Gitarrist Dick Dale | Bildquelle: dpa

Berühmt durch "Misirlou" Gitarrist Dick Dale ist tot

Stand: 18.03.2019 10:40 Uhr

Mit 81 Jahren ist der US-amerikanische Gitarrist Dick Dale gestorben. Bekannt wurde Dale bereits in den 1960er-Jahren. Weltruhm erlangte er mit dem Lied "Misirlou", mit dem der Kultfilm "Pulp Fiction" beginnt.

Der US-amerikanische Gitarrist Dick Dale, ein Pionier der Surf-Musik, ist tot. Der Musiker sei am Samstagabend gestorben, teilte Dales Bassist Sam Bolle dem britischen "Guardian" mit.

Der "King of the Surf Guitar" wurde 81 Jahre alt. In den frühen 1960er-Jahren war er durch Instrumental-Hits wie "Let’s Go Trippin" und "Misirlou" bekannt geworden. Hollywood-Regisseur Quentin Tarantino setzte den Titel "Misirlou" zum Auftakt seines Films "Pulp Fiction" (1994) ein. Der Film wurde Kult, der Dale-Song auch.

Dale stand bis kurz vor seinem Tod in den USA auf der Bühne. Laut seiner Webseite hatte er in diesem Jahr Konzerte in Kalifornien, Arizona und Colorado geplant.

Mitbegründer des Surf-Sound-Rocks

Der in Boston unter dem Namen Richard Anthony Monsour geborene Künstler spielte schon als Kind Gitarre. Als Teenager zog er in den 1950er-Jahren mit seiner Familie nach Kalifornien und entdeckte dort seine Leidenschaft fürs Wellenreiten. Mit seiner Band "The Del-Tones" läutete er parallel mit anderen Bands die Surf-Rock-Szene ein, eine überwiegend instrumentale Variante des Rock'n Roll.

Dale arbeitete eng mit dem legendären Musikinstrumentenbauer Leo Fender zusammen und experimentierte mit speziellen Fender-E-Gitarren und Verstärkern, die seine laute, schnelle Spieltechnik prägten.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 18. März 2019 um 08:00 Uhr.

Darstellung: