Ein ICE auf einem Streckenabschnitt der Verbindung Berlin-München | Bildquelle: REUTERS

Neue Bahn-Fahrpläne Berlin-München in nur vier Stunden

Stand: 16.06.2017 12:17 Uhr

Von Berlin nach München in knapp vier Stunden: Mit der neuen ICE-Trasse verkürzt sich die Fahrzeit ab Dezember stark. Verändert werden auch nahezu alle Fahrpläne für Anschlusszüge. Die Bahn feiert das als "die größte Angebotsverbesserung in der Unternehmensgeschichte".

Auf die Kunden der Deutschen Bahn kommt die größte Fahrplan-Umstellung der letzten Jahrzehnte zu. Grund ist die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München im Dezember, wie Bahnchef Richard Lutz bei der Premierenfahrt über den letzten Bauabschnitt im Thüringer Wald ankündigte.

An die neue Verbindung werden nahezu alle Fahrpläne für Anschlusszüge angepasst. "Diese Strecke ist in vielerlei Hinsicht ein Projekt von historischem Ausmaß", sagte Lutz. "Das ist die größte Angebotsverbesserung in der Geschichte der Deutschen Bahn."

Premierenfahrt auf neuer ICE-Strecke
tagesschau 15:00 Uhr, 16.06.2017

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Zwei Stunden Zeitersparnis zwischen Berlin und München

Ab 10. Dezember sollen Reisende deutlich schneller als bislang zwischen den beiden Metropolen pendel können: Statt wie bisher mehr als sechs Stunden dauert die Fahrt künftig knapp unter vier Stunden. Geplant sind täglich in jede Richtung drei der schnellen Züge. "Die Strecke wird pünktlich fertig und liegt exakt im Kostenrahmen", sagte Lutz. Das Anfang der neunziger Jahre gestartete Projekt hat rund zehn Milliarden Euro gekostet.

Auch weitere Verbindungen sind betroffen

Die Verbindung wird sich laut Bahn aber auch auf zahlreiche andere Verbindungen auswirken. Vor allem in Ostdeutschland würden die Pläne von Nahverkehrszügen an die Hochgeschwindigkeitstrasse angepasst. Profitieren werde besonders die thüringische Landeshauptstadt Erfurt, die zum Fernverkehrsdrehkreuz in Ostdeutschland ausgebaut wird.

Kürzere Fahrten bringe die Strecke auch für Reisende aus Leipzig, Dresden und Halle. Auch Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart profitierten, sagte Lutz. Frankfurt und Berlin etwa werden künftig halbstündig mit Hochgeschwindigkeitszügen verbunden.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 16. Juni 2017 um 11:45 Uhr.

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