Das Wahl-ABC

Welche Stimme ist bei der Bundestagswahl die entscheidende? Wer profitiert von Ausgleichsmandaten? Was macht der Bundeswahlleiter? Und: Sind Selfies im Wahllokal erlaubt? tagesschau.de erklärt wichtige Begriffe und Regeln rund um die Wahl.

 
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Leerer Plenarsaal des Deutschen Bundestages | Bildquelle: picture alliance / Wolfgang Kumm

Wahl-ABC zur Bundestagswahl L- Von "Landesliste" bis "Landeswahlleiter"

Stand: 11.08.2017 07:45 Uhr

Landesliste

Mit der Erststimme (vgl. Erststimme) wird bei der Bundestagswahl eine Person gewählt - mit der Zweitstimme (vgl. Zweitstimme) die Landesliste eine Partei. Vor der Wahl stellen die Parteien in den Bundesländern diese Listen mit Kandidaten auf, die für sie in den Bundestag einziehen sollen. Je mehr Stimmen bei der Wahl auf die Partei entfallen, desto mehr Kandidaten von ihren Landeslisten ziehen ins Parlament ein. Praktisch heißt das auch: Je höher der Listenplatz des Kandidaten, desto besser sind seine Chancen auf einen Sitz im Bundestag. Wenn im Laufe der Wahlperiode ein Abgeordneter aus dem Bundestag ausscheidet oder stirbt, rückt der nächste noch nicht berücksichtigte Kandidat von der Landesliste der entsprechenden Partei nach (vgl. Nachrücker).

Ausschnitt eines Stimmzettels für die Bundestagswahl | Bildquelle: picture alliance / Stefan Sauer/
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Mit der Zweitstimme entscheiden sich die Wähler für die Landesliste einer Partei.

Landeswahlleiter

Auf Landesebene sind Landeswahlleiter und Landeswahlausschuss zuständig für die Organisation und ordnungsgemäße Durchführung der Wahl: Landeslisten müssen bei ihnen vorgelegt werden und sie ermitteln, wie viele Stimmen in ihrem Bundesland auf die einzelnen Landeslisten entfallen.

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