperation gebe es schon in Baden-Württemberg und Bayern, sagte die Sprecherin. Um den steigenden Bedarf der Bahn an Fachkräften, betrieblichen Führungskräften und Ingenieuren zu decken, solle in den nächsten Jahren die Personalwerbung bei den Streitkräften bundesweit ausgeweitet werden.
Aber auch Soldaten mit geringerer Verpflichtungszeit, die noch keine Berufsausbildung mitbringen, sollten bei der Bahn einen Arbeitsplatz finden können. Die Anforderungsprofile von Bundeswehr und Bahn passten gut zusammen, sagte die Unternehmenssprecherin. Zum Beispiel würden Unteroffiziere ebenso wie Fahrdienstleiter eine hohe Verantwortung für Menschen tragen, seien sehr zuverlässig und an den Schichtdienst gewöhnt.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW