Das Wahl-ABC

Welche Stimme ist bei der Bundestagswahl die entscheidende? Wer profitiert von Ausgleichsmandaten? Was macht der Bundeswahlleiter? Und: Sind Selfies im Wahllokal erlaubt? tagesschau.de erklärt wichtige Begriffe und Regeln rund um die Wahl.

 
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Leerer Plenarsaal des Deutschen Bundestages | Bildquelle: picture alliance / Wolfgang Kumm

Wahl-ABC zur Bundestagswahl Z - "Zweitstimme"

Stand: 11.08.2017 07:39 Uhr

Zweitstimme

Ausschnitt eines Stimmzettels für die Bundestagswahl | Bildquelle: picture alliance / Stefan Sauer/
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Die Zweitstimme ist die entscheidende für die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag.

Jeder Wähler hat bei der Bundestagswahl zwei Stimmen: Mit der Erststimme (vgl. Erststimme) wählt er den Kandidaten für das Direktmandat seines Wahlkreises (vgl. Wahlkreisabgeordneter). Mit der Zweitstimme entscheidet er sich für die Landesliste einer Partei (vgl. Landesliste). Entscheidend für die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag ist die Zweitstimme. Auf Basis der Zweistimmen, die die einzelnen Parteien erhalten, wird mit Hilfe des Sainte-Laguë/Schepers-Verfahrens (vgl. Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren) die Sitzverteilung im Bundestag errechnet (vgl. Sitzverteilung).

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