Die Stille nach dem Sommergewitter
Madeira
Die Stille nach dem Sommergewitter
"An einem Sommerabend 2007, kurz nach einem heftigen Gewitter" hat Alexander Deffge (31) das Foto von seinem Lieblingsort am äußersten West-Zipfel der portugiesischen Insel Madeira geschossen.
"Nach einem kräftigen abendlichen Sommergewitter, schaltete sich grade der Leuchtturm ein. Vor allem die plötzliche Stille nach dem noch sichtbar abziehenden Unwetter, dessen himmlische Farbgebung und die völlige Einsamkeit führten zu einer besonderen Stimmung und bildeten damit den stimmungsvollen Höhepunkt der ganzen Reise."
Unser EU-Check für Sie
Wenn man, wie Alexander Deffge, am West-Zipfel Madeiras steht, könnte man denken, man stünde am westlichen Ende Europas: Näher an Afrika als an Europa, mitten im Atlantik - was soll da noch kommen? Tatsächlich aber endet Europa und damit auch die EU ganze 900 Kilometer weiter westlich, auf den Azoren. Einer Inselgruppe, die aufgrund ihrer Größe gerne mal vergessen wird. Damit das zumindest politisch nicht passiert, hat die EU seit 2007 ein spezielles Programm verabschiedet: Das "Programm der Transnationalen Zusammenarbeit Madeira-Açores-Canarias". Es soll die drei Inselregionen an den Außengrenzen der EU stärken, zu denen neben Madeira und den Azoren auch die spanischen Kanaren gehören. Kern des Programms u.a.: Die bessere Zusammenarbeit bei der Verhütung von Naturkatastrophen. Dazu zählen auch die teils heftigen Sommergewittern, von denen Alexander Deffge eine tolle Momentaufnahme geschossen hat.
Stand: 14.05.2014 15:36 Uhr

