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Bundesweite Aktionen gegen AKW
Protest mit Mundschutz und Geigerzählern
Kurz vor dem zweiten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima haben bundesweit tausende Menschen für einen schnelleren Atomausstieg demonstriert.
Im niedersächsischen Grohnde beteiligten sich nach Veranstalterangaben rund 20.000 Menschen an Aktionen rund um das dortige Atomkraftwerk. Sie simulierten mit Flüchtlingstrecks und Dekontaminierungsstationen die Folgen einer Atomkatastrophe an dem Kraftwerk.
An der Urananreicherungsanlage im nordrhein-westfälischen Gronau demonstrierten nach Veranstalterangaben etwa 1200 Menschen, im bayerischen Günzburg nahe des AKW Gundremmingen waren es demnach 3500 und am AKW Neckarwestheim in Baden-Württemberg 3000 Teilnehmer.
Aufgerufen zu den Aktionen hatten Bürgerinitiativen und Umweltverbände. Zu ihren Forderungen gehört, alle Atomkraftwerke jetzt und nicht erst 2022 abzuschalten, zudem kritisierten sie die ungelöste Atommüllfrage und den ihrer Ansicht nach mangelhaften Katastrophenschutz an allen Atomanlagen.
Stand: 09.03.2013 18:22 Uhr
