500 Millionen Euro für mehr Bahnhöfe und Brücken

Ein ICE fährt über eine Brücke bei Melsungen (Hessen). (Bildquelle: dpa)

Geld für Bahnhöfe und Brücken

Halbe Milliarde mehr für die Schiene

Für die Sanierung von Bahnhöfen und Eisenbahnbrücken kann die Deutsche Bahn 500 Millionen Euro mehr ausgeben als bislang geplant: Der Bund stockt seine Mittel zum Erhalt des Gleisnetzes von jährlich 2,5 Milliarden Euro für 2013 und 2014 um je 250 Millionen Euro auf. Das vereinbarten Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Bahn-Chef Rüdiger Grube in Berlin.

"Wettbewerbsfähigkeit steigern"

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (l., CSU) und der Vorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube. (Bildquelle: dpa)
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Ramsauer (l.) und Grube: Nicht verbrauchte Mittel für Neubauprojekte fließen in den Schienenverkehr.

Das Geld komme aus nicht verbrauchten Mitteln für Neubauprojekte, erklärten Ramsauer und Grube. "Nur wenn es uns gelingt, mehr Geld in das bestehende Netz zu investieren, werden wir die Wettbewerbsfähigkeit des Systems Schiene erhalten und steigern können", sagte der Bahnchef. Ramsauer erklärte, mit der jetzigen Aufstockung werde Planungs- und Finanzierungssicherheit geschaffen.

Daneben wurde die am Jahresende auslaufende generelle Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Bahn zum Netzerhalt vorerst bis 2015 verlängert. Zum Geld des Bundes steuert der Konzern dafür jährlich 500 Millionen Euro aus eigenen Mitteln bei. Angesichts eines großen Modernisierungsbedarfs im knapp 34.000 Kilometer langen Netz dringt der bundeseigene Konzern grundsätzlich auf mehr Geld.

In der Vereinbarung werden auch Vorgaben für die Betriebsqualität des Gleisnetzes gemacht. Hinzu kommen noch Kosten für die Instandhaltung des Netzes sowie für Neu- und Ausbauprojekte.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 06. September 2013 um 12:00 Uhr.

Stand: 06.09.2013 15:20 Uhr

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