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Steigende Temperaturen
Wetterdienst warnt vor Blitzeis
Der Regen aus Südwesten, der sich von West nach Ost über Deutschland ausbreiten soll, beendet das Wintergastspiel und sorgt für gefährliches Glatteis auf dem gefrorenen Boden. Während im Westen der Frost schon weitgehend aus dem Boden ist, besteht im Osten laut dem Deutschen Wetterdienst noch Glatteisgefahr.
Schuld ist Tief "Nicki" über dem Nordatlantik, das Wolken mit Schnee, Schneeregen oder Regen nach Deutschland bringt. Die Temperaturen steigen am Wochenende auf zehn Grad im Westen und sechs Grad im Osten.
Hochwassergefahr im Südwesten
Der in den vergangenen Tagen gefallene Schnee schmilzt so rasch, dass in einigen Regionen die Hochwassergefahr wächst. Für den Südwesten, wo die Temperaturen bereits auf Plusgrade gestiegen waren, gab der DWD eine Unwetterwarnung vor starkem Tauwetter heraus. Zusammen mit ergiebigen Regenfällen könne der schmelzende Schnee das Fassungsvermögen von Bächen und Flüssen überfordern, so die Meteorologen. Bis Samstagabend fallen dabei 25 bis 40 Millimeter Regen, was mit dem Schmelzwasser eine Gesamtmenge von 40 bis 70 Millimeter Wasser ergibt. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) soll es bis in die nächste Woche regnerisch und relativ mild bleiben. Ob sich damit auch die Chancen auf weiße Weihnachten verschlechtern, ist noch unklar.
Stand: 15.12.2012 00:12 Uhr
