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Flagge Griechenland und EU | Bildquelle: dpa

Liveblog Appelle, Warnungen und geschlossene Banken

Stand: 29.06.2015 22:16 Uhr

Emotionale Appelle in Brüssel, klare Worte in Berlin, Rechtfertigungen und geschlossene Banken in Athen. Die drohende Pleite Griechenlands und das geplante Referendum hielten Europa den ganzen Tag in Atem. In unserem Liveblog können Sie die Ereignisse nachlesen.

Banken bleiben geschlossen

29.06.2015 08:30 Uhr

Die Institute sollen von heute an bis zum 6. Juli und damit bis nach der geplanten Volksabstimmung geschlossen bleiben. An den Geldautomaten sollen bis dahin maximal 60 Euro pro Tag abgehoben werden können. Ausgenommen sind Inhaber ausländischer Bankkarten.

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Nikkei-Index im Minus

29.06.2015 08:35 Uhr

In Asien belastet das Scheitern der Schuldengespräche mit Griechenland die Börsen. Der japanische Nikkei-Index sank um 2,9 Prozent auf 20.114 Punkte. Der Shanghai Composite brach sogar um 7,6 Prozent auf 3875 Zähler ein. Besonders die Aktien von Unternehmen, die viel in die Eurozone exportieren, verlieren an Wert.

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Gespanntes Warten auf den DAX

29.06.2015 08:36 Uhr

Die Eskalation der Griechenland-Krise dürfte den deutschen Aktienmarkt heute kräftig durchschütteln. Am Freitag hatte der DAX noch getragen von der Hoffnung auf eine Einigung im Schuldenstreit 0,2 Prozent höher bei 11.492,43 Punkten geschlossen. Trotz der deutlich fallenden Kurse rechnen Börsenexperten allerdings nicht mit einem Crash am Aktienmarkt.

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Leere Geldautomaten, gelassene Bürger

29.06.2015 08:39 Uhr

Schon jetzt sind viele Automaten in Griechenland leer, berichtet ARD-Korrespondentin Stephanie Stauss aus Athen. Dennoch sei die Stimmung "erstaunlich ruhig". Viele Bürger beruhigt, dass die Regierung die Auszahlung der Gehälter und Renten garantiert hat.

Stephanie Stauss, ARD Athen, zur Stimmung in Griechenland
ARD-Morgenmagazin, 29.06.2015

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DAX vor Handelsbeginn unter Druck

29.06.2015 08:42 Uhr

Im vorbörslichen Handel fiel der deutsche Leitindex am Morgen um rund fünf Prozent unter den Schlusskurs vom Freitag. Auch in Paris und London gerieten die Aktien vor Börsenstart stark unter Druck.

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Aktualisierte Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

29.06.2015 08:43 Uhr

"Reisenden nach Griechenland wird geraten, sich vor der Reise mit ausreichend Bargeld zu versorgen und sich zur Lageentwicklung über diese Reisehinweise und die Medien informiert zu halten."

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Ist Griechenland morgen bankrott?

29.06.2015 08:50 Uhr

Griechenland geht das Geld aus - sowohl dem Staat als auch den Banken. Doch was bedeutet das jetzt für die Eurozone und die griechischen Bürger? An welchen Stellschrauben kann noch gedreht werden, um eine Staatspleite abzuwenden? Hier unser FAQ.

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EU-Kommission hält sich bedeckt

29.06.2015 08:57 Uhr

Die EU-Kommission will heute keine neuen Griechenland-Vorschläge vorlegen. Dies kündigt eine Sprecherin der Kommission an. EU-Kommissar Pierre Moscovici hatte erklärt, Kommissionschef Jean-Claude Juncker werde am Montag Vorschläge vorlegen.

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Politik per Twitter

29.06.2015 09:01 Uhr

Selbst die griechischen Verhandlungsführer haben von dem Referendum per Twitter erfahren. Und auch sonst ist die Regierung von Ministerpräsident Tsipras breit im Netz vertreten. Hier ein Überblick.

Die Griechenland-Krise im Netz
ARD-Morgenmagazin, 29.06.2015, Julia Rehkopf, RB

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Skepsis an den Aktienmärkten

29.06.2015 09:07 Uhr

Börse in Frankfurt öffnet mehr als vier Prozent im Minus .

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Brüssel verärgert über Athen

29.06.2015 09:21 Uhr

Die Fronten im Schuldenstreit waren schon lange verhärtet, doch nach den dramatischen Entwicklungen vom Wochenende ist der Ton noch einmal schärfer geworden, meint ARD-Korrespondent Christian Feld.

Christian Feld, ARD Brüssel, zum Verhältnis zwischen Griechenland und der EU
ARD-Morgenmagazin, 29.06.2015

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Scharfe Töne aus Wien

29.06.2015 09:24 Uhr

Österreichs Finanzminister Schelling betont: "Wir haben die Tür für Griechenland offen gelassen, aber Griechenland hat den Verhandlungstisch verlassen."

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DAX fällt unter 11.000 Punkte

29.06.2015 09:27 Uhr

Zu den größten Verlierern zählen Deutsche Bank und Commerzbank mit Kursverlusten von jeweils etwa 6,5 Prozent. Die Deutsche Telekom, die an
dem führenden griechischen Telekom-Anbieter OTE beteiligt ist, rutschte um 5,2 Prozent ab.

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"So kann Europa nicht weitergehen"

29.06.2015 09:29 Uhr

Die EU habe keine andere Möglichkeit mehr gelassen, als die griechische Bevölkerung zu befragen - so verteidigt Giorgios Chondros von der Syriza-Partei das Vorgehen seiner Regierung. Er verstehe nicht, warum man den Griechen nun nicht die Zeit für eine demokratische Entscheidung gebe.

Giorgos Chondros, Syriza-Parteivorstand, zum Vorgehen Athens
ARD-Morgenmagazin, 29.06.2015

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Börse in Athen bleibt weiter geschlossen

29.06.2015 09:33 Uhr

Wie eben offiziell mitgeteilt wurde, soll der Handelsplatz bis mindestens Montag kommender Woche nicht mehr öffnen.

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Spanien muss mehr Zinsen zahlen

29.06.2015 09:38 Uhr

Die Renditen spanischer Anleihen steigen. Zugleich weitet sich der Abstand zwischen den Renditen der deutschen und spanischen Papiere mit zehn Jahren Laufzeit auf den höchsten Stand seit fast einem Jahr aus.

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Brennpunkt: Was passiert mit Griechenland

29.06.2015 09:41 Uhr

Wie geht in der Schuldenkrise weiter? Hier können Sie noch einmal den gestrigen Brennpunkt sehen.

Was passiert mit Griechenland?
Die griechischen Banken können weiterhin mit Nothilfen der Europäischen Zentralbank rechnen - allerdings nicht unbegrenzt. Sie fror die Kredite auf dem aktuellen Stand von rund 90 Milliarden Euro ein. Doch dieses Geld offenbar fast ausgeschöpft. Was passiert nun mit Griechenland?

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Moscovici bleibt optimistisch

29.06.2015 09:49 Uhr

Der EU-Kommissar für Wirtschaft und Finanzen hofft weiter auf einen Kompromiss mit Athen.

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Presseschau aus deutschen Zeitungen

29.06.2015 10:01 Uhr

Die Krise in Griechenland steht im Mittelpunkt der Kommentare. "Noch ist offen, welche langfristigen Folgen der Verlauf der vergangenen Tage und Wochen für Griechenland und für den Euroraum hat", heißt es dazu in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Hier finden Sie die Presseschau der Deutschlandfunk-Kollegen.

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Bangen um die Pension

29.06.2015 10:04 Uhr

In Athen warten Rentner vor einer Filiale der griechischen Nationalbank.

Griechen warten vor verschlossener Bank

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EU-Kommission befürwortet Kapitalverkehrskontrollen

29.06.2015 10:08 Uhr

"Die auferlegten Maßnahmen scheinen zum jetzigen Zeitpunkt notwendig und angemessen", teilte EU-Finanzmarktkommissar Jonathan Hill mit. Sie müssten aber auf "den kürzestmöglichen Zeitraum" begrenzt werden, sodass der freie Kapitalverkehr so schnell wie möglich wieder hergestellt werde. Dies sei im Interesse der griechischen Wirtschaft, aber auch der Euroländer und der Europäischen Union.

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Krisentreffen in Berlin

29.06.2015 10:12 Uhr

Um 13.30 Uhr gibt es zunächst ein Spitzentreffen im Kanzleramt. Um 14.30 Uhr ist eine Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel geplant. Um 15.00 Uhr folgt ein Sonderfraktionstreffen der Linkspartei. Um 16.30 Uhr kommen dann Bündnis90/Die Grünen zusammen, ab 17.30 Uhr beraten Union und SPD.

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Skepsis in Großbritannien

29.06.2015 10:20 Uhr

Der britische Premierminister David Cameron hält einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone bei einem "Nein" bei der geplanten Volksabstimmung für schwierig. Aber dies müssten die griechischen Bürger entscheiden, sagt Cameron.

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News aus Brüssel?

29.06.2015 10:23 Uhr

EU-Kommissonspräsident Jean-Claude Juncker will sich um 12.45 Uhr äußern.

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Welche Aktien stürzen ab?

29.06.2015 10:29 Uhr

Der griechische Schuldenstreit hat viele Anleger verunsichert, der DAX ist im Minus. Doch welche Papiere sind besonders betroffen? Eine Übersicht, Analysen und Marktberichte finden Sie hier bei den ARD-Börsenkollegen.

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Unsere Twitter-Liste zum möglichen #Grexit

29.06.2015 10:34 Uhr

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Paris setzt auf weitere Gespräche

29.06.2015 10:41 Uhr

Der französische Präsident François Hollande hofft nach eigenen Worten auf eine Wiederaufnahme der Gespräch mit Griechenland. Eine Einigung sei noch immer möglich. Die Entscheidung liege aber bei der Regierung in Athen, betonte Hollande.

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Familienministerin Schwesig kritisiert Tsipras

29.06.2015 10:43 Uhr

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Gemeinsame PK von Merkel und Gabriel

29.06.2015 10:45 Uhr

Bei der für 14.30 Uhr angekündigten Pressekonferenz wollen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gemeinsam zur Griechenland-Krise äußern.

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Anleihenmarkt am stärksten betroffen

29.06.2015 10:51 Uhr

Der DAX ist zwar im Minus, aber die Reaktionen am Aktienmarkt sind bislang noch einigermaßen überschaubar, betont ARD-Börsenkorrespondentin Ellen Frauenknecht. Turbulent ist es vor allem am Anleihenmarkt - dort schlägt die Verunsicherung voll durch.

Ellen Frauenknecht, HR, zu den Reaktionen der Märkte
tagesschau24 09:30 Uhr, 29.06.2015

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Hintergrund: Bisherige Euro-Rettungspakete

29.06.2015 10:58 Uhr

Auf 216 Milliarden Euro summieren sich die bisherigen Zahlungen aus den Rettungspaketen an Griechenland. Das Geld floss teils in Form direkter Kredite der Euro-Staaten, teils über den Rettungsschirm EFSF und teils über den Internationalen Währungsfonds.

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Geldautomaten teilweise leer

29.06.2015 11:15 Uhr

Die EZB hat zwar ihre Nothilfen für die griechischen Banken nicht beendet, aber an einigen Geldautomaten kann kein Geld mehr abgehoben werden.

Geldautomat in Griechenland

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Hollande sieht nur noch wenig Zeit für Einigung

29.06.2015 11:20 Uhr

Frankreichs Präsident betonte: "Es bleiben nur noch wenige Stunden, bevor die Verhandlungen definitiv beendet werden - besonders für die Verlängerung des griechischen Hilfsprogramms." Zugleich betonte er auf Twitter seine Bereitschaft zum Dialog.

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Livestream zu CDU-Festakt

29.06.2015 11:26 Uhr

Im Sommer 1945 entstand die CDU: Mit einem großen Festakt feiert die Partei zur Stunde in Berlin ihren 70. Geburtstag - mit einer Rede von CDU-Chefin und Kanzlerin Merkel. Es wird mit Spannung erwartet, ob Sie sich auch zum Schuldenstreit mit Griechenland äußert. Verfolgen Sie die Feierlichkeiten im Stream.

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Bundestag könnte rasch entscheiden

29.06.2015 11:33 Uhr

Falls es doch noch eine Einigung über Finanzhilfen für Griechenland gäbe, könnte in Deutschland ohne Zeitverzug darüber beraten werden. Sollte ein entsprechender Antrag des Bundesfinanzministeriums in den Bundestag eingebracht werden, werde dieser unverzüglich elektronisch an die Abgeordneten weitergeleitet, teilte ein Parlamentssprecher mit. Dann hätten die Abgeordneten und Fraktionen zuvor
Gelegenheit, einen solchen Antrag zu beraten.

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DAX erholt sich leicht

29.06.2015 11:37 Uhr

Nach dem Absturz zum Handelsbeginn hat sich der DAX wieder leicht erholt. Anleger flüchten aber weiter in die als sicher geltenden deutschen Staatsanleihen. In Ländern wie Italien, Spanien und Portugal legten die Risikoaufschläge spürbar zu. Sollte Griechenland seine Hilfskredite nicht zurückzahlen können, wären diese Staaten besonders hart getroffen.

DAX

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Schwerpunkt in der Tagesschau um 12 Uhr

29.06.2015 11:47 Uhr

Wie geht es in der griechischen Schuldenkrise weiter? Und wie geht es den Menschen vor Ort? Um 12 Uhr sehen Sie einen Bericht der Tagesschau aus Griechenland. Dann haken wir noch bei unseren Korrespondenten in Athen, Berlin und an der Frankfurter Börse nach. Wie gewohnt im Ersten oder hier im Livestream.

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Grüne beantragen Sondersitzung

29.06.2015 11:48 Uhr

Nach den Entscheidungen der Euro-Gruppe sei es "notwendig und geboten, Entscheidungen von dieser Tragweite im Deutschen Bundestag zu diskutieren", heißt es in dem Antrag der Grünen-Fraktion.

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Nahverkehr in Athen kostenfrei

29.06.2015 11:54 Uhr

Die griechische Regierung hat eine kostenfreie Nutzung des Nahverkehrs in Athen und Umgebung angekündigt. Hintergrund ist offenbar der jüngste Ansturm auf die Tankstellen. Die Maßnahme solle ab ihrer offiziellen Verkündung - voraussichtlich am Dienstag - bis zur Wiedereröffnung der Banken am 7. Juli gelten, sagte Verkehrsminister Christos Spirtzis im Fernsehsender Mega. Am Wochenende hatte es aus Angst vor Engpässen einen wahren Ansturm auf die Tankstellen in Griechenland gegeben.

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"Kein Anlass zur Beunruhigung"

29.06.2015 12:02 Uhr

Die deutschen Bürger müssen sich angesichts der sich zuspitzenden Lage in Griechenland nach Darstellung der Bundesregierung nicht sorgen: "Es gibt überhaupt keinen Anlass zur Beunruhigung", betonte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Regierungssprecher Seibert sagte, Bundeskanzlerin Merkel sei selbstverständlich weiter bereit zu Gesprächen, wenn der griechische Ministerpräsident Tsipras dies wünsche.

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Grüne wollen Sondersitzung

29.06.2015 12:15 Uhr

Wegen der Griechenland-Krise wollen die Grünen den Bundestag zu einer Sondersitzung einberufen. Eine solche Sitzung werde für morgen beantragt, teilte eine Fraktionssprecherin mit. Die anderen Fraktionen ließen zunächst offen, ob sie die Einberufung des Plenums für Dienstag unterstützen.

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Trichet warnt vor "Grexit"

29.06.2015 12:23 Uhr

Der ehemalige EZB-Präsident Trichet hat erneut vor einem Ausschluss Griechenlands aus dem Euroraum gewarnt. "Der Grexit ist keine Option. Es wäre eine katastrophale Entscheidung der Griechen selbst", sagte Trichet dem "International Bankers Forum".

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Lebensmittelkonzern stockt Vorräte für Griechenland auf

29.06.2015 12:27 Uhr

Der niederländische Konzern FrieslandCampino ("Landliebe") hat seine Vorräte in Griechenland aufgestockt. Die Bestände an Kondensmilch und Babynahrung seien verstärkt worden, teilte der Sprecher eines der größten europäischen Milchkonzerne mit. FrieslandCampino gehe davon aus, dass die Griechen nun mehr von diesen Produkten auf Vorrat kaufen würden.

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ARD-Korrespondentin Rau: "Vertrauen in Tsipras vollständig zerstört"

29.06.2015 12:34 Uhr

Entsetzen im politischen Berlin über das griechische Verhalten - zumindest in den Reihen von Union und SPD, sagt ARD-Korrespondentin Sabine Rau in der tagesschau.

Sabine Rau, ARD Berlin, zu den Berliner Reaktionen
tagesschau 12:00 Uhr, 29.06.2015

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Bislang keine Stornowelle zu Griechenland

29.06.2015 12:40 Uhr

Bei den großen deutschen Reiseveranstaltern gibt es bislang keine vermehrten Stornierungen von Griechenland-Reisen. Laut DER Touristik in Köln hätten sich lediglich einzelne Urlauber über Zahlungsmöglichkeiten in ihrer Ferienregion erkundigt, teilte eine Sprecherin mit.

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Mazedonien beschränkt Geldtransfer nach Griechenland

29.06.2015 12:48 Uhr

Die mazedonische Zentralbank beschränkt Geldüberweisungen nach Griechenland. Damit solle ein massenhafter Abfluss von Kapital verhindert werden, der das Finanzsystem Mazedoniens stören und destabilisieren könne, teilte die Zentralbank mit.

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Juncker-Pressekonferenz im Livestream

29.06.2015 12:50 Uhr

EU-Kommissionspräsident Juncker äußert sich derzeit auf einer Pressekonferenz zur Griechenland-Krise. Verfolgen Sie hier im Livestream seinen Auftritt:

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Junckers PK auf Deutsch bei Phoenix

29.06.2015 12:58 Uhr

Junckers PK auf Deutsch bei Phoenix

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Merkel: Europa kann nicht nachgeben

29.06.2015 13:01 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel hat die Hoffnung Athens auf ein noch besseres Angebot der Geldgeber gedämpft. Die europäischen Grundsätze dürften nicht ignoriert werden: "Wir könnten sie kurzfristig vielleicht aufgeben. Wir könnten vielleicht sagen, geben wir einfach mal nach. Aber ich sage: Mittel- und langfristig werden wir damit Schaden nehmen", sagte sie beim Festakt zum 70. Geburtstag der CDU in Berlin.

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Juncker: "Ich gehe davon aus, dass wir 19 Euro-Staaten bleiben"

29.06.2015 13:04 Uhr

Der EU-Kommisionspräsident verteidigte zudem das Angebot der Gläubiger. Die Institutionen hätten sich in den Verhandlungen weit auf Athen zubewegt.

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Juncker kritisiert griechische Regierung

29.06.2015 13:10 Uhr

Er fühle sich ein wenig "verraten" von dem Vorgehen Athens, betonte er bei der Pressekonferenz in Brüssel: "Ich bin zutiefst bekümmert über das Spektakel, das Europa am vergangenen Samstag geliefert hat." Es gehe aber nun nicht um Schuldzuweisunngen. Das letzte Angebot der Gläubiger sei zwar fordend aber fair gewesen, betonte der EU-Kommissionspräsident.

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Juncker: "Die Tür ist noch offen"

29.06.2015 13:16 Uhr

"Die griechische Regierung weiß sehr wohl, was für Vorschläge auf dem Tisch liegen. Sie muss dem Volk aber auch die Wahrheit sagen. In einer Demokratie hat jeder das Recht auf die volle Wahrheit."

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Juncker spricht nun auf Deutsch

29.06.2015 13:19 Uhr

"Wir befinden uns jetzt in der allerletzten Millisekunde um eine Einigung zu finden. Alle Staaten haben versucht Griechenland entgegenzukommen. Kritik an einzelnen wie am deutschen Finanzminister Schäuble oder Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sind nicht zielführend."

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Juncker fordert Griechen zum "Ja" auf

29.06.2015 13:23 Uhr

Der EU-Kommissionspräsident appelliert an das griechische Volk, sich in dem geplantem Referendum zu Europa zu bekennen: "Wir müssen nicht aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen."

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Was Reisende jetzt wissen müssen

29.06.2015 13:26 Uhr

Wie viel Bargeld muss ich mitnehmen, wenn ich jetzt nach Griechenland reise? Kann ich dort mit meiner EC- oder Kreditkarte bezahlen? Kann ich Bargeld am Automaten abheben? Wir erklären, was die aktuellen Ereignisse für Griechenland-Urlauber bedeuten.

Touristen am griechischen Strand

Touristen am griechischen Strand

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Merkel: "Scheitert der Euro, scheitert Europa"

29.06.2015 13:40 Uhr

Die Gemeinschaftswährung sei "mehr als eine Währung", betonte die Bundeskanzlerin. "Er gründet sich auf gemeinschaftlichem Vertrauen." Sie rief alle Beteiligten zu Kompromissbereitschaft auf. Zugleich mahnte die Kanzlerin aber auch die Einhaltung von Regeln an. Solidarität und Eigenverantwortung seien im Miteinander der Euro-Länder "zwei Seiten einer Medaille".

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ARD-Korrespondent Hendrik Loven berichtet aus Athen

29.06.2015 13:43 Uhr

Wie geht es weiter mit Griechenland?
tagesschau 12:00 Uhr, 29.06.2015, Hendrik Loven, BR, zzt. Athen

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China will weiter in Euro-Anleihen investieren

29.06.2015 13:49 Uhr

Ministerpräsident Li Keqiang versicherte in Anbetracht der Griechenland-Krise, sein Land werde langfristig und verantwortungsbewusst vorgehen.

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Schweizer Notenbank musste eingreifen

29.06.2015 13:53 Uhr

Der starke Geldzufluss nach der Eskalation der griechischen Schuldenkrise hat die Schweizer Währungshüter zu Interventionen gegen den Franken veranlasst: "Gestern und über die Nacht gab es einen bestimmten Anstieg bei der Nachfrage nach Franken", sagte Notenbankchef Thomas Jordan. "Der Euro war unter Abgabedruck und die Nationalbank ist in diesen Marktverhältnissen stabilisierend am Markt aufgetreten." Jordan wollte sich nicht zum Umfang der Interventionen äußern.

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ARD-Brennpunkt um 20.15 Uhr zum griechischen Schuldendrama

29.06.2015 13:57 Uhr

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Merkel berät mit Parteispitzen

29.06.2015 14:03 Uhr

Zur Stunde sind die Partei- und Fraktionschefs der im Bundestag vertretenen Parteien im Kanzleramt zusammengekommen, um über die griechische Schuldenkrise zu beraten.

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Juncker und Merkel bleiben hart

29.06.2015 14:06 Uhr

Nach den schweren Vorwürfen aus Griechenland an die Gläubigerstaaten gehen die EU und die Bundesregierung nun in die Offensive. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Flaggen

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Cameron setzt Krisentreffen an

29.06.2015 14:09 Uhr

Der britische Premier will noch heute über die Griechenland-Krise beraten. An dem Treffen sollen unter anderem der Leiter der Bank of England und Finanzminister Osborne teilnehmen.

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EU-Politiker werben um Griechen

29.06.2015 14:14 Uhr

Der EU-Vizepräsident für Euro und Sozialen Dialog, Valdis Dombrovskis, unterstützt auf Twitter den Appell Junckers an die griechische Bevölkerung.

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Pressekonferenz von Merkel und Gabriel verzögert sich

29.06.2015 14:34 Uhr

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Jetzt live - Merkel und Gabriel geben Pressekonferenz

29.06.2015 14:40 Uhr

Im Kanzleramt hat Kanzlerin Merkel die Fraktionsspitzen über die Entwicklungen in der griechischen Schuldenkrise informiert. Nun will sie gemeinsam mit Vizekanzler Gabriel vor die Presse treten. Wir zeigen Ihnen die Pressekonferenz im Livestream.

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Tsipras bittet Juncker um Verlängerung des Hilfsprogramms

29.06.2015 14:54 Uhr

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras bemüht sich offenbar, kurzfristig doch noch eine Verlängerung des am Dienstag auslaufenden Hilfsprogramms zu erreichen. Der Regierungschef habe EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker heute um Unterstützung gebeten, melden die Nachrichtenagenturen Reuters und AP unter Berufung auf einen Vertreter der griechischen Regierung. Ziel sind demnach "ein paar Tage Aufschub", um die Liquidität des griechischen Bankensystems im Vorfeld des geplanten Referendums wiederherzustellen.

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Lage in Griechenland trotz Unsicherheit ruhig

29.06.2015 15:07 Uhr

Das Scheitern der Verhandlungen und die vorläufige Schließung der Banken in Griechenland haben die Bürger des Landes bislang relativ gelassen zur Kenntnis genommen. "Man weiß gar nicht, wie es weitergeht - doch sie bleiben ruhig", sagt ARD-Korrespondentin Stephanie Stauss in der tagesschau.

Stephanie Stauss, BR, zzt. Athen, zur Lage in Griechenland
tagesschau 15:00 Uhr, 29.06.2015

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Schäuble schreibt Brief an alle Abgeordneten

29.06.2015 15:20 Uhr

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat einen Brief an alle Bundestagsabgeordneten verschickt, dessen Inhalt auch Thema der heutigen Fraktionssitzungen ist. Rainald Becker, stellvertretender Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, erläutert in der tagesschau, dass Schäuble in dem Schreiben die jüngsten Manöver Griechenlands als reines Taktikmittel wertet, um Zeit zu gewinnen und Geld zu erhalten, ohne jegliche Gegenleistungen zu erbringen.

Rainald Becker, ARD Berlin, zu den Berliner Reaktionen
tagesschau 15:00 Uhr, 29.06.2015

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Merkel: Neue Verhandlungen nach Referendum möglich

29.06.2015 15:20 Uhr

Auf ihrer Pressekonferenz macht Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich, dass die Euro-Staaten sich neuen Verhandlungen nicht verschließen würden, falls Griechenland nach dem geplanten Referendum darum bitten sollte. Das Programm, um das es in den jüngsten Verhandlungen ging, laufe allerdings am Dienstag um Mitternacht aus. Damit gebe es keine Programmgrundlage mehr.

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Merkel: Europa kann mit seiner solchen Krise besser umgehen als früher

29.06.2015 15:20 Uhr

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vizekanzler Sigmar Gabriel erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass Europa heute robuster aufgestellt sei, um eine solche krisenhafte Situation zu meistern, als vor einigen Jahren.

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Bundestag debattiert am Mittwoch über Griechenland

29.06.2015 15:22 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigt für Mittwoch eine Bundestagsdebatte über Griechenland an. Darin wolle sie selbst neben Vizekanzler Sigmar Gabriel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble das Wort ergreifen.

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Merkel gibt Griechen Schuld an Scheitern der Gespräche

29.06.2015 15:28 Uhr

Die Verhandlungen mit der Eurogruppe hätten am Samstag nicht abgeschlossen werden können, weil die griechische Regierung sich für die Abhaltung eines Referendums entschieden habe, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Pressekonferenz. Sie macht damit die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras für das Scheitern der Gespräche verantwortlich. Merkel bezeichnet die zuletzt vorgelegten Vorschläge der Geldgeber als "außerordentlich großzügiges Programmangebot an die griechische Regierung".

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Merkel: Scheitert der Euro, scheitert Europa

29.06.2015 15:40 Uhr

Im Zentrum steht laut Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder der Satz: Scheitert der Euro, scheitert Europa. Das bedeute, dass es Grundsätze und Prinzipien gebe, auf denen die Wirtschafts- und Währungsunion aufgebaut sei. Einer der Grundsätze im Zusammenhang mit krisenhaften Situationen heiße: "Eigenverantwortung und Solidarität der anderen sind zwei Seiten ein und derselben Medaille." Merkel fügt hinzu: "Europa kann nur funktionieren, wenn es kompromissfähig ist." Niemand könne 100 Prozent bekommen. Das jüngste Angebot der Eurogruppe sei "unser Beitrag zum Kompromiss" gewesen. Man müsse aber konstatieren, "dass der Wille zu einem solchen Kompromiss auf der griechischen Seite nicht da war".

Sigmar Gabriel,  Angela Merkel

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Merkel: Entscheidung für Referendum ist legitimes Recht der Griechen

29.06.2015 15:40 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstreicht auf der Pressekonferenz, dass es "das legitime Recht einer griechischen Regierung ist, ein Referendum anzusetzen". Das Ergebnis sei auch zu respektieren. Aber es sei genauso das legitime Recht der anderen 18 Euro-Staaten, "zu einer solchen Entscheidung Griechenlands eine Haltung zu entwickeln" und das regulär auslaufende Programm nicht zu verlängern.

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Gabriel: Griechenland erhielt sehr weitreichendes Angebot

29.06.2015 15:46 Uhr

Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundeskanzlerin sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel, dass den Griechen "ein sehr weitgehendes Angebot" unterbreitet worden sei - ein Angebot, das "qualitativ neu" gewesen sei, einen Weg aus der Krise aufgezeigt habe und auf soziale Härten Rücksicht genommen habe.

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Griechenland zahlt Gebühr an Euro-Rettungsschirm EFSF

29.06.2015 15:47 Uhr

Griechenland hat eine Gebühr in Höhe von 50.000 Euro beim EFSF nach Angaben eines Sprechers des Euro-Rettungsfonds fristgerecht gezahlt. Wäre die Zahlung nicht erfolgt, hätte der EFSF - der größte Gläubiger des Landes - einen Zahlungsausfall feststellen müssen.

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Gabriel: Griechen wollen eine andere Eurozone

29.06.2015 15:52 Uhr

Vizekanzler Sigmar Gabriel wirft der griechischen Regierung auf der Pressekonferenz vor, sich gegen die Grundregeln der Zusammenarbeit im Euro-Raum zu stellen, "weil sie politisch, man kann, glaube ich, auch sagen ideologisch eine andere Eurozone will". Gabriel zeigt sich überzeugt, dass die Eurozone insgesamt in Gefahr geriete, "wenn wir diesem Druck gefolgt wären".

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Gabriel: Euro scheitert nicht an Referendum in Griechenland

29.06.2015 15:54 Uhr

"Der Euro scheitert gewiss nicht an einem Referendum in Griechenland", sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel. "Aber er würde gewiss scheitern, wenn wir die Verbindlichkeiten in der Währungs- und Wirtschaftsunion weiter reduzieren würden."

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Gabriel: Nach positivem Referendum muss es Verhandlungen geben

29.06.2015 15:58 Uhr

"Bekennen sich die griechischen Bürgerinnen und Bürger zum Angebot der Staaten der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, dann werden und müssen die Mitglieder der Eurozone natürlich zum Fortsetzen und zum Abschluss der Verhandlungen bereit sein", sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel auf der Pressekonferenz. Das sei völlig klar und das gelte auch für die Bundesregierung. Falls sich die Griechen in dem Referendum gegen das Angebot der Euro-Staaten entscheiden sollten, dürfe aber auch niemand den Eindruck vermitteln, dass die Verhandlungen dann fortgesetzt werden würden. "Sondern dann ist das ein klarer Entscheid gegen den Verbleib im Euro."

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Merkel gegen Beeinflussung der Griechen beim Referendum

29.06.2015 16:03 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel macht auf der Pressekonferenz deutlich, dass den griechischen Bürger klar sein müsse, über welche Alternativen sie beim geplanten Referendum abstimmen. Sie fügt aber hinzu: "Keiner will von außen das Abstimmungsverhalten mündiger griechischer Bürger und eines stolzen Volkes beeinflussen."

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Kein Sondergipfel der EU oder der Euro-Staaten geplant

29.06.2015 16:07 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel macht auf der Pressekonferenz deutlich, dass sie derzeit keine Reise nach Athen plane und auch keine Notwendigkeit für einen Sondergipfel auf europäischer Ebene sehe. "Wir müssen sehr vorsichtig sein, was für Botschaften wir senden", sagt sie. "Ich reise jederzeit zu einer Einladung. Aber es gibt im Augenblick für mich keinen zwingenden Grund, einen solchen Sondergipfel zu machen." Sie erwarte allerdings, dass es nach dem Referendum in Griechenland ein Treffen geben werde.

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Merkel hält Finanzrisiken für Deutschland für überschaubar

29.06.2015 16:17 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt vor Spekulationen über die weitere Entwicklung in Griechenland und die möglichen finanziellen Folgen für Deutschland. "Alle Spekulationen mit riesigen Milliardenbeträgen sind aus der Luft gegriffen", sagt sie. Der Rettungsschirm EFSF, über den die Griechenlandhilfen des zweiten Rettungspakets laufen, sei über eine lange Zeit finanziert. "Wenn Belastungen kommen, dann sehr spät und in sehr überschaubarer Form - auch was die nationalen Belastungen angeht", so Merkel. Deutschland müsse sich daher keine Sorgen machen - "auch die ausgeglichenen Bundeshaushalte werden in keiner Weise infrage gestellt".

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Grüne fordern EU-Sondergipfel zu Griechenland

29.06.2015 16:17 Uhr

Der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert unverzüglich einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs. Die Gefahr für den Euro und das Projekt Europa sei größer, als sie vielen erscheine, sagt er. Alle Beteiligten seien jetzt gefordert, sich noch einmal an einen Tisch zu setzen und Kompromissbereitschaft zu zeigen.

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Gysi wirft Bundesregierung Konzeptlosigkeit vor

29.06.2015 16:22 Uhr

"Ich glaube, sie nehmen einen Crash in Kauf, ohne genau zu wissen, was danach passiert", sagt der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, nach einer Unterrichtung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Griechenland-Krise drohe zum Beginn des Endes des Euros und der Europäischen Union zu werden. Er sieht eine Pflicht, den Euro und Europäische Union zu retten. Es wäre verheerend, wenn sie gefährdet würden. Benötigt werde nun eine Alternative zur Sparpolitik.

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Schulz wirft griechischer Regierung Irrationalität vor

29.06.2015 16:23 Uhr

Europaparlaments-Präsident Martin Schulz sagt, es sei für ihn nur schwer erklärbar, dass eine Regierung so irrational handle, wie die griechische. Ministerpräsident Alexis Tsipras habe ihm in einem Telefonat gesagt, dass bei dem geplanten Referendum die Reformvorschläge der internationalen Gläubiger vom vergangenen Donnerstag zur Abstimmung gestellt werden sollten.

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Viele deutsche Wirtschaftsbranchen halten griechische Staatspleite für verkraftbar

29.06.2015 16:27 Uhr

Aus Sicht vieler deutscher Wirtschaftsverbände wären die Folgen der drohenden Staatspleite Griechenlands für deutsche Unternehmen verkraftbar. Ein Überblick der Positionen wichtiger Branchen von boerse.ard.de

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Chef der Eurogruppe signalisiert Gesprächsbereitschaft

29.06.2015 16:31 Uhr

Der Chef der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, erklärt, dass die Tür für Verhandlungen mit Griechenland auch nach dem Scheitern der Gespräche am Wochenende offen bleibe.

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Renzi sieht Referendum als Votum "Euro oder Drachme"

29.06.2015 16:43 Uhr

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi wertet das geplante Referendum in Griechenland als klares Votum zwischen einem Verbleib des Landes in der Eurozone oder einer Rückkehr zur Drachme.

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Samaras fordert Tsipras zu TV-Debatte vor Referendum auf

29.06.2015 16:56 Uhr

Der konservative griechische Oppositionsführer Samaras fordert Ministerpräsident Tsipras zu einer Fernsehdebatte vor dem geplanten Referendum auf. Vor Abgeordneten spricht er sich für eine Live-Debatte mit den Vorsitzenden aller im Parlament vertretenen Parteien aus. Er selbst plädiert dafür, die Vorschläge der Gläubiger anzunehmen. Ein "Nein" zu den Forderungen der Gläubiger wird seiner Ansicht nach zum Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro führen.

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Euro macht Verluste im Laufe des Tages wieder wett

29.06.2015 17:08 Uhr

Der Euro zeigt nach den gescheiterten Griechenland-Verhandlungen des Wochenendes weniger Schwächen als befürchtet. Nachdem die europäische Gemeinschaftswährung nach Öffnung der Märkte am Morgen gegenüber dem Dollar annähernd zwei Prozent an Wert verloren hatte, machte der Euro diese Verluste bis zum Nachmittag wieder weitgehend wett und notierte nur noch knapp unter den Kursen vom Freitag.

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Umstellung griechischer Geldautomaten kommt voran

29.06.2015 17:13 Uhr

Die Umstellung der griechischen Geldautomaten auf die neuen Kapitalverkehrskontrollen soll bis um 18 Uhr Ortszeit abgeschlossen sein. Dann erhalten griechische Kunden maximal 60 Euro pro Tag. Schon seit dem Mittag hätten die ersten Automaten wieder Geld unter den neuen Bedingungen ausgegeben, berichtet ARD-Korrespondent Peter Dalheimer.

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Schäuble sieht nur geringe Haushaltsrisiken für Deutschland

29.06.2015 17:24 Uhr

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht die "schwarze Null" in den kommenden Bundeshaushalten durch die drohende griechische Staatspleite nicht in Gefahr. "Selbst wenn es zu Ausfällen bei Zins- oder Tilgungsleistungen für die europäischen und internationalen Kredite kommt, würde sich dies wegen der langen Streckung der Rückzahlungsverpflichtungen Griechenlands erst schrittwiese und verteilt über viele Jahre auf den Bundeshaushalt auswirken", schreibt Schäuble in einem Brief an alle Abgeordneten, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. "Die damit verbundenen finanziellen Herausforderungen werden die Leitlinie ausgeglichener Bundeshaushalte auf absehbare Zeit nicht gefährden."

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Auswärtiges Amt rät Griechenland-Touristen zur Bargeldmitnahme

29.06.2015 17:26 Uhr

Auch wenn die griechische Regierung erklärt hat, dass ausländische Besucher weiter unbegrenzt Geld an den Automaten abheben können, rät das Auswärtige Amt den Reisenden, mehr Bargeld mitzunehmen.

Auswärtiges Amt rät zu Bargeldmitnahme bei Griechenland-Reisen
tagesschau 17:00 Uhr, 29.06.2015, Torben Börgers, NDR

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Tsipras will sich am Abend in Fernsehinterview äußern

29.06.2015 17:39 Uhr

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will sich nach eigenen Angaben heute Abend um 22 Uhr Ortszeit in einem Live-Interview des griechischen Staatsfernsehens ERT zur aktuellen Entwicklung im Schuldenstreit äußern.

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Hollande und Obama für neuen Dialog mit Griechenland

29.06.2015 17:39 Uhr

Frankreichs Präsident Francois Hollande hat nach Angaben des Präsidentenamtes mit US-Präsident Barack Obama telefoniert. Dabei hätten beide Staatschefs ihren Willen bekundet, bei einem Neustart des Dialogs mit Griechenland zu helfen.

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Sondersitzung der Unionsfraktion mit Merkel beginnt

29.06.2015 17:42 Uhr

Wie angekündigt, informieren Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nun die Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU in einer Sondersitzung der Unionsfraktion.

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Oppermann: Tsipras nimmt Griechen als Geiseln für Syriza-Kurs

29.06.2015 17:48 Uhr

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann wirft der griechischen Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras vor, die eigenen Bürger für parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren. Die griechische Bevölkerung werde "eingesetzt als Geiseln, um angeblich die Verhandlungsposition für Syriza zu verbessern", sagt Oppermann vor einer Sondersitzung der SPD-Fraktion. "Wir sind entsetzt über die Entwicklung in Griechenland."

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Griechische Regierung veröffentlicht Text des geplanten Referendums

29.06.2015 18:12 Uhr

Die griechische Regierung hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters den offiziellen Text des geplanten Referendums veröffentlicht. Demnach wird den Bürgern die folgende Frage zur Abstimmung vorgelegt: "Soll der Vorschlag, der der Eurogruppe am 25. Juni von der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationale Währungsfonds vorgelegt wurde und der aus zwei Teilen besteht, welche zusammen einen einheitlichen Vorschlag darstellen, akzeptiert werden?" Als erste Antwortoption steht ein "Nein" zur Auswahl, das eine Ablehnung der Gläubigervorschläge bedeutet. Als zweite Alternative ist darunter ein "Ja" möglich, das eine Zustimmung zu den Plänen der internationalen Geldgeber bedeutet.

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DAX verliert 3,6 Prozent

29.06.2015 18:18 Uhr

Weltweit sind die Aktienmärkte angesichts der gescheiterten Griechenland-Verhandlungen am Montag unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex DAX wird mit einem Schlussstand von 11.083,20 Punkten notiert. Damit kann er zwar einen Teil seiner Verluste vom Morgen wieder wettmachen. Dennoch sackt der Aktienindex um rund 3,6 Prozent ab. Noch etwas stärker fielen die Aktienkurse an den französischen Börsen.

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Griechenland will IWF-Rate am Dienstag offenbar nicht überweisen

29.06.2015 18:29 Uhr

Die griechische Regierung wird die am Dienstag fällige Rückzahlung von rund 1,6 Milliarden Euro an den IWF nicht überweisen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Vertreter der griechischen Regierung meldet. Am Mittag hatte bereits EU-Währungskommissar Pierre Moscovici in einem Interview erklärt, dass Griechenland die Rate wahrscheinlich nicht fristgerecht an den IWF überweisen werde.

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Merkel lehnt Schuldenschnitt für Athen offenbar weiter ab

29.06.2015 19:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist offenbar unverändert gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland. Der frühere Finanzminister Peer Steinbrück fragte Merkel bei ihrem Besuch in der SPD-Fraktion nach Angaben von Teilnehmern, ob ein Schuldenschnitt nicht sinnvoller sein könne als ein neues Programm. Darauf habe Merkel erwidert, man müsse in der aktuellen Lage politisch umsichtig vorgehen. Erlasse man Athen jetzt die Schulden, würde dies an der Krise grundsätzlich nichts ändern.

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Obama und Hollande besprechen Griechenland-Krise

29.06.2015 19:19 Uhr

In einem Telefonat haben US-Präsident Barack Obama und sein französischer Amtskollege François Hollande über mögliche Auswege aus der Griechenland-Krise gesprochen. Ein Sprecher des Weißen Hauses sagte, man sei übereingekommen, dass es wichtig sei, Reformen in Griechenland anzustoßen, die wieder für nachhaltiges Wirtschaftswachstum in dem Land sorgen. Die USA seien der Meinung, entsprechende Gespräche sollten noch vor dem griechischen Referendum am 5. Juli stattfinden

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Tusk warnt Griechen vor "Nein" bei Referendum

29.06.2015 19:29 Uhr

Der EU-Ratspräsident Donald Tusk gesteht Griechenland ausdrücklich das Recht zu, wie jede andere Regierung auch ein Referendum abzuhalten. Sollten die Griechen dabei die letzten Vorschläge der Gläubiger ablehnen, werde das die Verhandlungsposition der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras aber keinesfalls verbessern, warnt er.

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Schäuble erwartet Ende des Hilfsprogramms "ohne unkontrollierbare Zuspitzung"

29.06.2015 19:53 Uhr

Bei der Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gibt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erneut der griechischen Regierung die Schuld am Scheitern der Gespräche. "Griechenland hat den Verhandlungstisch verlassen", sagt er laut Angaben von Teilnehmern. Er zeigt sich demnach überzeugt, dass das Auslaufen des zweiten Griechenland-Rettungsprogramms in der Nacht zum Mittwoch ohne "dramatische und unkontrollierbare Zuspitzungen" ablaufen werde. Er sehe auch keine Gefahr von Ansteckungen auf andere Euro-Länder.

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Gleich nach der Tagesschau der Brennpunkt: Ist Griechenland noch zu retten?

29.06.2015 19:59 Uhr

Direkt im Anschluss an die tagesschau sendet Das Erste um 20.15 Uhr den Brennpunkt "Ist Griechenland noch zu retten?". Darin wird auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Fragen zur aktuellen Entwicklung beantworten.

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Tsipras-Unterstützer demonstrieren vor dem Parlament in Athen

29.06.2015 20:02 Uhr

Anhänger des griechischen Ministerpräsident Alexis Tsipras demonstrieren am Abend vor dem Parlament in Athen, um seinen Kurs zu unterstützen. Die Polizei spricht offiziell von etwa 13.000 Teilnehmern.

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Griechenland wird Milliardenrate am Dienstag nicht an den IWF überweisen

29.06.2015 20:06 Uhr

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras lässt am Abend über einen Sprecher erklären, dass seine Regierung am Dienstag die fällige Rückzahlung von rund 1,6 Milliarden Euro an den IWF nicht überweisen werde, berichtet ARD-Korrespondent Peter Dalheimer in der tagesschau.

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Regierungsmitglied wertet Referendum als Weg zur Stärkung der Verhandlungsposition

29.06.2015 20:25 Uhr

Yorgos Katrougalos, der stellvertretende griechische Minister für den öffentlichen Dienst, wertet das Refereundum als Möglichkeit, um die Verhandlungen mit den Geldgebern weiterzuführen. "Wir sehen das Referendum als Weg, unsere Verhandlungsposition zu stärken", sagt er im Brennpunkt.

Tsipras und das Referendum
Brennpunkt, 29.06.2015, Hendrik Loven, BR

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Ex-Außenministerin: Es geht um Griechenlands europäische Zukunft

29.06.2015 20:32 Uhr

Dora Bakoyannis, frühere Außenministerin Griechenlands und derzeit Abgeordnete der konservativen Nea Dimokratia, geht davon aus, dass die große Mehrheit der Griechen in der Eurozone bleiben will. Es sei wichtig, den Griechen zu erklären, dass es beim Referendum nicht um die Vorschläge der Geldgeber gehe, "sondern es geht um die europäische Zukunft Griechenlands", sagt sie im Brennpunkt. Sie appellierte zugleich an alle Deutsche und andere Europäer, nicht gegen die Griechen zu hetzen. Das helfe in der aktuellen Situation nicht.

Griechenlands ehemalige Außenministerin Dora Bakoyannis, Nea Dimokratia, zu den möglichen Folgen der Krise
Brennpunkt, 29.06.2015

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Schäuble: Grundlage für weitere Zahlungen durch den IWF entfällt

29.06.2015 20:38 Uhr

Nach der Ankündigung Griechenlands, die am Dienstag fällige Rückzahlung von 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds nicht zu überweisen, kann die Regierung in Athen mit keinem weiteren Geld des IWF rechnen, stellt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble klar. "Damit entfällt jede künftige Zahlung durch den IWF", sagt er im Brennpunkt.

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Schäuble: Es gibt nichts, worüber Griechen abstimmen können

29.06.2015 20:47 Uhr

Nach dem Auslaufen des Hilfsprogramms für Griechenland am Dienstag entfällt nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auch die Grundlage der bisherigen Verhandlungen. "Es gibt ja gar nichts, worüber abgestimmt werden kann", sagt Schäuble im Brennpunkt mit Blick auf das geplante Referendum. "Wenn nach diesem Referendum Griechenland sagen sollte: 'Können wir nicht doch wieder darüber reden, unter welchen Voraussetzungen uns die Eurozone helfen kann', dann sind wir selbstverständlich dazu bereit", sagt Schäuble. "Nur wir fangen ganz von vorne an. Denn dieses Programm, das wir hatten, das zweimal verlängert worden ist, das endet morgen Abend. Und dem ist dann auch die Grundlage entzogen."

Finanzminister Wolfgang Schäuble zur Griechenland-Krise
Brennpunkt, 29.06.2015

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Standard & Poor's senkt Bonitätsnote Griechenlands

29.06.2015 20:52 Uhr

Die Ratingagentur Standard & Poor's senkt nochmals die Kreditwürdigkeit Griechenlands. Die Bonitätsnote wurde von CCC auf CCC- herabgestuft. Die Ratingagentur sieht nach der Entscheidung der Regierung in Athen, ein Referendum abzuhalten und dem damit verbundenen Scheitern der Verhandlungen mit den Geldgebern, die Gefahr eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone bei 50 Prozent.

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Schäuble: Griechische Regierung kann Europa nicht zerstören

29.06.2015 21:02 Uhr

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht keine großen Gefahren für Europa durch das Verhalten der griechischen Regierung. Die Regierung in Athen "kann Europa nicht zerstören. Sie kann Europa nicht so schwächen, wie das in der begreiflichen Erregung von Jean-Claude Juncker klang. Europa ist stabil", sagt er im Brennpunkt. Auch der Euro sei stabil und bleibe stabil. Man tue alles, um Europa und der Euro stabil zu halten.

Finanzminister Wolfgang Schäuble zu den Reaktionen aus Brüssel
Brennpunkt, 29.06.2015

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Tusk sieht keine Chance für kurzfristige Verlängerung des Hilfsprogramms

29.06.2015 21:19 Uhr

EU-Ratspräsident Donald Tusk macht dem griechischen Ministerpräsident Alexis Tsipras keine Hoffnung auf eine kurzfristige Verlängerung des am Dienstag auslaufenden Hilfsprogramms. Er sehe nach erneuten Konsultationen mit den Regierungen keine Bereitschaft unter den Mitgliedsstaaten zu einem solchen Schritt, schreibt er in einem Brief an Tsipras, aus dem die Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Mit dem Schreiben reagiert Tusk auf die Bitte Tsipras', das Programm um wenige Tage bis nach dem geplanten Referendum zu verlängern. Tusk stellt darin fest, dass die griechische Regierung die Verhandlungen abgebrochen habe. Nach Ende des Programms könne Griechenland erneut um Hilfe ersuchen.

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Tsipras verteidigt Referendum

29.06.2015 21:32 Uhr

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras nimmt im griechischen Staatsfernsehen zur Entwicklung in der Schuldenkrise Stellung. In dem Live-Interview verteidigt er das geplante Referendum und beton, die Griechen hätten das Recht, über ihre Zukunft zu entscheiden.

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Tsipras: Referendum wird unsere Verhandlungsposition stärken

29.06.2015 21:35 Uhr

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras erwartet sich von dem Referendum eine Stärkung der Verhandlungsposition seiner Regierung, wenn die Gespräche mit den internationalen Geldgebern anschließend wieder aufgenommen werden. Je deutlicher die Ablehnung der Vorschläge der Gläubigerinstitutionen ausfalle, desto stärke werde das künftige Verhandlungsmandat seiner Regierung sein, sagte er im Interview mit dem Staatsfernsehen ERT.

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Tsipras glaubt nicht an Rauswurf Griechenlands aus der Eurozone

29.06.2015 21:38 Uhr

In dem Interview mit dem griechischen Staatsfernsehen ERT erklärt Regierungschef Alexis Tsipras auch, dass er nicht glaube, dass die anderen Euro-Staaten sein Land aus der Eurozone werfen wollten. Zufgleich warnt er vor den enormen Kosten eines solchen Schrittes.

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Tsipras kündigt Öffnung der Banken nach Liquiditätssicherung durch EZB an

29.06.2015 22:16 Uhr

Die griechischen Banken sollen nach den Worten von Ministerpräsident Alexis Tsipras wieder öffnen, sobald die Liquiditätsversorgung durch die EZB wiederhergestellt ist. Das sagt er im Interview mit dem Staatsfernsehen ERT. Die EZB hatte die Versorgung griechischer Banken über die ELA genannten Notkredite zwar bestätigt, aber bei der bisher genehmigten Obergrenze von etwa 90 Milliarden Euro eingefroren.

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Tsipras verknüpft politisches Schicksal mit Referendum

29.06.2015 22:16 Uhr

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras kündigt in dem ERT-Interview auch an, die Entscheidung der Griechen bei dem geplanten Referendum akzeptieren zu wollen - egal wie sie ausfallen wird. Allerdings verknüpft er sein eigenes politisches Schicksal mit der Abstimmung. Denn wenn die Griechen mehrheitlich für die Vorschläge der Institutionen stimmen sollten, sei seine Regierung nicht diejenige, die diese Politik umsetzen werde. Wenn bei dem Referendum ein "Ja" herauskomme, "bin ich nicht für alle Zeiten Ministerpräsident", so Tsipras.

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