Das Wahl-ABC

Welche Stimme ist bei der Bundestagswahl die entscheidende? Wer profitiert von Ausgleichsmandaten? Was macht der Bundeswahlleiter? Und: Sind Selfies im Wahllokal erlaubt? tagesschau.de erklärt wichtige Begriffe und Regeln rund um die Wahl.

 
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Leerer Plenarsaal des Deutschen Bundestages | Bildquelle: picture alliance / Wolfgang Kumm

Wahl-ABC zur Bundestagswahl R - Von "Rechtsgrundlagen" bis "Reihenfolge der Parteien"

Stand: 11.08.2017 07:43 Uhr

Rechtsgrundlagen für die Wahl

Wichtigste gesetzliche Grundlage für die Wahl ist das Grundgesetz. Hier ist vorgeschrieben, welche Grundsätze bei Wahlen allgemein zu gelten haben. Das Bundeswahlgesetz legt innerhalb dieses vorgegebenen Rahmens fest, nach Regeln die Bundestagswahlen ablaufen, zum Beispiel, wie oft sie stattfinden und wie viele Abgeordnete gewählt werden. In der Bundeswahlordnung werden die Details formuliert, die eine reibungslose Organisation sicherstellen sollen.

Reihenfolge der Parteien auf den Stimmzetteln

Stimmzettel der Bundestagswahl 2013 in Frankfurt | Bildquelle: picture alliance / dpa
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Die Reihenfolge der Parteien auf den Stimmzetteln richtet sich nach deren Abschneiden bei der vorigen Bundestagswahl.

Für Landeslisten (vgl. Landesliste) der Parteien gilt: Deren Reihenfolge auf den Stimmzetteln (vgl. Stimmzettel) richtet sich nach dem Ergebnis der Parteien im jeweiligen Bundesland bei der vorangegangenen Bundestagswahl. Die 2013 stärkste Partei wird demnach auf den Stimmzetteln der Wahl 2017 als erste aufgelistet, die zweitstärkste Partei als zweite etc. Dahinter folgen in alphabetischer Reihenfolge die Landeslisten der Parteien, die 2013 nicht zur Wahl standen. Weil sich die Reihenfolge nach dem früheren Abschneiden der Parteien im jeweiligen Bundesland richtet, unterscheiden sich die Stimmzettel bundesweit. Für die Reihenfolge der Direktkandidaten gilt: Für Bewerber von Parteien gilt dieselbe Reihenfolge wie für die Landeslisten. Sonstige Kandidaten folgen dahinter.

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