Bundesadler im Deutschen Bundestag | Bildquelle: picture alliance / Sven Hoppe/dp

Abgeordnete im neuen Bundestag Viele Stef(ph)ans, wenige Frauen

Stand: 27.09.2017 16:16 Uhr

Im neuen Bundestag sitzen nicht nur viele Stefans/Stephans. Auch viele Abgeordnete des Jahrgangs 1964 sind dabei. Frauen gibt es allerdings nur wenige. Ein Überblick über die Zusammensetzung der neuen Abgeordneten.

Von Nil Idil Çakmak, tagesschau.de

Der neue Bundestag ist überwiegend männlich. Das ist nicht überraschend. Denn seit Gründung der Bundesrepublik überwiegt der Anteil der männlicher Abgeordneter.

Während der Frauenanteil seit 2002 allerdings gestiegen ist, ist er im neuen Bundestag fast so niedrig wie vor fast 20 Jahren.

So waren 1998 gerade ein Mal 26,2 Prozent der Abgeordneten Frauen. Im neuen Bundestag sind nun von den 710 Abgeordneten 218 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 30,7 Prozent - also nicht einmal ein Drittel sind Frauen.

Je nach Fraktion ist die Situation aber sehr unterschiedlich: Sowohl bei den Grünen als auch bei der Linkspartei überwiegt der Anteil weiblicher Abgeordneter. 58 Prozent der Abgeordneten bei den Grünen sind Frauen. Bei der Linkspartei sind es 54 Prozent. Mit 42 Prozent liegt der Anteil bei der SPD unter der Hälfte.

Deutlich weniger sind es bei der FDP und bei der CDU/CSU. Die Liberalen haben etwa 22 Prozent und die CDU/CSU etwa 20 Prozent Frauen im Bundestag sitzen. Schlusslicht ist die AfD mit elf Prozent.

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Wieder weniger Frauen
 

Die goldenen Sechziger

Stef/phan - die Nummer eins im Bundestag
 
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Die goldenen Sechziger
 

Stef/phan - die Nummer eins im Bundestag

Immer wieder Müller
 
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Stef/phan - die Nummer eins im Bundestag
 

Immer wieder Müller

Die Mehrheit ohne "Dr."
 
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Immer wieder Müller
 

Die Mehrheit ohne "Dr."

So viele Rechtsanwälte
 
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Die Mehrheit ohne "Dr."
 

So viele Rechtsanwälte

Über dieses Thema berichtete MDR aktuell am 27. September 2017 um 13:18 und 15:18 Uhr.

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