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Liveticker - Wahl-Nachrichten im Minutentakt
Liveticker
Wahl-Nachrichten im Minutentakt
Die SPD im Aufwind, die CSU verliert - und die AfD jubelt. So sah der Wahltag in Deutschland aus. In Frankreich wurde der rechtsextreme Front National stärkste Kraft. Alle weiteren Ergebnisse und Reaktionen aus anderen Ländern zum Nachlesen im Live-Ticker.
Ende des Livetickers
26.05.2014 02:10 Uhr
Der Liveticker von tagesschau.de endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Alle weiteren Entwicklungen zur Wahl gibt's wie gewohnt in unserer laufenden Berichterstattung. Gute Nacht aus Hamburg!
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Union vorne, SPD gewinnt dazu, AfD stark
26.05.2014 02:03 Uhr
CDU und CSU haben trotz Verlusten die Europawahl in Deutschland gewonnen. Laut Bundeswahlleiter holten sie 35,3 Prozent der Stimmen (- 2,6 Punkte). Die SPD legte auf 27,3 Prozent zu (+ 6,5). Die Grünen verzeichneten 10,7 Prozent (- 1,4). Die Linkspartei kam auf 7,4 Prozent (- 0,1). Die FDP stürzte auf 3,4 Prozent ab (- 7,6). Die AfD erreichte bei ihrer ersten Europawahl 7 Prozent.
Die Freien Wähler kamen auf 1,5 Prozent, die Piratenpartei auf 1,4 Prozent. Die Tierschutzpartei erreichte 1,2 Prozent, die NPD 1,0 Prozent, die Familienpartei 0,7 Prozent, Die Partei 0,6 Prozent, die ÖDP 0,6 Prozent, die Republikaner 0,4 Prozent.
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Wer wählte was warum?
26.05.2014 01:46 Uhr
Eine Analyse von tagesschau.de zu den Ergebnissen des Wahlabends
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Großes Medieninteresse nach FN-Erfolg
26.05.2014 01:30 Uhr
ARD-Korrespondentin Ellis Fröder berichtet über den Erfolg des rechtsextremen Front National in Frankreich - wie unzählige weitere Journalisten aus aller Welt
#wahl14 noch immer in der Parteizentrale des rechtsextremen Front National. Journalisten aus aller Welt berichten pic.twitter.com/x9q7eTjk86
— Ellis Fröder (@ellisfroeder) 25. Mai 2014
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EVP - stärkste Kraft, aber auch Wahlsieger?
26.05.2014 01:18 Uhr
Die konservative EVP ist stärkste Kraft geworden, trotz Verlusten. Sie kam laut EU-weiter Hochrechnung auf 212 Sitze. Doch wird sie am Ende auch den Kommissionspräsidenten stellen? Denn auch die Sozialdemokraten, die zweitgrößte Fraktion mit 185 Abgeordneten geworden sind, haben ihren Anspruch auf das Spitzenamt noch nicht aufgegeben.
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Blaue Stunde in Brüssel
26.05.2014 01:04 Uhr
ARD-Korrespondent Christian Feld mit Eindrücken aus der langen Brüsseler Nacht:
#ep14 #ep2014 Blaue Stunde vor dem Europa Parlament pic.twitter.com/ZPZjU6OZeV
— Christian Feld (@ChrFeld) 25. Mai 2014
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Spaniens große Parteien verlieren
26.05.2014 00:59 Uhr
Von Berlin nach Madrid: In Spanien haben die beiden größten Parteien bei den Europawahlen herbe Einbußen hinnehmen müssen. Die regierende Volkspartei (PP) kam auf 16 Sitze im EU-Parlament, die Sozialisten entsenden nun 14 Parlamentarier, wie nach der Auszählung fast aller Stimmen bekannt gegeben wurde. Die PP verlor damit acht Sitze, die Sozialisten büßten neun Mandate ein. Insgesamt ist Spanien mit 54 Abgeordneten im neuen Europaparlament vertreten.
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So verteilen sich die 96 deutschen Abgeordneten
26.05.2014 00:56 Uhr
Zu später Stunde zur Abwechslung ein Blick wieder auf die Sitzverteilung aus Deutschland: Demnach kommen CDU/CSU auf 34 Sitze, die SPD auf 27 Sitze. Die Grünen entsenden elf Abgeordnete, die FDP drei, die Linkspartei sieben, die AfD auch sieben. Jeweils einen Sitz erhalten die Tierschutzpartei, die ÖDP, die NPD, die Familienpartei, Die Partei (Sonneborn), die Piratenpartei und die Freien Wähler.
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Niederlande: Doch vier Mandate für Wilders-Partei
26.05.2014 00:50 Uhr
Die Anti-Europa-Partei des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders hat vier Mandate für das Europaparlament gewonnen. Die Partei verlor zwar rund 3,5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2009, wurde aber mit 13,2 Prozent drittstärkste Kraft. Das geht aus dem vorläufigen Endergebnis hervor.
Stärkste Parteien sind demnach die Christdemokraten mit fünf Mandaten und die linksliberale Partei D66 mit vier Mandate. Die Regierungsparteien - die rechtsliberale VVD und die sozialdemokratische Partei für die Arbeit - werden mit je drei Abgeordneten im Parlament vertreten sein.
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UKIP-Chef spricht von "politischem Erdbeben"
26.05.2014 00:48 Uhr
Die britischen EU-Gegner UKIP feiern sich schon: "Die UKIP wird diese Wahl gewinnen, und ja, das wird ein Erdbeben sein", sagte er. Hochrechnungen zufolge liegt die Partei derzeit mit 29 Prozent vor den Konservativen von Premier Cameron (23 Prozent) und der Labour-Partei (24 Prozent).
UKIP appears on course to top UK poll in #EP2014 elections - full #Vote2014 coverage http://t.co/6BCfZPomc6 & pic.twitter.com/caZm411ASU
— BBC Breaking News (@BBCBreaking) 25. Mai 2014
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Satirische "Die Partei" könnte Sitz erhalten
26.05.2014 00:31 Uhr
Es ist zwar knapp - aber nach jetzigem Stand der Hochrechnung von infratest dimap könnte die politsatirische "Die Partei" von Frontmann Martin Sonneborn ins Parlament mit einem Sitz einziehen. Sie liegt derzeit bei 0,6 Prozent.
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Rechtsextreme klarer Wahlsieger in Frankreich
26.05.2014 00:15 Uhr
Jetzt ist es amtlich: Der rechtsextreme Front National (FN) hat in Frankreich einen deutlichen Wahlerfolg erzielt. Die Partei von Marine Le Pen kam laut vorläufigem Ergebnis des Innenministeriums auf 26 Prozent. Bei der EU-Wahl 2009 hatte der FN noch 6,3 Prozent errungen.
Die regierenden Sozialisten von Präsident Hollande mussten mit 13,9 Prozent erneut eine schwere Schlappe hinnehmen (2009: 16,5). Die konservative UMP wurde mit 20,7 Prozent zweitstärkste Kraft, musste aber auch Verluste verkraften (2009: 27,9). Die französischen Grünen brachen ebenfalls
ein und landeten bei 8,8 Prozent (2009: 16,3).
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Hochrechnung: EVP liegt weiter vorn
26.05.2014 00:12 Uhr
Die konservative Europäische Volkspartei (EVP) mit ihrem Spitzenkandidaten Juncker hat die Europawahl laut Hochrechnung des Europaparlaments gewonnen. Demnach kommt die EVP auf 28,23 Prozent (212 Sitze), gefolgt von den Sozialdemokraten mit 24,63 Prozent (185 Sitze).
Auf Platz drei liegen die Liberalen mit 9,85 Prozent. Rechtsorientierte und populistische Parteien kamen auf insgesamt rund
19 Prozent, das ist rund ein Prozentpunkt mehr als bisher erwartet.
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Schulz: "Mal schauen, wer morgen vorne liegt"
26.05.2014 00:05 Uhr
Und hier das ganze Interview mit dem Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten, Schulz, aus den Tagesthemen: "Es wird Juncker oder Schulz", sagte er auf die Frage nach dem künftigen Kommissionspräsidenten:
SPD-Europaspitzenkandidat Martin Schulz im Gespräch mit Caren Miosga
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Hohe Gewinne für FPÖ und Grüne in Österreich
25.05.2014 23:49 Uhr
In Österreich haben die rechte FPÖ und die Grünen jeweils deutlich Stimmen gewonnen. Das geht aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hervor. Danach hat die FPÖ um 7,8 Prozentpunkte auf 20,5 Prozent zugelegt. Die Grünen erzielen mit einem Plus von 4 Punkten auf Bundesebene ein Rekordergebnis von 13,9 Prozent. Stärkste Kraft trotz geringer Verluste bleibt die konservative ÖVP mit 27,3 Prozent (2009: 30 Prozent). Die sozialdemokratische SPÖ kommt
auf 24,2 Prozent und legt damit um 0,5 Prozentpunkte zu.
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Wahlkommission in Ungarn: Rechtskonservative haben gewonnen
25.05.2014 23:46 Uhr
In Ungarn hat die im Land regierende Rechte die Europawahl gewonnen. Dies teilte die Wahlkommission in Budapest mit. Die Fidesz-Partei des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Orban erhielt 51,5 Prozent der Stimmen und sicherte sich damit 12 der 21 Mandate, die auf Ungarn entfallen.
Erstmals hat die oppositionelle rechtsextreme Partei Jobbik (Die Besseren) die gleichfalls oppositionelle Sozialistische Partei (MSZP) bei einer Wahl überholt. Die Jobbik kam auf 14,7 Prozent der Stimmen (3 Mandate), die MSZP auf
10,9 Prozent (2 Mandate).
#EP2014 Ungarn Wahlbeteiligung ca.29%, Fidesz 52%, Jobbik 14,3, LMP (Grüne) knapp drin, 3 Parteien der Ex-Links-Allianz zusammen 29%
— Stephan Ozsváth, ARD (@puszipajtas) 25. Mai 2014
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Polen: Tusks Partei macht offenbar das Rennen
25.05.2014 23:40 Uhr
In Polen schaffte eine EU-feindliche Partei den Einzug ins Europaparlament. Der Kongress der Neuen Rechten erhielt laut Prognose 7,2 Prozent der Stimmen und schickt damit vier Abgeordnete ins neue Parlament. Parteichef Korwin-Mikke hatte angekündigt, er wolle die EU "von innen heraus zerlegen".
Sieger wurde demnach die Partei von Regierungschef Tusk mit 32,9 Prozent. Die liberale Bürgerplattform lag knapp vor der oppositionellen Partei Recht und Gerechtigkeit mit 31,8 Prozent. Doch die Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen, twittert ARD-Polen-Korrespondent Ulrich Adrian:
Exit-Polls sollen in #Polen Fehlermargen con 1,5% nach oben oder unten haben. Dann wäre der Wahlsieg von Tusk noch nicht sicher. #wahl14
— Ulrich Adrian (@UlrichAdrian) 25. Mai 2014
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Sozialdemokraten in Italien liegen vorne
25.05.2014 23:29 Uhr
In Italien ist die Demokratische Partei (PD) von Ministerpräsident Renzi bei der Europawahl nach ersten Prognosen mit 33 Prozent stärkste Kraft geworden. Dahinter folgt nach Prognosen des TV-Senders La7 die populistische und europaskeptische Fünf-Sterne-Bewegung (M5S), die bei ihrer ersten Europawahl auf rund 26,5 Prozent der Stimmen kam.
Die konservative Oppositionspartei Forza Italia (FI) des früheren Regierungschefs Berlusconi landete mit 18 Prozent auf Platz drei. Erneut den Einzug ins Parlament schaffen könnte die rechtspopulistische Lega Nord, die bei 6,0 Prozent stand.
#EP2014 #wahl14 Wahlbeteiligung in Italien bei etwa 53%. 2009 noch bei 66,5%
— Tilmann Kleinjung (@TilmannKk) 25. Mai 2014
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Feministinnen jubeln in Schweden
25.05.2014 23:26 Uhr
Nicht nur Rechtspopulisten haben Grund zur Freude. In Schweden jubelt die Spitzenkandidatin der Feministischen Initiative, Soraya Post, über den Einzug ins Europaparlament.
Soraya Post, Spitzenkandidatin der schwedischen Feministischen Initiative, jubelt über den Erfolg ihrer Partei.
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"Es wird Juncker oder Schulz"
25.05.2014 23:11 Uhr
Der Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten, Schulz, geht davon aus, dass entweder er selbst oder EVP-Konkurrent Juncker neuer Kommissionspräsident wird. "Es wird Juncker oder Schulz", sagte er in den Tagesthemen und wandte sich gegen Gerüchte, die Staats- und Regierungschefs der EU könnten - etwa wegen des offenbar knappen Ergebnisses - einen anderen Kandidaten dem Parlament zur Wahl vorschlagen. "Wer im Parlament die Mehrheit hat, der wird auch gewählt", sagte er.
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Warten auf das Ergebnis
25.05.2014 23:05 Uhr
Jetzt sind alle Wahllokale dicht, auch die in Italien:
#wahl14 #EP2014 Italien hat jetzt endlich auch gewählt. Gespanntes Warten auf erste belastbare Ergebnisse.
— Tilmann Kleinjung (@TilmannKk) 25. Mai 2014
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Fraktionen - die Schaltstellen im Europaparlament
25.05.2014 22:57 Uhr
Sie sind die Schaltstellen einer riesigen Kompromissmaschine: Die Fraktionen im Europaparlament. tagesschau.de stellt vor, wie EVP, S&D und Co Politik machen.
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"Wie geil ist das denn?"
25.05.2014 22:48 Uhr
Grünen-Europaparlamentarier Jan Philipp Albrecht kann's kaum fassen:
Wie geil ist das denn? In der aktuellsten Hochrechnung liegen wir #Grüne bei 58 Mandaten?! Das ist der Hammer! @europeangreens #EP2014 #EU14
— Jan Philipp Albrecht (@JanAlbrecht) 25. Mai 2014
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Juncker oder Schulz?
25.05.2014 22:40 Uhr
Beide wollen Kommissionspräsident werden - Jean-Claude Juncker (EVP) und Martin Schulz von den Sozialdemokraten - und es wird knapp: Die EVP geht laut Hochrechnung des Europaparlaments als stärkste Kraft aus den Wahlen hervor. Sie errang demnach 28,1 Prozent der Stimmen, die Sozialdemokraten 25,7 Prozent.
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So hat Griechenland gewählt - Grafik
25.05.2014 22:24 Uhr
In Griechenland erhielt eine europafeindliche Partei die meiste Zustimmung: Die Linksallianz Syriza kam laut Prognose auf 28 Prozent der Stimmen. Damit lag sie vor der konservativen Nea Dimokratia (ND) von Regierungschef Samaras mit 25 Prozent.
Prognose Griechenland
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Auch schwedische Rechtspopulisten im Parlament
25.05.2014 22:16 Uhr
Die Schweden haben ihrer Regierung bei der Europawahl einen kräftigen Dämpfer verpasst. Laut einer Prognose des schwedischen Rundfunksenders SVT erreichten die Konservativen ("Moderate Sammlungspartei") von Ministerpräsident Reinfeldt nur 13 Prozent der Stimmen und verschlechterten sich damit im Vergleich zu 2009 um 5,8 Prozentpunkte.
Wahlsieger wurden die Sozialdemokraten mit 23,7 Prozent der Stimmen. Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten erreichten 7 Prozent und bekommen damit wohl zum ersten Mal einen Sitz im Europaparlament.
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Ungarn: Orban-Partei offenbar über 50 Prozent
25.05.2014 22:09 Uhr
In Ungarn hat die rechtsnationale Fidesz-Partei von Premier Orban offenbar einen hohen Sieg errungen, twittert ARD-Korrespondent Stephan Ozsváth:
#EP2014 Ungarn laut Regierungsnaher Ztg. Magyar Nemzet: Fidesz über 53%, Jobbik knapp 15, Grüne LMP schafft es nicht. Linke zusammen nur 26%
— Stephan Ozsváth, ARD (@puszipajtas) 25. Mai 2014
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Schätzung: europaweite Wahlbeteiligung bei 43,11 Prozent
25.05.2014 22:02 Uhr
Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl hat ersten Schätzungen zufolge EU-weit bei 43,11 Prozent gelegen. Diese Zahl veröffentlichte das Europaparlament in Brüssel. Bei der Europawahl im Jahr 2009 hatte die Beteiligung mit 43 Prozent einen historischen Tiefstand erreicht, nachdem sie zuvor stetig gesunken war.
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Der prognostizierte Wahlausgang in Frankreich - Grafik
25.05.2014 21:59 Uhr
Aus der Europawahl in Frankreich ist der FN laut Prognosen als Sieger hervorgegangen, mit mehr als 25 Prozent: So haben die Französinnen und Franzosen gewählt:
Prognose der Europawahl-Ergebnisse in Frankreich
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Zwischenbilanz zum Wahlausgang in Deutschland
25.05.2014 21:51 Uhr
Seit knapp vier Stunden sind in Deutschland die Wahllokale geschlossen, Zeit für eine kurze Bilanz: Vertreter aus zwölf Parteien könnten künftig für Deutschland ins Europaparlament einziehen. Stärkste Kraft ist weiterhin die Union mit 35,5 Prozent (CDU: 30,4, CSU: 5,1). Sie verliert leicht (2,4 Punkte); die Verluste gehen fast komplett aufs CSU-Konto. Die SPD gewinnt erstmals bei Europawahlen hinzu - 6,4 Punkte im Vergleich zu 2009 und erreicht 27,2 Prozent. Drittstärkste Kraft werden die Grünen mit 10,7 Prozent (minus 1,4).
Ebenfalls im Parlament vertreten ist die Linkspartei mit unverändert 7,5 Prozent. Die FDP büßte erneut massiv ein - minus 7,7 Prozentpunkte - und kommt nur noch auf 3,3 Prozent. Erstmals im Europaparlament vertreten ist die europakritische Partei Alternative für Deutschland (AfD). Sie kam auf 7,0 Prozent.
Folgende Parteien sind auch dabei: Freie Wähler, Tierschutzpartei, Familienpartei, ÖDP, NPD, Piratenpartei.
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Juncker erhebt Anspruch auf Kommissionspräsidentschaft
25.05.2014 21:38 Uhr
Der Spitzenkandidat der konservativ-bürgerlichen Parteien (EVP), Juncker, hat sich zu Wort gemeldet: "Die EVP scheint dabei zu sein, den Sieg davonzutragen, wenn der Trend sich verstetigt." Jeder solle wissen, "dass dann die EVP auch die Kommissionspräsidentschaft beansprucht", so Juncker.
#wahl14 #EP2014 @JunckerEU wenn Trends bestätigen, dann wird evp Anspruch auf komm Präsident erheben
— Christian Feld (@ChrFeld) 25. Mai 2014
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"Le Pen will Europa kaputt machen"
25.05.2014 21:27 Uhr
ARD-Brüssel-Korrespondent Krause hat vor wenigen Tagen die Chefin des rechtsextremen FN getroffen:
EU-Korrespondent Krause (@rdk_bxl): "Marine Le Pen hat mir vor wenigen Tagen gesagt: 'Ich will Europa kaputt machen.'" #wahl14
— tagesschau (@tagesschau) 25. Mai 2014
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Ernüchterung bei der Union, Freude bei der SPD
25.05.2014 21:19 Uhr
Die Reaktionen der Berliner Politik - so berichtete die Tagesschau:
Reaktionen der Parteien in Berlin
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Der Wahlmonitor - mit weiteren Prognosen
25.05.2014 21:12 Uhr
In unserem Wahlmonitor finden Sie nicht nur alle aktuellen Zahlen zur Europawahl in Deutschland. Auch die Zahlen aus anderen Staaten laufen ein: Rechts unten finden Sie die Zahlen.
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Gelebte Demokratie im Minutentakt
25.05.2014 21:07 Uhr
Was erwartet die neuen Europaabgeordneten? Wie sieht die Arbeit der 751 Parlamentarier aus? tagesschau.de stellt das System Brüssel-Straßburg vor.
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Rechtspopulisten stärkste Partei in Dänemark
25.05.2014 20:56 Uhr
Auch aus Kopenhagen gibt es einen heftigen Dämpfer für die europäische Idee: Die rechtspopulistische Dänische Volkspartei ("Dansk Folkeparti") wurde bei der Europawahl stärkste Kraft. Nach einer Prognose des dänischen Rundfunksenders DR bekam die Partei 23,1 Prozent der Stimmen. Demnach erhält die europaskeptische DF drei Sitze im künftigen EU-Parlament.
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Sieg von Rechtspopulisten auch in anderen Staaten
25.05.2014 20:51 Uhr
Auch in anderen europäischen Ländern konnten rechtspopulistische Parteien Stimmen dazugewinnen. In Finnland holte die Partei "Wahre Finnen" laut Prognosen 12,8 Prozent. In Österreich steigerte sich die FPÖ in den Hochrechnungen auf 20,5 Prozent.
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"Im eigenen Land wieder die eigenen Herren"
25.05.2014 20:33 Uhr
Die Vorsitzende des rechtsextremen Front National in Frankreich, Le Pen, sprach soeben vor ihren Anhängern: Das Ergebnis des FN zeige, dass "die Franzosen nicht mehr ausgeschlossen bleiben". Die Wähler hätten einen "Marsch hin zu mehr Freiheit getan". Es gehe darum, sich vom "Sparzwang zu befreien" und "im eigenen Land wieder eigener Herr" zu sein.
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Ein Drittel der französischen EU-Abgeordneten wohl vom FN
25.05.2014 20:22 Uhr
ARD-Frankreich-Korrespondent Preiß zur Stärke des rechtsextremen FN im Europaparlament:
Laut @lemondefr wird wohl ein Drittel der frz. #EU-Abgeordneten vom #FN #FrontNational gestellt werden. #wahl14 #EP2014
— Markus Preiß (@markuspreiss) 25. Mai 2014
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Griechenland: Sieg für Syriza
25.05.2014 20:18 Uhr
Das oppositionelle Bündnis der radikalen Linken (Syriza) ist allen Prognosen zufolge bei der Europawahl in Griechenland stärkste Kraft geworden. Laut Nachwahlbefragungen kommt es auf 26 bis 28 Prozent. Die zusammen mit den Sozialisten regierende konservative Nea Dimokratia landete demzufolge mit 23 bis 25 Prozent auf dem zweiten Platz.
Drittstärkste Kraft soll laut Prognosen die rechtsradikale und rassistische Goldene Morgenröte mit acht bis zehn Prozent werden, wie das griechische Fernsehen berichtet.
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Weitere Details zur Wahl in Frankreich
25.05.2014 20:12 Uhr
Der rechtsextreme FN ist Prognosen zufolge bei der Europawahl in Frankreich stärkste Kraft geworden, und zwar mit 25,4 Prozent. Die regierenden Sozialisten von Präsident Hollande erreichten nur 14,5 Prozent. Die konservative UMP von Ex-Präsident Sarkozy kam auf 21 Prozent, die Grünen erzielten 9,4 Prozent.
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Frankreich: Rechtsextreme liegen vorn
25.05.2014 20:08 Uhr
Der rechtsextreme Front National (FN) ist bei der Europawahl in Frankreich Schätzungen zufolge zur stärksten Partei geworden. Laut mehreren Meinungsforschungsinstituten erzielte die Partei von Marine Le Pen rund 25 Prozent und hängte damit sowohl die Konservativen als auch die regierenden Sozialisten deutlich ab. Bei der Europawahl vor fünf Jahren war der FN lediglich auf 6,3 Prozent der Stimmen gekommen.
Marine Le Pen
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Italien wählt noch - Berlusconi nicht
25.05.2014 20:01 Uhr
Bis 23 Uhr sind in Italien die Wahllokale geöffnet. Ex-Premier Berlusconi darf aber nicht mitwählen, twittert ARD-Korrespondent Tilmann Kleinjung:
#EP2014 #Europawahl Übrigens: #Berlusconi darf heute nicht wählen. Mit rechtskräftiger Verurteilung hat er sein aktives Wahlrecht verloren.
— Tilmann Kleinjung (@TilmannKk) 25. Mai 2014
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Schlechte Karten in Bayern
25.05.2014 19:58 Uhr
Warum hat die CSU Punkte verloren? Eine Einschätzung von Jörg Schönenborn im Wahlblog von tagesschau.de.
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"Wir liegen Kopf an Kopf"
25.05.2014 19:54 Uhr
Der Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten, Schulz, will um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten kämpfen. "Wir liegen Kopf an Kopf", sagte er mit Blick auf das Abschneiden von Sozialdemokraten und der bürgerlich-konservativen EVP. Auch die Union bringt sich in Stellung: Der deutsche Spitzenkandidat, McAllister, beanspruchte das Amt für den EVP-Kandidaten Juncker: Die Union habe "einen Baustein dafür gesetzt, dass die
Europäische Volkspartei wieder stärkste Fraktion in Straßburg wird und Jean-Claude Juncker Präsident der Europäischen Kommission werden kann".
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Linkspartei gibt sich kämpferisch
25.05.2014 19:44 Uhr
Auch die Linkspartei hat sich zu Wort gemeldet: Mit einer erstarkten linken Fraktion im Europaparlament werde die Linke weiter für einen Kurswechsel in der
europäischen Politik kämpfen, kündigte der stellvertretende Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Bartsch, in der ARD an. "Wir wollen, dass es ein Europa der Menschen wird und nicht der Banken und Konzerne. Ein soziales Europa, das Frau Merkel nicht will", sagte Bartsch.
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Warum AfD? Das sagen die Wähler der Partei
25.05.2014 19:40 Uhr
Die AfD erreichte 6,8 Prozent - was waren die Gründe ihrer Wähler? Daten aus dem ARD-Wahlstudio:
Wahlentscheidung von AfD-Wählern
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"Superergebnis", "raus aus den Kartoffeln"
25.05.2014 19:35 Uhr
Die Grünen sehen ihr Wahlziel erreicht. "Das ist ein Superergebnis", sagte Grünen-Co-Chefin Peter auf der Wahlparty in Berlin: "Wir Grüne sind wieder da." Die Partei habe als drittstärkste Kraft alle anderen hinter sich gelassen.
Die Spitzenkandidatin der deutschen Grünen, Harms, sagte: "Eindeutig. Wir sind raus aus den Kartoffeln."
Tischdekoration der Grünen bei der Wahlparty in Berlin
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Seehofer: "Das ist eine herbe Enttäuschung"
25.05.2014 19:29 Uhr
CSU-Chef Seehofer ist über das Abschneiden seiner Christsozialen nicht erfreut: "Das ist eine herbe Enttäuschung", sagte er vor CSU-Anhängern. Möglicherweise hänge es mit der Wahlbeteiligung zusammen, die in Bayern bei um die 40 Prozent liege, in Deutschland aber bei um die 48 Prozent. Er versprach eine "tiefgehende Analyse" des Ergebnisses.
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SPD-Spitzenkandidat Schulz spricht von einem "Privileg"
25.05.2014 19:25 Uhr
"Ich habe es als Privileg empfunden, diesen Wahlkampf für die deutsche und europäische Sozialdemokratie führen zu dürfen."sagt @MartinSchulz
— SPD Parteivorstand (@spdde) 25. Mai 2014
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Juncker dankt österreichischen Unterstützern via Twitter
25.05.2014 19:09 Uhr
Der Spitzenkandidat der EVP, Juncker, bedankt sich bei seinen Parteifreunden in Österreich. Dort hat die konservative ÖVP laut ersten
Hochrechnungen mit 27,7 Prozent Platz eins verteidigt. Die sozialdemokratische SPÖ erreicht mit 23,8 Prozent in etwa das gleiche Ergebnis wie vor fünf Jahren. Deutlich zugelegt hat die rechte FPÖ, die auf 20 Prozent kommt.
Danke für die großartige Unterstützung der @oevp aus Österreich! Starke Leistung von @othmar_karas und seinem Team! #EP2014
— Jean-Claude Juncker (@JunckerEU) 25. Mai 2014
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"Hundsmiserables Ergebnis" der FDP
25.05.2014 19:02 Uhr
Für drastische Worte ist er bekannt, FDP-Vize Kubicki: Die drei Prozent seiner Partei kommentierte er so: "Es ist ein hundsmiserables Ergebnis", sagte er im ZDF. Die Liberalen hätten nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag "Probleme, medial in Erscheinung zu treten".
Parteichef Lindner kündigte an, die FDP werde "beharrlich und leidenschaftlich für den Wiederaufstieg" arbeiten. Seine Partei habe sich nach der Niederlage bei der Bundestagswahl "nie Illusionen" hingegeben. Verloren gegangenes Vertrauen könne "nicht innerhalb weniger Monate" wiedergewonnen werden.
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"AfD-Ergebnis akzeptieren"
25.05.2014 18:56 Uhr
ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause zum AfD-Einzug: "Als gute Demokraten sollten wir akzeptieren, dass es diese Meinung gibt." Allerdings räumte er ihr wenig Gestaltungschancen ein. Denn: Im Europaparlament müssen die Parteien kompromissfähig sein, andernfalls können sie ihre Positionen nicht durchsetzen. Und gerade das - Kompromisse - will die AfD nicht.
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Frische Zahlen aus dem ARD-Wahlstudio
25.05.2014 18:46 Uhr
Die Zahlen verfestigen sich, wie die neue ARD-Hochrechnung zeigt: Union (36,1), SPD (27,5), Grüne (10,9), FDP (3,1), Linke (7,8), AfD (6,6), Familienpartei (0,7), NPD (0,8), ÖDP (0,7), Piratenpartei (1,3), Republikaner (0,3), Tierschutzpartei (1,1), Freie Wähler (1,4). Außer den Republikanern können alle genannten mit dem Einzug ins Parlament rechnen.
Es gibt keine Sperrklausel fürs Europaparlament. Da die Republikaner nicht drin sind, die ÖDP es aber wohl schafft - liegt die Grenze zwischen 0,4 und 0,7 Prozent.
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Jubel für SPD-Spitzenkandidat Schulz im Willy-Brandt-Haus
25.05.2014 18:38 Uhr
"Das Wahlergebnis trägt einen Namen - und der heißt Martin Schulz", sagte soeben SPD-Chef Gabriel. Tobender Applaus im Willy-Brandt-Haus. Die Genossen feiern sich und ihren Spitzenkandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, Schulz.
Martin Schulz auf der Wahlparty der SPD im Willy-Brandt-Haus in Berlin
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Leichte Unionsverluste - wegen der CSU
25.05.2014 18:32 Uhr
Die Union hat im Vergleich zu 2009 nur leicht verloren, und zwar um 1,8 Punkte. Grund sind Verluste der CSU. Sie erreichte nur 5,4 Prozent. 2009 waren es noch 7,2 Prozent.
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Die aktuellen Zahlen - in Bildern
25.05.2014 18:28 Uhr
Hochrechnung von 18:07 Uhr
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Die ersten Reaktionen der Bundespolitik
25.05.2014 18:23 Uhr
SPD-Fraktionschef Oppermann freut sich: Noch nie habe die SPD bei bundesweiten Wahlen so starke Zuwächse gemacht , sagte er in der ARD. Die SPD kam mit Spitzenkandidat Schulz auf 27,6 Prozent. Bei der letzten Europawahl 2009 erreichte sie 20,8 Prozent. Unionsfraktionschef Kauder ist auch zufrieden: "Wir können mit dem Ergebnis leben."
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Die weiteren Zahlen der ARD-Hochrechnung
25.05.2014 18:18 Uhr
Familienpartei: 0,7 Prozent, NPD: 0,8 Prozent, ÖDP: 0,7 Prozent, Piratenpartei: 1,3 Prozent, REP: 0,3 Prozent, Tierschutzpartei: 1,1 Prozent. Abgesehen von den Republikanern können - nach jetzigem Stand - die genannten Parteien damit rechnen, ins Parlament einzuziehen. Bei Europawahlen gibt es in Deutschland erstmals keine Sperrklausel.
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Erste ARD-Hochrechnung
25.05.2014 18:14 Uhr
Union: 36,1 Prozent (-1,8), SPD: 27,6 Prozent (+ 6,8), Grüne: 10,9 Prozent (-1,2), FDP: 3,1 Prozent (-7,9), Linkspartei: 7,8 Prozent (+0,3), AfD: 6,5 Prozent
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Wahlbeteiligung gestiegen
25.05.2014 18:05 Uhr
Die Wahlbeteiligung in Deutschland ist bei der Europawahl laut ARD-Prognose im Vergleich zu 2009 gestiegen, von 43 Prozent auf rund 48 Prozent.
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ARD-Prognose: Union stärkste Kraft, SPD gewinnt deutlich hinzu
25.05.2014 18:00 Uhr
CDU: 30,5 Prozent (30 Sitze), CSU: 5,5 Prozent (5 Sitze), SPD: 27,5 Prozent (27 Sitze), Grüne: 11,0 Prozent (11 Sitze), FDP: 3,0 Prozent (3 Sitze), Linkspartei: 8,0 Prozent (8 Sitze), AfD: 6,5 Prozent (6 Sitze), Freie Wähler: 1,4 Prozent (1 Sitz), REP: 0,3 Prozent, Tierschutz: 1,1 Prozent (1 Sitz), Piraten: 1,3 Prozent, Familienpartei: 0,6 Prozent (1 Sitz), ÖDP: 0,8 Prozent (1 Sitz), NPD: 0,8 Prozent (1 Sitz).
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25.05.2014 17:40 Uhr
400 Millionen Wahlberechtigte in 28 EU-Staaten entscheiden, welche 751 Abgeordnete im Europaparlament künftig das Sagen haben: Die Europawahl, die schon seit Donnerstag läuft, setzt zum Schlussspurt an. In Deutschland schließen in wenigen Minuten die Wahllokale.
Um 18 Uhr gibt es hier bei tagesschau.de die erste ARD-Prognose von Infratest dimap zu den sich abzeichnenden Ergebnissen in Deutschland. Die offiziellen Zahlen dürfen erst veröffentlicht werden mit Schließung der letzten Wahllokale in Italien um 23 Uhr. Es wird also ein langer Wahlabend!
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Stand: 26.05.2014 02:18 Uhr

