Friedliches Zusammenleben trotz Teilung
Zypern
Friedliches Zusammenleben trotz Teilung
"Jeder Stein erzählt von den Irren und Wirren der Insel", schreibt Gisela Pock. Der Lieblingsort der 72-Jährigen liegt auf Zypern. Wieso? "Atemberaubende Landschaft, wunderbare Menschen verschiedener Nationen, die friedlich zusammenleben. So habe ich es jedenfalls schon mehrmals erlebt." Ihr Bild zeigt den Hafen von Girne, auch Kyrenia genannt, in Nordzypern. Sie schreibt: "Europa - nicht mehr, oder noch nicht? Egal. Für mich der bezauberndste Ort, den ich auf meinen Reisen gefunden habe."
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Mit "Irren und Wirren" spielt Giesela Pock vermutlich auf die bewegte Geschichte Zyperns an: Die Insel wurde 1960 von Großbritannien unabhängig. Drei Jahre später brachen gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den türkischen und griechischen Zyprern aus. Seit 1974 ist die Insel in den griechischen Süden mit gut 700.000 Einwohnern und den türkischen Norden mit etwa 200.000 Einwohnern geteilt. Der griechische Teil der Insel ist vor zehn Jahren der Europäischen Union beigetreten. Bei der Einreise müssen EU-Bürger aber immer noch durch die Grenzkontrolle, das Land hat die Bedingungen des Schengener Abkommens noch nicht vollständig erfüllt.
Stand: 14.05.2014 12:05 Uhr

