Was Kiffen mit der Konjunktur zu tun hat

Amsterdam

Was Kiffen mit der Konjunktur zu tun hat

Manuel Unger lebt seit vier Jahren in Groningen. Von dort ist er schnell 'mal für einen Tagesausflug an seinem Lieblingsort, in Amsterdam. "Die Niederlande sind meine neue Heimat. Und wer in Amsterdam kurz von den hektischen Touristenstürmen entfliehen will, kann auf der Route im Rotlichtviertel diese ruhige Straße finden. Man kann seine Füße auf einer Brücke sitzend baumeln lassen. Dazu traditionell ein holländisches Bier in der Hand - und den Booten winken, die auf der Gracht unterwegs sind. Herrlich!"

Unser EU-Check für Sie

Amsterdam strahlt ein einzigartiges Flair aus. Nicht nur wegen seiner von Grachten durchzogenen Altstadt, sie ist die größte in Europa. Auch Offenheit und Toleranz prägen die Atmosphäre. Coffeeshops und Rotlichtviertel gehören genauso zum Stadtbild wie die unzähligen Fahrräder. Was Zuhälter oder Bordellbetriebe erwirtschaften, wird schon seit mehr als zehn Jahren ins Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU eingerechnet. Ebenso Schwarzarbeit. Ab September 2014 leisten auch Coffeeshopbesucher, Drogenhändler und Zigarettenschmuggler ihren Beitrag zur EU-Wirtschaftsleistung. Eine neue Richtlinie der Europäische Union bestimmt, dass die Umsätze mit Hasch und Kokain künftig zum Bruttoinlandsprodukt zählen. Der Richtlinie nach werden Panzer und Raketen künftig übrigens als "Investitionen" ins BIP einbezogen.

Stand: 25.05.2014 21:44 Uhr

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