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Flüchtlinge an der Grenze zu Ungarn | Bildquelle: AFP

Liveblog +++ Grenzkontrollen und Sondertreffen +++

Stand: 14.09.2015 21:48 Uhr

Während Ungarn die Grenze zu Serbien bei Röszke geschlossen hat, haben in Brüssel die Innenminister der EU darüber diskutiert, wie die Flüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten verteilt werden sollen. Verfolgen Sie hier die Ereignisse im Liveblog.

In eigener Sache: Liveblog

14.09.2015 21:33 Uhr

Wir beenden vorerst die Aktualisierung des Liveblogs - berichten aber natürlich weiterhin für Sie im Ersten sowie auf tagesschau.de.

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Video: Wieder Schlagbäume - wie reagiert Europa?

14.09.2015 21:19 Uhr

Der gesamte Brennpunkt zur Flüchtlingskrise in Europa.

Wieder Schlagbäume - wie reagiert Europa?
Brennpunkt, 14.09.2015

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Asylpolitik: Merkel empfängt Österreichs Kanzler und Länderchefs

14.09.2015 21:02 Uhr

Angesichts des großen Flüchtlingsandrangs sind für morgen mehrere Sondertreffen im Kanzleramt in Berlin geplant. Am Mittag trifft Bundeskanzlerin Merkel ihren österreichischen Amtskollegen Faymann zu einem Arbeitsessen. Am Nachmittag soll es eine Kabinettssitzung geben, in der es ausschließlich um Flüchtlingspolitik gehen soll. Für den Abend hat Merkel die Regierungschefs der Länder zu einem Informationsaustausch eingeladen.

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Video: Einschätzungen zum EU-Sondertreffen

14.09.2015 21:02 Uhr

Wichtig ist, dass sich die EU-Innenminister darauf verständigt haben, wieder gemeinsam und koordiniert zu handeln, betont ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause. Er meint, die EU werde die Türkei nicht als sicheres Herkunftsland einstufen.

Rolf-Dieter Krause, ARD Brüssel, zur Sitzung der Innen- und Justizminister
Brennpunkt 20:15 Uhr, 14.09.2015, Rolf-Dieter Krause, ARD Brüssel

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Video: Kein Konsens beim EU-Sondertreffen

14.09.2015 20:55 Uhr

Eine feste Quote zur Umverteilung von Flüchtlingen hat keine Mehrheit unter den EU-Staaten. Die EU-Innenminister konnten sich bei einem Krisentreffen nur grundsätzlich auf die Verteilung von insgesamt 160.000 Flüchtlingen einigen, sagte Bundesinnenminister de Maizière nach dem Treffen. Ein verbindlicher Verteilschlüssel, wie die EU-Kommission ihn vorgeschlagen hatte, habe aber keine Mehrheit gefunden. Die mittelosteuropäischen und baltischen Staaten waren dagegen. Die Minister vertagten die Entscheidung auf ihr nächstes Treffen am 8. Oktober.

Kein Konsens bei Treffen der EU-Innenminister
tagesschau 20:00 Uhr, 14.09.2015, Christian Feld, ARD Brüssel

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Video: Eindrücke von der Grenze von Österreich zu Ungarn

14.09.2015 20:43 Uhr

In Nickelsdorf sind auch heute Tausende Menschen angekommen. Till Rüger berichtet über die Situation an der österreichischen Grenze zu Ungarn.

Till Rüger, ARD, zur Situation an der österreichischen Grenze
tagesschau 20:00 Uhr, 14.09.2015, Till Rüger, ARD

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Video: Eindrücke von der Grenze zu Serbien

14.09.2015 20:39 Uhr

Die Flüchtlinge können bei Röszke nicht mehr über die Grenze, bislang wissen sie offenbar nicht, wo sie nun hingehen sollen, berichtet Hilde Stadler von der ungarisch-serbischen Grenze.

Hilde Stadler, BR, zur Lage an der ungarisch-serbischen Grenze
tagesschau 20:00 Uhr, 14.09.2015

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Video: Ungarn schließt Grenze zu Serbien

14.09.2015 20:34 Uhr

Ungarische Sicherheitskräfte haben die ankommenden Flüchtlinge abgewiesen - die Grenze bei Röszke zwischen Serbien und Ungarn ist dicht, die Route in Richtung Westen versperrt.

Ungarn schließt Grenze zu Serbien
tagesschau 20:00 Uhr, 14.09.2015, Darko Jakovljevic, BR

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Kaum noch Flüchtlinge bei Röszke

14.09.2015 20:22 Uhr

Nach Schließung des letzten freien Durchgangs bei Röszke an der ungarisch serbischen Grenze sind dort am Abend kaum noch Flüchtlinge angekommen. Helfer begannen, ihre Zelte abzubauen, auch die Polizei verringerte die Zahl ihrer Einsatzkräfte. Auf der serbischen Seite waren nur noch mehrere Dutzend Flüchtlinge zu sehen, die sich ruhig verhielten.

Flüchtlinge an der Grenze zu Ungarn

Flüchtlinge werden an der Grenze zu Serbien von ungarischen Sicherheitskräften aufgehalten.

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Ungarn sperrt Luftraum an Grenze zu Serbien

14.09.2015 20:00 Uhr

Ungarn hat den Luftraum entlang der serbischen Grenze in einem 20 Kilometer breiten Korridor bis zu einer Höhe von 1350 Meter gesperrt. Der internationale Flugreiseverkehr sei nicht betroffen, teilt die Nationale Verkehrsbehörde mit. Die Maßnahme solle es Polizei, Militär und Sanitätern ermöglichen, den Luftraum zu nutzen, um ihren Aufgaben im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise nachzukommen.

Karte: Fluchtrouten über den Balkan

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EU-Innenminister: Entscheidung über Verteilung erst im Oktober

14.09.2015 19:43 Uhr

Die europäischen Innenminister haben sich bei ihrem Krisentreffen nur grundsätzlich auf die Verteilung von 160.000 Flüchtlingen verständigt. Das sagte Bundesinnenminister de Maizière in Brüssel. Eine endgültige Entscheidung sei für den 8. Oktober geplant.

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Auch Finnland kontrolliert Grenzen strenger

14.09.2015 19:36 Uhr

Die wachsende Zahl von aus Schweden einreisender Flüchtlinge veranlasst jetzt auch das EU-Land Finnland zu schärferen Grenzkontrollen. Man werde die Grenze besser überwachen und Aufnahmezentren schaffen, teilte die Regierung mit.

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Ungarn: Flüchtlinge können offenbar in kleinen Gruppen einreisen

14.09.2015 19:12 Uhr

Die ungarische Polizei lässt Flüchtlinge in kleinen Gruppen am Grenzübergang "Horgos 2" aus Serbien ins Land. Das berichtet ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters. Kurz zuvor hatte Ungarn den Haupt-Grenzübergang für Flüchtlinge aus Serbien bei Röszke abgeriegelt.

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Seehofer will Flüchtlingskonflikt mit Merkel nicht eskalieren lassen

14.09.2015 19:10 Uhr

Der CSU-Vorsitzende Seehofer will aus der Flüchtlingskrise keine Unionskrise werden lassen. Bei einer Vorstandssitzung in München gab es trotz Unzufriedenheit mit Bundeskanzlerin Merkel und der schwarz-roten Bundesregierung keine Fundamentalkritik. Die CSU-Spitze dringt jedoch nach der vorübergehenden Wiedereinführung der Grenzkontrollen auf rasche Entscheidungen in Brüssel und Berlin, um mit dem Andrang von Flüchtlingen fertig zu werden.

CSU-Chef Horst Seehofer

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Ungarn: Regierung ruft wohl Krisenzustand aus

14.09.2015 19:08 Uhr

Die ungarische Regierung wird nach den Worten von Ministerpräsident Orban morgen wegen des Andrangs von Flüchtlingen wahrscheinlich den Krisenzustand über das Land verhängen. Er rechne zudem damit, dass mit dem Inkrafttreten der verschärften Gesetze sehr viele Asylanträge abgelehnt würden, sagt Orban in einem TV-Interview.

Ungarns Ministerpräsident Orban in Brüssel

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Video: Die Lage in Österreich und Deutschland

14.09.2015 18:24 Uhr

In Österreich sind nicht so viele Menschen aus Ungarn angekommen, wie zuvor erwartet. In Deutschland kontrolliert die Polizei an der Grenze zu österreich. Till Rüger und Oliver Römhild berichten.

Till Rüger und Oliver Römhild berichten von den Grenzgebieten Österreich und Ungarn
tagesschau 17:00 Uhr, 14.09.2015

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Grenzkontrollen in ganz Europa

14.09.2015 18:19 Uhr

Das Wort "Schengen" steht für Reisefreiheit innerhalb Europas. Allerdings ist die - zumindest vorerst - eingeschränkt. Denn angesichts der Flüchtlingskrise führen zahlreiche Staaten, darunter Deutschland, wieder Kontrollen ein. Der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen - eine Übersicht.

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EU-Innenminister einigen sich auf Verteilung von 32.000 Flüchtlingen

14.09.2015 18:12 Uhr

Die EU-Innenminister haben sich auf die Verteilung von 32.000 Flüchtlingen geeinigt, die zunächst in Italien und Griechenland Zuflucht gefunden hatten. Die neuen Aufnahmeländer sollten für jeden dieser Flüchtlinge eine Einmalzahlung von 6000 Euro erhalten, sagte Luxemburgs Außenminister Asselborn. Die Verteilung der Menschen könne bald beginnen.

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Ungarische Polizei setzt über 7400 Flüchtlinge fest

14.09.2015 18:05 Uhr

Die ungarische Polizei hat nach eigenen Angaben bis heute Nachmittag mehr als 7400 Flüchtlinge bei dem Versuch festgesetzt, von Serbien aus ins Land zu kommen. Das sei bislang mit Abstand die größte Zahl an Flüchtlingen an einem Tag, teilt die Polizei weiter mit.

Flüchtlinge an der Grenze zu Ungarn

Flüchtlinge werden an der Grenze zu Serbien von ungarischen Sicherheitskräften aufgehalten.

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Video: Ungarn schließt Grenze bei Röszke

14.09.2015 17:54 Uhr

In Budapest hat Ministerpräsident Orban junge Polizisten auf ihren Einsatz an der Grenze zu Serbien eingeschworen. Offenbar sollen alle Flüchtlinge aus dem Land gebracht werden, während die Grenze bei Röszke geschlossen wird.

Situation in Ungarn
tagesschau 17:00 Uhr, 14.09.2015, Darko Jakovljevic, BR

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Bilder: Flüchtlinge an der Grenze zu Röszke

14.09.2015 17:39 Uhr

Ungarn hat die Grenze bei Röszke abgeriegelt. Flüchtlinge kommen hier nicht mehr weiter.

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Bilder: Grenze bei Röszke geschlossen

Flüchtlinge an der Grenze zu Ungarn

Flüchtlinge werden an der Grenze zu Serbien von ungarischen Sicherheitskräften aufgehalten. | Bildquelle: AFP

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Video: Situation an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien

14.09.2015 17:22 Uhr

Hilde Stadler berichtet über die Situation an der ungarisch-serbischen Grenze, die jetzt abgeriegelt worden ist. Flüchtlinge sammeln sich nun auf der serbischen Seite.

Hilde Stadler, BR, über die Situation an der ungarisch-serbischen Grenze
tagesschau 17:00 Uhr, 14.09.2015

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Ungarn schließt Grenze bei Röszke

14.09.2015 17:16 Uhr

Die ungarische Polizei schließt den Haupt-Grenzübergang für Flüchtlinge, die von Serbien aus ins Land strömen. Dutzende Polizisten unterstützt von der Armee blockieren Reuters-Reportern zufolge eine Eisenbahnlinie, die dort in die Europäische Union führt. Ein Hubschrauber kreist über den Einsatzkräften. Auch auf Twitter berichten mehrere Quellen, der Übergang werde geschlossen.

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EU-Regierungen wollen zunächst 40.000 Flüchtlinge umverteilen

14.09.2015 16:58 Uhr

Die Innenminister der EU-Staaten haben sich im Grundsatz auf eine Umverteilung von 40.000 Flüchtlingen verständigt, um damit Griechenland und Italien zu entlasten. Das teilte die luxemburgische EU-Präsidentschaft während eines Sondertreffens der Minister in Brüssel mit. Der Beschluss beruht auf einem Vorschlag, den die EU-Kommission im Mai gemacht hatte.

Die Debatte über eine Umsiedlung von Flüchtlingen in Europa ist damit allerdings nicht zu Ende: Inzwischen hat die EU-Kommission einen zweiten Vorschlag vorgelegt, der eine Umverteilung von weiteren 120.000 Menschen vorsieht.

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Berlin und Paris fordern ehrgeizigere Ziele bei EU-Sondertreffen

14.09.2015 16:53 Uhr

Beim EU-Krisentreffen zur Flüchtlingsfrage haben Deutschland und Frankreich ehrgeizigere Ziele und klare Zeitvorgaben gefordert. Die bisherige Vorlage der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft sei "ordentlich, aber noch nicht präzise genug", sagte Bundesinnenministerde Maizière bei dem Sondertreffen mit seinen EU-Kollegen. In Vorgesprächen mit Frankreich und anderen Ländern sei deshalb vereinbart worden, in dem Erklärungsentwurf klarer zu formulieren, was "europäische Solidarität" bei der Flüchtlingsaufnahme bedeute und in welchem Zeitrahmen Europas Pläne umgesetzt werden sollten.

Die EU-Innenminister beraten über einen Vorschlag von EU-Kommissionspräsident Juncker, 120.000 Flüchtlinge über verbindliche Quoten auf die EU-Staaten zu verteilen. Damit sollen die Ankunftsländer Griechenland, Italien und Ungarn entlastet werden. Widerstand gegen die verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen kommt vor allem aus Osteuropa. Der französische Innenminister Cazeneuve sagte, er und de Maizière hielten es für "unausweichlich, dass alle Länder sich am Grundsatz der Umverteilung beteiligen".

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Video: Debatte über Grenzkontrollen

14.09.2015 16:50 Uhr

Die Flüchtlingskrise ist das dominierende Thema in Deutschland. In Berlin wird heftig über die richtigen Maßnahmen gestritten - und auch die Länder sowie Kommunen haben klare Vorstellungen. Eine Zusammenfassung der Debatte.

Wiedereinführung von Grenzkontrollen
tagesschau 16:00 Uhr, 14.09.2015, Julia Krittian, ARD Berlin

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Ungarn schließt Hauptgrenzübergang zu Serbien

14.09.2015 16:48 Uhr

Die Route für Flüchtlinge durch Ungarn verschließt sich: An der Grenze zu Serbien wurde der Hauptgrenzübergang geschlossen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Dieser Schritt war im Laufe des Tages bereits erwartet worden, viele Flüchtlinge hatten daher versucht, noch schnell die Grenze zu überqueren. Aus den Grenzgebieten berichten Till Rüger und Oliver Römhild.

Till Rüger und Oliver Römhild berichten von den Grenzgebieten
tagesschau 16:00 Uhr, 14.09.2015

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Themenabend: Wieder Schlagbäume - wie reagiert Europa?

14.09.2015 16:31 Uhr

Das Erste hat das Abendprogramm verändert und sendet einen Themenschwerpunkt zur Flüchtlingskrise in Europa:

Ihr Abend im Ersten:

20:15 Uhr Brennpunkt: Wieder Schlagbäume – wie reagiert Europa?
20:35 Uhr Hart aber fair: Schlagbaum runter, Zäune hoch – Panikstimmung in Europa?
21:50 Uhr Die Story im Ersten: Der Flüchtlingsreport
22:35 Uhr Tagesthemen

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Bundesinnenminister: Genaue Zeitpläne nötig

14.09.2015 16:17 Uhr

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat unmittelbar vor dem Treffen mit seinen EU-Kollegen genaue Zeitpläne gefordert, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Dazu gehörten auch neue Finanzhilfen für die Türkei, damit sich von dort nicht noch mehr Flüchtlinge Richtung Europa aufmachten.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière

Bundesinnenminister Thomas de Maizière

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SPD-Fraktion verteidigt Grenzkontrollen

14.09.2015 16:09 Uhr

Fraktionschef Oppermann meint, die Maßnahme verschaffe den Ländern und Kommunen eine "Atempause".

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Tante des toten Flüchtlingsjungen Ailan appelliert an EU-Minister

14.09.2015 16:07 Uhr

Kurz vor dem Sondertreffen der EU-Innenminister in Brüssel hat die Tante des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Ailan Kurdi einen Appell an die Politiker gerichtet. Die in Kanada lebende Tima Kurdi, reiste dazu eigens in die belgische Hauptstadt. Dort forderte sie die Minister auf, "ihre Herzen zu öffnen, Maßnahmen zu ergreifen und zu einem gemeinsamen Projekt zu kommen".

Verschiedene Zeitungen mit dem Foto eines türkischen Polizisten, der die Leiche des dreijährigen Aylan Kurdi trägt

Verschiedene Zeitungen mit dem Foto eines türkischen Polizisten, der die Leiche des dreijährigen Aylan Kurdi trägt

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Reisehinweise für deutsche Österreich-Touristen

14.09.2015 15:57 Uhr

Als Reaktion auf die Flüchtlingskrise hat das Auswärtige Amt Reisehinweise für deutsche Österreich-Touristen veröffentlicht. Wegen der Rückkehr zu Grenzkontrollen müsse an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich "mit erheblichen Verzögerungen" bei der Abfertigung gerechnet werden, schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite.

Kontrolle an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich

Kontrolle an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich

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Kompromissvorschlag: EU-Einigung zu Flüchtlingen erst im Oktober

14.09.2015 15:42 Uhr

Beim EU-Sondertreffen zur Flüchtlingskrise wird offensichtlich nicht mit einer Einigung auf verbindliche Regeln zur EU-internen Umverteilung von Flüchtlingen gerechnet. In einem Entwurf für die Abschlusserklärung schlägt die luxemburgische Ratspräsidentschaft vor, eine Entscheidung erst beim nächsten regulären Innenministertreffen am 8. und 9. Oktober zu treffen.

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Wendt: "Nicht zu hohe Erwartungen an Kontrollen"

14.09.2015 15:38 Uhr

Die Deutsche Polizeigewerkschaft warnt vor zu hohen Erwartungen an die Grenzkontrollen. "Das ist nicht die Lösung der Flüchtlingskrise, sondern ein kleiner Baustein", sagt ihr Chef Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sie hätten "eher eine Signalfunktion in die EU hinein, um die Mitgliedsländer zu solidarischem Verhalten zu bewegen".

Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft

Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft

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CDU-Fraktion Sachsen unterstützt Grenzkontrollen

14.09.2015 15:37 Uhr

"Dieser Schritt ist in Anbetracht der gegenwärtigen Flüchtlingssituation leider unumgänglich."

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Hintergrund: EU streitet über Flüchtlingsverteilung

14.09.2015 15:34 Uhr

Jean-Claude Juncker hat einen Plan, wie die Verteilung der Flüchtlinge in Europa konkret funktionieren könnte. Am Nachmittag beraten die Staaten darüber in Brüssel. Einige Länder sträuben sich - doch der Kommissionspräsident macht Druck, berichtet Holger Romann.

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Video: Pressekonferenz von Katja Kipping

14.09.2015 15:31 Uhr

Die Vorsitzende der Linkspartei, Kipping, hat scharf kritisiert, dass die Bundesregierung wieder Grenzkontrollen eingeführt hat.

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Video zum EU-Sondertreffen: "Quote heute nicht zu schaffen"

14.09.2015 15:28 Uhr

ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause meint zu dem EU-Sondertreffen in Brüssel, die Innenminister könnten es gar nicht schaffen, heute eine Quote zu vereinbaren. Aber sie könnten ein Signal aussenden.

Rolf-Dieter Krause, ARD Brüssel, über das Treffen
tagesschau 15:00 Uhr, 14.09.2015

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Orban: Polizisten sollen "Europa verteidigen"

14.09.2015 15:24 Uhr

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Polizisten zu einem harten Durchgreifen an der Grenze zu Serbien aufgefordert. Bei einer Zeremonie auf dem Heldenplatz in Budapest sagte er vor mehr als 800 Polizisten, sie müssten "Ungarn und Europa verteidigen" und "unsere Lebensweise" schützen.

Viktor Orban bei einer Rede in Budapest: Er kommt mit seiner Politik im eigenen Land gut an

Viktor Orban bei einer Rede in Budapest: Er kommt mit seiner Politik im eigenen Land gut an

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Litauen warnt vor "Kettenreaktion"

14.09.2015 15:21 Uhr

Nach dem Einführen von Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze hat Litauens Außenminister Linas Linkevicius vor einer "Kettenreaktion" in der EU gewarnt. Ein Zusammenbruch des Schengen-Raums müsse vermieden werden, sagte er in Vilnius. Berlin habe eine Art "Einladung" an Flüchtlinge ausgesprochen. Angesichts des resultierenden Zustroms bedürfe diese Politik nun einer Überarbeitung, forderte Linkevicius.

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Ministerpräsident Weil: Grenzkontrollen "eine Zäsur"

14.09.2015 15:19 Uhr

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Wiedereinführung von Grenzkontrollen bedauert. Der Schritt markiere eine Zäsur, sagte Weil in Hannover. "Grenzkontrollen kannten wir viele Jahre nicht mehr, und wir haben sie auch nicht vermisst. Insofern ist das ein Schritt gewesen, den niemand von uns begrüßen kann."

Stephan Weil im Landtag in Hannover

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Auch Niederlande greifen zu Grenzkontrollen

14.09.2015 15:17 Uhr

Nach Deutschland und weiteren Staaten wollen auch die Niederlande angesichts der Flüchtlingszuwanderung an einzelnen Stellen wieder Grenzkontrollen einführen. Dies meldet die niederländische Nachrichtenagentur ANP.

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Autobahn zwischen Österreich und Ungarn gesperrt

14.09.2015 15:16 Uhr

Die österreichischen Behörden sperren erneut die Autobahn zwischen Österreich und Ungarn im Grenzbereich bei Nickelsdorf in beiden Richtungen. Dort befänden sich immer wieder Personen auf der Fahrbahn, sodass mit weiteren Sperren zu rechnen sei, erklärt die Autobahnbetreibergesellschaft Asfinag.

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Video: Politischer Schlagabtausch in Berlin

14.09.2015 14:50 Uhr

Die temporäre Wiedereinführung von Grenzkontrollen haben in Berlin eine heftige Kontroverse ausgelöst. Die Opposition kritisiert die Bundesregierung scharf.

Grenzkontrollen: Opposition kritisiert - Regierung verteidigt
tagesschau 14:00 Uhr, 14.09.2015, Jochen Graebert, ARD Berlin

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Zugverkehr wieder unterbrochen

14.09.2015 14:49 Uhr

Der Zugverkehr zwischen Salzburg und München ist seit dem frühen Nachmittag nach Angaben der österreichischen Bahn (ÖBB) wieder unterbrochen. Grund dafür sei ein Rückstau durch die deutschen Grenzkontrollen.

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Video: Zwischenfazit der Kontrollen

14.09.2015 14:48 Uhr

Was haben die Kontrollen an den Grenzen bislang erbracht? Christoph Arnowski berichtet über die Kontrollen bei Bad Reichenhall.

Christoph Arnowski, BR, berichtet über die Kontrollen bei Bad Reichenhall
tagesschau 14:00 Uhr, 14.09.2015

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Österreich: Deutschland mitverantwortlich für Krise

14.09.2015 14:45 Uhr

Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hält Deutschland für mitverantwortlich am aktuellen Ausmaß der Flüchtlingskrise. Nachdem in internationalen Medien zu lesen gewesen sei, dass die Bundesregierung das Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt habe, hätten sich "Tausende von Menschen verstärkt auf den Weg gemacht", sagte die konservative Politikerin zu Beginn eines EU-Sondertreffens zur Flüchtlingskrise in Brüssel.

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Video: Tausende Flüchtlinge in Österreich

14.09.2015 14:41 Uhr

An der Grenze von Österreich zu Ungarn sind derweil wieder Tausende Flüchtlinge angekommen, berichtet ARD-Korrespondent Til Rüger.

Till Rüger, ARD Wien, über die Situation an der ungarisch-österreichischen Grenze
tagesschau 14:00 Uhr, 14.09.2015

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Video: Unübersichtliche Lage in Ungarn

14.09.2015 14:41 Uhr

ARD-Reporterin Hilde Stadler berichtet, an der Grenze von Ungarn zu Serbien kommen derzeit weniger Flüchtlinge an; dort sollen bald weitere Sperren errichtet werden.

Hilde Stadler, BR, zzt. Rözke, über die Räumung des Flüchtlinglagers
tagesschau 14:00 Uhr, 14.09.2015

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Wirtschaftsverbände halten Grenzkontrollen für richtig

14.09.2015 14:23 Uhr

Die deutsche Wirtschaft hält die befristete Wiedereinführung von Grenzkontrollen für richtig. So könne eine Überforderung selbst für ein gut organisiertes Land wie Deutschland verhindert und die Dringlichkeit einer europäischen Lösung deutlich gemacht werden, erklärten die Spitzenverbände der Wirtschaft gemeinsam in Berlin. Sie forderten kurzfristig eine abgestimmte und solidarische europäische Asylpolitik aller EU-Mitgliedstaaten.

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Verteidigungsministerium bietet Unterstützung an

14.09.2015 14:21 Uhr

Das Bundesverteidigungsministerium hat nach Angaben aus Regierungskreisen angeboten, den Betrieb von großen, neu zu schaffenden Verteilzentren für Flüchtlinge wie in Schönefeld oder Bad Fallingbostel zu übernehmen. Die Bundeswehr könne dabei alles außer den polizeilichen Aufgaben leisten, hieß es.

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Asselborn warnt: "Dann können wir Schengen vergessen"

14.09.2015 14:20 Uhr

Unmittelbar vor Beginn des Sondertreffens der EU-Innenminister zur Flüchtlingskrise warnt Luxemburgs Außen- und Immigrationsminister Jean Asselborn vor einem Scheitern. Der Zug gehe zwar in die richtige Richtung, sagt Asselborn, dessen Land die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Wenn aber keine Entscheidung getroffen werde, dann werde Chaos folgen und weitere EU-Staaten Grenzkontrollen wieder einführen. "Dann können wir Schengen vergessen."

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn

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Scharfe Kritik der Grünen an der CSU

14.09.2015 14:19 Uhr

Die Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter wirft der CSU vor, anti-europäisch und inhuman zu handeln.

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Fragen und Antworten: Wie wird kontrolliert? Wer kommt durch?

14.09.2015 14:17 Uhr

Seit 1995 sind Grenzkontrollen eigentlich abgeschafft. Doch angesichts des Flüchtlingsandrangs greift die Bundesregierung zu diesem Mittel. Mit welchem Ziel? Wie lange noch? Wer darf durch? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

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Video: Lage der Flüchtlinge in Österreich und Ungarn

14.09.2015 14:15 Uhr

Was passiert nun mit den Geflüchteten, die auf dem Weg nach Deutschland waren? Viele Flüchtlingskinder in der Grenzregion von Österreich und Ungarn mussten die Nacht in Zelten oder sogar im Freien verbringen. Wohin die Menschen nun sollen, ist bislang unklar.

Lage der Flüchtlinge in Österreich und Ungarn
tagesschau 12:00 Uhr, 14.09.2015, Darko Jakovljevic, BR

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Kommentar: Die "Flüchtlingskanzlerin" in der Sackgasse

14.09.2015 14:12 Uhr

Kanzlerin Merkel hatte die Flüchtlingsfrage zur Chefsache gemacht, eine riskante Strategie. Nun zeigt sich: Merkel ist in der Sackgasse gelandet, meint Bettina Nutz in ihrem Kommentar.

Kommentar: Die "Flüchtlingskanzlerin" in der Sackgasse
B. Nutz, ARD Berlin
14.09.2015 13:02 Uhr

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CDU für Einwanderungsgesetz

14.09.2015 14:02 Uhr

Die CDU-Spitze hat sich für ein Einwanderungsgesetz ausgesprochen. Der Bundesvorstand verabschiedete bei einer Sitzung in Berlin ein entsprechendes Papier, wonach die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Einwanderung "widerspruchsfrei und besser miteinander verknüpft, in einem Gesetz zusammengeführt und im Ausland besser kommuniziert werden" sollen.
Ein umfassendes Gesetz gibt es bislang nicht. Die SPD will dies in der großen Koalition noch in dieser Legislaturperiode durchsetzen. Jedoch hatte Unionsfraktionschef Volker Kauder erklärt: "In dieser Legislaturperiode sehe ich ein Einwanderungsgesetz nicht."

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Regierung und Opposition streiten über Grenzkontrollen

14.09.2015 13:53 Uhr

Nach der ersten Nacht mit Grenzkontrollen ziehen die Parteien eine gemischte Bilanz. Die CDU begrüßt die Maßnahme als ein richtiges und wichtiges Signal an die EU. Die unionsgeführten Bundesländer erhoffen sich eine Verschnaufpause, um die Kapazität zur Aufnahme von Flüchtlingen zu verbessern. Die Linkspartei kritisierte die Kontrollen dagegen als "unmenschlich und antieuropäisch". Die Parteivorsitzende der Grünen, Simone Peter, sagte, es sei "ein rabenschwarzer Tag für Europa".

Grenzkontrollen: Opposition kritisiert - Regierung verteidigt
tagesschau 12:00 Uhr, 14.09.2015, Tim Herden, ARD Berlin

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Regionalzüge von Österreich nach Deutschland gestört

14.09.2015 13:43 Uhr

Während die Fernzüge zwischen Salzburg und München seit dem Morgen wieder fahren, bleibt der durchgehende Regionalbahnverkehr unterbrochen. Die Nahverkehrszüge aus München kehren bis zum Abend bereits im deutschen Grenzbahnhof Freilassing um, wie der Chef der privaten Bayerischen
Oberlandbahn, Bernd Rosenbusch, sagte.

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Ungarn schickt Flüchtlinge aus Röszke weg

14.09.2015 13:39 Uhr

Ungarn hat nach Angaben des UNHCR ganz offensichtlich damit begonnen, die von Serbien kommenden Flüchtlinge nicht mehr zu registrieren, sondern direkt in Zügen zur österreichischen Grenze zu bringen. "Nach unseren Informationen bringen Spezialzüge die Flüchtlinge vom Grenzort Röszke direkt und ohne Halt zur österreichischen Grenze", sagte Erno Simon, der Repräsentant des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) für Zentraleuropa.
Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass im Erstaufnahmelager Röszke, in dem sich in den vergangenen Tagen und Wochen Tausende Flüchtlinge versammelt hatten, am Mittag kaum noch Menschen zu sehen waren.
Dennoch strömen weiter Tausende Menschen über die serbisch-ungarische Grenze. Am Sonntag waren es laut Polizei mindestens 5800. Der Grund: am Dienstag tritt ein verschärftes Einwanderungsgesetz in Kraft. Es sieht unter anderem Haftstrafen für illegalen Grenzübertritt vor. Außerdem soll der Grenzzaun in den kommenden Tagen fertig werden.

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Unionspolitiker fordern "Ausreisezentren" für Westbalkan-Flüchtlinge

14.09.2015 13:08 Uhr

Die Unionsfraktionschefs in den Landtagen fordern Asylzenten für Flüchtlinge vom Westbalkan in allen Bundesländern. In diesen "Ausreisezentren" solle Residenzpflicht bestehen und statt Bargeld nur Sachleistung gewährt werden, forderte der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz, Mike Mohring (CDU) aus Thüringen, im Namen seiner Amtskollegen. Sie hatten sich am Abend mit der CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel in Berlin getroffen.

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Slowakei nimmt Grenzkontrollen wieder auf

14.09.2015 12:54 Uhr

Die Slowakei ist zu Kontrollen an ihren Grenzen nach Ungarn und nach Österreich zurückgekehrt. Das Innenministerium in Bratislava begründete diesen Schritt mit der "Bekanntgabe Deutschlands, vorübergehend wieder Grenzkontrollen an den Grenzen zu Österreich einzuführen". Außerdem seien 220 zusätzliche Polizisten an die Grenzen geschickt worden.

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Kontrollstelle auf der A8

14.09.2015 12:49 Uhr

Eine Kontrollstelle ist auf der A8 an der Ausfahrt Bad Reichenhall. Dort ist der Verkehr auf eine Spur zusammengeführt und wird im Schrittempo an den Beamten vorbeigeleitet, berichtet BR-Korrespondent Oliver Römhild. Der Rückstau nach Österreich hat inzwischen eine Länge von 10 Kilometern erreicht. Man muss deshalb mit einer Wartezeit von bis zu zwei Stunden rechnen.

Oliver Römhild, BR, berichtet von der Kontrollstelle bei Bad Reichenhall
tagesschau 12:00 Uhr, 14.09.2015

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Wien will in Kürze Grenzkontrollen zu Ungarn einführen

14.09.2015 12:32 Uhr

Wegen der Flüchtlingskrise wird nun auch Österreich in Kürze Kontrollen an seiner Grenze zu Ungarn einführen. Die Kontrollen würden "in einigen wenigen Stunden" direkt an der Grenze beginnen, sagte die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner in Brüssel. Die Regierung reagiere damit auf Tausende Flüchtlinge, die weiter aus Ungarn kämen, und die Wiedereinführung der Grenzkontrollen durch Deutschland an seiner Grenze zu Österreich.

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Brennpunkt zur Flüchtlingskrise

14.09.2015 12:25 Uhr

Angesichts der aktuellen Entwicklung sendet die ARD einen Brennpunkt ab 20.15 Uhr. Anschließend folgt ein Themenabend.

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60.000 Flüchtlinge in Nickelsdorf?

14.09.2015 12:06 Uhr

Nach Einschätzung von ARD-Korrespondent Till Rüger aus dem ARD-Studio Wien könnten heute bis zu 60.000 Menschen im österreichischen Grenzort Nickelsdorf nahe Ungarn ankommen.

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Identitätskontrollen an Grenzen

14.09.2015 12:00 Uhr

Eine Polizistin überprüft eine Araberin und ihre Tochter. Die Kontrollen sollen nach Aussage von Innenminister Thomas de Maizière auch dazu dienen, die genaue Identität der Menschen festzustellen. Viele Flüchtlinge, die ohne Papiere ankämen, behaupteten aus Syrien zu stammen. Doch ob das immer stimmt, ist unklar. "Wir wollen wissen, wer einreist", sagte de Maizière im Bericht aus Berlin. "Wir wollen die Identität feststellen und wir brauchen Verzögerung des Prozesses, damit die Belastungsgrenzen in Deutschland nicht so erreicht schnell werden, wie wir es jetzt haben." Doch ob solche Kontrollen wie auf dem Foto dazu geeignet sind, die wahre Identität oder das Alter der Menschen festzustellen, ist fraglich.

Die Bundespolizei kontrolliert eine syrische Familie.

Die Bundespolizei kontrolliert auf der A8 eine syrische Familie am Grenzübergang bei Piding.

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Merkel trifft Faymann

14.09.2015 11:50 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Dienstag ihren österreichischen Amtskollegen Werner Faymann in Berlin. Thema des kurzfristig einberufenen Spitzentreffens ist natürlich die Flüchtlingskrise und die Grenzkontrollen. Dafür wurde ein Treffen mit dem estnischen Ministerpräsidenten Taavi Roivas nach den Worten von Regierungssprecher Steffen Seibert abgesagt.

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Keine Kontrollen in Tschechien

14.09.2015 11:42 Uhr

Tschechien führt vorerst keine Grenzkontrollen an den Übergängen nach Österreich ein. "Die Lage ist für uns nicht so, dass wir grundsätzliche Maßnahmen in Betracht ziehen müssen", zitiert die Nachrichtenagentur CTK den tschechischen Außenminister Lubomir Zaoralek.

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Grenzkontrollen in Sachsen

14.09.2015 11:33 Uhr

An der Grenze zu Tschechien laufen bereits die Vorbereitungen. Die Polizei hat bereits eine Gruppe syrischer Flüchtlinge an der Einreise gehindert.

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Österreich mobilisiert Soldaten für Grenzkontrollen

14.09.2015 11:27 Uhr

Angesichts der ungebrochen hohen Zahl an Flüchtlingen mobilisiert Österreich Teile der Armee. Rund 2200 Soldaten sollten unter anderem bei Grenzkontrollen helfen, sagte Bundeskanzler Werner Faymann in Wien. Die Maßnahme wurde einen Tag nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen durch Deutschland ergriffen. Dadurch bleiben tausende Flüchtlinge in Österreich gestrandet.

Österreichs Bundeskanzler Faymann verteidigt Grenzkontrollen
tagesschau24 11:00 Uhr, 14.09.2015

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Gabriel: Bis zu eine Million Flüchtlinge

14.09.2015 11:16 Uhr

Vizekanzler Sigmar Gabriel rechnet mit bis zu einer Million Flüchtlinge in Deutschland. "Vieles deutet daraufhin, dass wir in diesem Jahr nicht 800.000 Flüchtende aufnehmen, wie es das Bundesinnenministerium prognostiziert hat, sondern eine Million", heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief des SPD-Chefs an die Parteimitglieder.

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5000 Flüchtlinge erreichen Österreich

14.09.2015 10:55 Uhr

Mehr als 5000 Flüchtlinge haben in der Nacht zum Montag die ungarisch-österreichische Grenze überquert. Im Laufe des Tages werden Tausende weitere in Nickelsdorf erwartet, wie die Polizei am Montag mitteilte. Auch weiter südlich, etwa bei Heiligenkreuz, passierten immer mehr Menschen die Grenze, hieß es. Dort sollten ebenfalls Erstversorgungsstellen eingerichtet werden.

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EU weitet Anti-Schleuser-Mission im Mittelmeer aus

14.09.2015 10:41 Uhr

Vor dem Sondertreffen der Innenminister zur Flüchtlingskrise haben die EU-Staaten die Ausweitung des Militäreinsatzes gegen Schlepper im Mittelmeer (EUNAVFOR Med) beschlossen. Die Europaminister billigten in Brüssel den Übergang in die zweite Phase der Mission. Dabei der Schiffe von Menschenhändlern auf hoher See nicht nur aufgebracht, sondern gegebenenfalls auch zerstört werden. Auch Schleuser sollen dann festgenommen und gegebenenfalls an die italienischen Behörden überstellt werden. Vor dem Beginn des erweiterten Einsatzes im Oktober muss wegen der Beteiligung der Bundeswehr noch der Bundestag zustimmen.

Nach dem Tod von rund 700 Flüchtlingen bei einem Schiffsunglück vor der libyschen Küste hatte die EU im Mai einen Drei-Stufen-Plan zur Bekämpfung krimineller Schleuser beschlossen. Derzeit läuft die erste Phase, in der zunächst Informationen über die Schleppernetzwerke gesammelt wurden - dabei beteiligt sich Deutschland mit zwei Schiffen.

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Sachsen bereitet Grenzkontrollen vor

14.09.2015 10:26 Uhr

Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet, Sachsen bereite sich seinerseits auf Grenzkontrollen an den Grenzen zu Polen und Tschechien vor. Sollten die Flüchtlinge aus Österreich auf Routen über Tschechien ausweichen, sollen die Kontrollen verstärkt werden. Das bestätigte das Führungs- und Lagezentrum der Bundespolizei in Pirna.

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Bundesregierung sagt Klausur in Meseberg ab

14.09.2015 10:00 Uhr

Die Bundesregierung sagt wegen der zugespitzten Lage in der Flüchtlingspolitik ihre zweitägige Klausur in Meseberg bei Berlin ab. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Regierungskreise. Kanzlerin Angela Merkel wollte mit ihren Bundesministern am Dienstag und Mittwoch im Gästehaus der Regierung über anstehende Entscheidungen beraten. Nun soll es am Mittwoch eine reguläre Kabinettssitzung im Kanzleramt geben.

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Graebert: Bundesregierung will Zeichen setzen

14.09.2015 09:54 Uhr

Es gebe zwei Hauptziele, die die Bundesregierung mit den Kontrollen verfolgt, sagt ARD-Korrespondent Jochen Graebert. Zum einen soll der Zuzug von Flüchtlingen verlangsamt werden, um den Kommunen so eine Atempause zu verschaffen. Zum anderen wolle man ein Zeichen nach außen senden will: Europa solle sich endlich einigen auf eine Verteilung der Flüchtlinge.

Grenzkontrollen eingeführt: Jochen Graebert, ARD Berlin, mit Hintergründen
tagesschau24 09:30 Uhr, 14.09.2015

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Herrmann: Kontrollen dauern "mindestens einige Wochen"

14.09.2015 09:48 Uhr

Die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich werden nach Worten des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann noch "mindestens einige Wochen lang" andauern. "Wir müssen insgesamt hier eine stärkere Kontrolle haben, weil wir in den letzten Tagen festgestellt haben, dass hier viele unterwegs sind, die keine wirklichen Flüchtlinge sind", sagte der CSU-Politiker dem BR.

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Polizei kontrolliert verstärkt Lkw

14.09.2015 09:25 Uhr

Die Polizei durchsucht bei ihren Grenzkontrollen vor allem Lkw und Transporter. Dort, so die Vermutung, könnten Schleuser ganze Gruppen von Flüchtlingen verstecken.

Bundespolizei nimmt Grenzkontrollen auf
tagesschau 09:00 Uhr, 14.09.2015, Frank Jung, ARD-aktuell

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30 Schleuser festgenommen

14.09.2015 09:16 Uhr

Seit Wiedereinführung der Grenzkontrollen am späten Sonntagnachmittag sind rund 30 Schleuser und etwa 90 Migranten festgenommen worden. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Polizeiangaben.

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Özdemir kritisiert Grenzkontrollen

14.09.2015 09:10 Uhr

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hat seine Kritik an der Einführung von Kontrollen an der Grenze zu Österreich bekräftigt. "Die Flüchtlinge sind ja damit nicht aus der Welt, sondern wir verlagern das Problem an das jeweils nächste Land", sagte er im Deutschlandfunk. Gleichzeitig erwarte er Solidarität von den europäischen Mitgliedsstaaten. "Wenn jetzt jeder nach dem Prinzip 'Ich bin mir selbst der Nächste' handelt, dann kann man die Europäische Union auch gleich auflösen." Von der EU forderte er außerdem, das Thema Syrien endlich auf die Tagesordnung zu setzen. Es sei absurd, dass Deutschland und die Europäische Union darüber stritten, wohin die Flüchtlinge sollen, aber niemand darüber rede, warum sie eigentlich fliehen.

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Bedford-Strohm: Grenzkontrollen dürfen nur Notmaßnahme sein

14.09.2015 08:54 Uhr

Aus Sicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, können die Grenzkontrollen nur als Atempause in einer Krisensituation gesehen werden. Diese dürften nicht dazu führen, dass sich Deutschland seiner Pflicht entziehe, Flüchtlinge würdig zu empfangen. Angesichts der umstrittenen Maßnahme warnte der bayerische Landesbischof auch vor einem Auseinanderbrechen Europas. Der Theologe bereist derzeit Ungarn und Serbien, um sich ein Bild von der Lage der Flüchtlinge zu machen.
In einem Rundbrief rief er alle bayerischen Pfarrämter auf, auch Gemeindehäuser für die Unterbringung von Flüchtlingen zu öffnen, wo immer das möglich sei. Auch wolle die Landeskirche außerplanmäßig 20 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe bereitstellen.

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Bosbach verteidigt Grenzkontrollen

14.09.2015 08:45 Uhr

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach hat die Entscheidung der Bundesregierung verteidigt, die Grenzen zu Österreich vorübergehend wieder zu kontrollieren. Im Radiosender NDR Info betonte der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, die Öffnung der Grenzen für die Flüchtlinge aus Ungarn vor zehn Tagen sei eine Einzelfallentscheidung gewesen. Dass aber die meisten Flüchtlinge nur in Deutschland, Österreich oder Schweden Asyl beantragen wollten, "überfordert die Staaten, und deswegen brauchen wir eine gerechte Lastenverteilung in der Europäischen Union."

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Nahezu jedes Auto kontrolliert

14.09.2015 08:35 Uhr

An vielen Grenzübergängen hat die Polizei die Autobahnen von zwei oder drei auf eine Spur verengt. So können die Beamten in jedes Auto einen Blick werfen, welche und wie viele Personen an Bord sind.

Deutsche Polizisten kontrollieren ein Auto an der österreichischen Grenze.

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Österreich denkt über Grenzkontrollen nach

14.09.2015 08:23 Uhr

Österreich muss sich in der Flüchtlingskrise laut Außenminister Sebastian Kurz an Deutschland orientieren und ebenfalls Grenzkontrollen einführen, um "verheerende Auswirkungen" abzuwenden. Sonst drohe die totale Überforderung des Landes in nur wenigen Tagen", sagte Kurz im österreichischen Fernsehsender ORF. Österreich sei das letzte attraktive Zielland für Flüchtlinge vor Deutschland. Bundeskanzler Werner Faymann hatte zuvor verschärfte Grenzkontrollen abgelehnt. 

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CSU-Generalsekretär Scheuer für EU-Sondergipfel

14.09.2015 08:12 Uhr

Die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich im Zuge des großen Andrangs von Flüchtlingen werden nach Worten von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer aufrecht erhalten, "so lange nicht ganz konkrete Beschlüsse in Europa gefasst werden". Derartige konkrete Beschlüsse erwarte er vom heutigen Treffen der EU-Innenminister in Brüssel, sagte Scheuer im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Er forderte zudem einen EU-Sondergipfel.

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Bahnverkehr wieder aufgenommen

14.09.2015 07:29 Uhr

Die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr zwischen Deutschland und Österreich um 7.00 Uhr teilweise wieder aufgenommen. Ausgenommen ist zunächst die Strecke zwischen Salzburg und München, sagte ein Bahn-Sprecher in Berlin. Dort befänden sich Menschen auf den Bahngleisen, weshalb hier noch nicht gefahren werden könne

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Amnesty warnt vor "lebensgefährlichem Chaos"

14.09.2015 07:19 Uhr

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnt nach der Wiedereinführung von Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze vor den möglichen Folgen. "Flüchtlinge in Ungarn drohen im lebensgefährlichen Chaos zu versinken", hieß in einer Erklärung. "Überfallartige Grenzschließungen" oder "Bahnsperren" seien der falsche Weg. Es sei das Gebot der Stunde, ein gemeinsames Hilfsangebot an Ungarn zu richten, um das Land bei der menschenwürdigen Erstaufnahme von Schutzsuchenden zu unterstützen.

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Hofreiter: "Regierung agiert kopflos"

14.09.2015 06:31 Uhr

Die Bundesregierung habe die Flüchtlingssituation unterschätzt und agiere kopflos, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF.

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Sonderzug mit Flüchtlingen erreicht Dortmund

14.09.2015 05:05 Uhr

Ein Sonderzug aus München mit mehreren Hundert Flüchtlingen ist in Dortmund eingetroffen, ein weiterer ist auf dem Weg dorthin.

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Papst: Europa soll alle Flüchtlinge aufnehmen

14.09.2015 04:22 Uhr

Papst Franziskus hat die Länder Europas zur Aufnahme aller Flüchtlinge aufgerufen. "Wenn ein Flüchtling eintrifft, und alle Sicherheitsmaßnahmen sind gegeben, dann ist es klar, dass man ihm Zuflucht gewähren muss, weil das ein Gebot der Bibel ist", sagte
das Oberhaupt der Katholischen Kirche dem portugiesischen Radiosender Renascença. Die aktuelle Flüchtlingskrise sei "nur die Spitze des Eisbergs", meinte der Papst. Ursache des Problems sei "ein schlechtes und ungerechtes sozioökonomisches System."

Papst Franziskus

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Staus auf der A3 und der A8 wegen Grenzkontrollen

14.09.2015 03:49 Uhr

Auf der Autobahn 3 bei Passau sowie auf der A8 beim Grenzübergang Bad Reichenhall staut sich der Verkehr jeweils auf mehreren Kilometern Länge, berichtet der Bayerische Rundfunk. Schuld seien die Grenzkontrollen.

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Bundespolizei kontrolliert Fahrzeuge in Piding

14.09.2015 01:02 Uhr

Im Grenzort Piding in Bayern sind mindestens 35 Beamte der Bundespolizei im Einsatz bei Fahrzeugkontrollen, beichtet die BR-Kollegin Gülseren Ölcüm.

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Lesbos - für viele der erste sichere Ort nach Tagen der Flucht

14.09.2015 00:11 Uhr

Bevor die Flüchtlinge Europa erreichen, liegt vor vielen von ihnen die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer. ARD-Korrespondent Bernd Niebrügge war auf der griechischen Insel Lesbos, wo Tausende auf die Weiterfahrt mit einer großen Fähre hoffen.

Große Probleme bei der Bewältigung des Flüchtlingsandrangs auf Lesbos
tagesthemen 23:25 Uhr, 13.09.2015, Bernd Niebrügge, ARD Rom, zzt. Lesbos

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Polizei in Bayern stoppt Fahrzeug mit acht syrischen Flüchtlingen

13.09.2015 23:58 Uhr

Bei den Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze hat die Polizei einen Italiener gefasst, der nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP acht syrische Flüchtlinge in seinem Wagen hatte. Unter ihnen waren auch Jugendliche, von denen drei im Kofferraum des Vans saßen. Der Mann wurde im bayerischen Grenzort Freilassing festgenommen. Die Flüchtlinge wurden in Erstaufnahmeeinrichtungen gebracht.

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Salzburg: Vorläufiger Stopp für Hunderte Flüchtlinge

13.09.2015 22:44 Uhr

Wegen der Grenzkontrollen zu Deutschland stranden Hunderte Flüchtlinge in Salzburg. Die Stadt ruft dazu auf, Isomatten und Decken zu spenden.

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Vize-CDU-Vorsitzende Klöckner: Grenzkontrollen sind "Notlösung"

13.09.2015 22:27 Uhr

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat die Wiedereinführung von Grenzkontrollen als Notlösung und Aufforderung an die EU zum Handeln bezeichnet. "Wir müssen die Balance zwischen Hilfsbereitschaft und konsequenter Anwendung des Rechts auch nach außen verdeutlichen. Das ist auch ein Zeichen an die EU, dass sie handeln muss", sagte Klöckner. "Die EU wird Milliarden Euro investieren müssen, um die Zustände in den Flüchtlingszentren in Syriens Nachbarstaaten zu verbessern."

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Belgien möchte mehr Details zu deutschen Grenzkontrollen wissen

13.09.2015 22:20 Uhr

Belgien möchte von Deutschland mehr Einzelheiten zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen erhalten. Das berichtete die
Nachrichtenagentur Belga mit Hinweis auf den Mitarbeiterstab von Premier Charles Michel. "Wir respektieren die Entscheidung Deutschlands", sagte der Sprecher des liberalen Regierungschefs. Der Beschluss zeige, dass es auf die Flüchtlingskrise eine europäische Antwort geben müsse.

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Österreichische Bahn: Zugverkehr aus Ungarn weiter ausgesetzt

13.09.2015 21:51 Uhr

Die österreichische Bahn (ÖBB) setzt aufgrund der massiven Überlastung von und nach Ungarn den Zugverkehr weiterhin aus. Über eine Wiederaufaufnahme soll morgen Vormittag beraten werden. Bis auf weiteres werden keine Tickets für Fahrziele in Ungarn verkauft, teilte die ÖBB mit.

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Stau an der Grenze

13.09.2015 21:36 Uhr

Der Bayerische Rundfunk berichtet von einem langen Rückstau auf der A3 beim Grenzübergang Suben.

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Tschechien zeigt Verständnis für deutsche Grenzkontrollen

13.09.2015 21:32 Uhr

Der tschechische Ministerpräsident Sobotka hat Verständnis für die deutsche Entscheidung gezeigt, wieder Grenzkontrollen einzuführen. "Die EU hat in der Flüchtlingskrise ihre eigenen Regeln nicht eingehalten und die Außengrenzen nicht effektiv geschützt", teilte der Sozialdemokrat in Prag mit. Deutschland habe daher ein Recht zu einer solchen vorübergehenden Maßnahme, fügte Sobotka hinzu.

Bohuslav Sobotka, Chef der tschechischen Sozialdemokraten

Bohuslav Sobotka, Chef der tschechischen Sozialdemokraten

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SPD-Linke kritisiert "nationalen Alleingang"

13.09.2015 21:31 Uhr

Der linke Flügel der SPD hat die Entscheidung der Bundesregierung für Grenzkontrollen kritisiert. "Willkommens-Selfies der Kanzlerin mit Geflüchteten einerseits und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen durch den Innenminister andererseits passen absolut nicht zusammen", sagte der Sprecher der SPD-Linken im Bundestag, Matthias Miersch, der Deutschen Presse-Agentur.

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Tschechien schickt zusätzliche Polizisten an Grenze zu Österreich

13.09.2015 21:29 Uhr

Tschechien hat zusätzliche Polizisten an seine Grenze zu Österreich geschickt. Das gab Ministerpräsident Sobotka bekannt. Das Land reagiert damit auf die Entscheidung Deutschlands, wieder Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze einzuführen. Die Maßnahme sei ergriffen worden, "um sicherzugehen, dass Gesetze und Regeln innerhalb der Schengen-Zone nicht verletzt werden", erklärte Sobotka.

Karte von Tschechien mit Brünn

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Zugverkehr bleibt länger unterbrochen

13.09.2015 21:27 Uhr

Die Deutsche Bahn unterbricht den Zugverkehr von Österreich bis morgen früh 7.00 Uhr. Das teilte eine Bahnsprecherin mit. Ursprünglich war eine Unterbrechung nur bis 6.00 Uhr geplant.

Mehr als 15.500 Flüchtlinge sind an diesem Wochenende in München angekommen.

Mehr als 15.500 Flüchtlinge sind an diesem Wochenende in München angekommen.

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Bundesinnenminister: Grenzkontrollen werden "eine Weile dauern"

13.09.2015 21:21 Uhr

Die vorübergehenden Grenzkontrollen sollen nach Worten von Bundesinnenminister de Maiziere "eine Weile" dauern. "Und das wäre nicht gut, wenn wir vorher sagen würden, wie lange das geht", sagte der Minister im Brennpunkt.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Gespräch
Brennpunkt, 13.09.2015

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Ungarn versetzt Polizei an Grenze zu Österreich in Alarmbereitschaft

13.09.2015 21:19 Uhr

Wegen der Maßnahmen Deutschlands und Österreichs zur Kontrolle des Flüchtlingsverkehrs Richtung Westen hat Ungarns Polizei die Beamten an der Südwestgrenze in Alarmbereitschaft versetzt. Das berichtete das staatliche ungarische Fernsehen. Alle Polizisten in sechs Verwaltungsbezirken nahe der österreichischen Grenze müssten binnen zwei Stunden auf ihren Dienststellen erscheinen, hieß es. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

100915 Karte Österreich Deutschland Ungarn

100915 Karte Österreich Deutschland Ungarn

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Göring-Eckardt fordert Flüchtlingsgipfel in der nächsten Woche

13.09.2015 21:10 Uhr

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Göring-Eckardt, hat mit scharfer Kritik auf die Entscheidung der Bundesregierung reagiert: "Mit den Grenzkontrollen lenkt die Bundesregierung von ihrem eigenen Versagen ab", sagte Göring-Eckardt gegenüber "Spiegel Online". Jetzt zeige sich, "wie fahrlässig es war, das Thema so lange auszusitzen und den Flüchtlingsgipfel so spät zu terminieren." Göring-Eckardt weiter: "Der Flüchtlingsgipfel muss auf nächste Woche vorgezogen werden."

Göring-Eckardt Grüne Fraktionschefin Flüchtlingsgipfel

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Flüchtlinge verlassen Züge in Salzburg

13.09.2015 21:05 Uhr

Nach der Einstellung des Bahnverkehrs von Österreich nach Deutschland haben Hunderte Flüchtlinge in Salzburg die Züge verlassen müssen. Sie wurden zunächst in eine geräumte Tiefgarage am Hauptbahnhof gebracht. Die Bahnsteige waren fast menschenleer. Auf Anzeigetafeln war zu lesen: "Der Zugverkehr wird auf Anweisung der deutschen Behörden bis auf weiteres eingestellt. (...) Grund dafür ist die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland."

Anzeige am Salzburger Hauptbahnhof

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Kommentar: "Eine einzige politische Fehlkalkulation"

13.09.2015 20:59 Uhr

"Dass das Flüchtlingsdrama auch von den Europäern zum Teil selbstverschuldet wurde, daran kann es keinen Zweifel geben: Da wurde die Visa-Freiheit für die Balkanstaaten eingeführt und in Libyen ein Regime gestürzt, ohne eine neue Ordnung festzuzurren. Die Mittelmeer-Politik der EU war eine einzige politische Fehlkalkulation - und sie ist es bis heute im syrischen Bürgerkrieg. Das Versagen europäischer Außenpolitik ist offenkundig. Es werden harte Verhandlungen mit den EU-Partnern. Es droht eine Zerreißprobe", kommentiert die "Berliner Morgenpost".

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Babys und Kinder ertrinken vor Griechenland

13.09.2015 20:57 Uhr

Bei einem weiteren Schiffsunglück im Mittelmeer sind mindestens 34 Menschen ertrunken, darunter vier Babys und elf Kinder. Nach einer Übersicht der griechischen Küstenwache konnten 68 Menschen lebend aus dem Meer gerettet werden, weitere 30 kamen schwimmend an die Küste der Insel Farmakonisi, 15 Kilometer vor der türkischen Grenze. Das Schiff war nach Informationen der griechischen Nachrichtenagentur ANA stark überladen, eine genaue Zahl der Menschen an Bord lag nicht vor. Taucher der Küstenwache fanden acht der Todesopfer im Laderaum des gesunkenen Bootes.

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Video: Angespannte Lage auf Lesbos

13.09.2015 20:55 Uhr

In Griechenland warten weiterhin Tausende Flüchtlinge darauf, weiter in Richtung Westeuropa zu reisen. Die Zustände in einigen Flüchtlingscamps bleiben katastrophal.

Angespannte Lage auf Lesbos
tagesschau 20:00 Uhr, 13.09.2015, Bernd Niebrügge, ARD Rom, zzt. Lesbos

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Video: Deutschland führt Grenzkontrollen ein

13.09.2015 20:50 Uhr

Seit dem Nachmittag haben sich die Ereignisse überschlagen: Deutschland hat vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt, zudem wurde der Zugverkehr aus Österreich eingestellt. Eine Zusammenfassung.

Hohe Flüchtlingszahl: Deutschland führt vorübergehend wieder Grenzkontrollen ein
13.09.2015

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UN: Grenzkontrollen betonen Notwendigkeit von umfassender Reaktion

13.09.2015 20:49 Uhr

Die von Ländern in Europa bekanntgegebenen Grenzkontrollen zeigen nach Auffassung des UN-Flüchtlingshilfswerks, dass eine "umfassende europäische Reaktion" auf die Flüchtlingskrise nötig sei. Eine EU-Antwort sollte "die rasche Umsetzung eines Umsiedlungsprogramms" beinhalten, um Asylbewerber unter allen EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, forderte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge.

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Weil fordert intensiven Dialog zwischen Bund und Länderchefs

13.09.2015 20:43 Uhr

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich für eine engere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern auf höchster Ebene zur Lösung der Flüchtlingskrise ausgesprochen. "Wir brauchen jetzt dringend einen intensiven direkten Austausch zwischen der Bundesregierung und den Länderchefs", sagte der SPD-Politiker in Hannover und forderte eine zügiges Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Die Lage hat sich dramatisch zugespitzt." Er hoffe, dass mit Hilfe der vorübergehenden Wiedereinführung der Grenzkontrollen ein gemeinsames Konzept auf europäischer Ebene erreicht werden könne.

Bundesratspräsident Stephan Weil

Bundesratspräsident Stephan Weil

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Kommentar: Was für ein Signal ist das?

13.09.2015 20:42 Uhr

"Die Wiedereinführung der Kontrollen an den deutschen Grenzen sei ein 'Signal an Europa', sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière. In der Tat: Die Umsetzung einen Tag vor dem Treffen der EU-Innenminister - das ist deutlich. An Deutlichkeit und vor allem Eindeutigkeit ließ es die Bundesregierung in den vergangenen Tagen vermissen. Was für ein Signal also ist es? Vielleicht dieses: Europa, dieser Kontinent, der immer wieder Vertreibung, Flucht und Migration erlebt hat, findet keine Antwort auf das Flüchtlingsdrama. Oder doch dieses? Europa, inzwischen eine Union, muss das Problem gemeinsam bewältigen", kommentiert die "Neue Osnabrücker Zeitung".

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Video: Bayern fordert mehr Unterstützung von den Bundesländern

13.09.2015 20:40 Uhr

Bayern fordert mehr Unterstützung von den Bundesländern
tagesschau 20:00 Uhr, 13.09.2015, Kirsten Girschick, BR

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Kommentar: "Populistisch, aber nicht völlig falsch"

13.09.2015 20:39 Uhr

"Die Warnung mancher Unionspolitiker vor allem aus der CSU, Merkel habe den Flüchtlingen dieser Welt einen Freifahrtschein ausgestellt, war zwar populistisch, aber offensichtlich nicht völlig falsch. In dieser Woche haben so viele Menschen die deutsche Grenze überquert, dass die Behörden und Helfer vor Ort schon Probleme bekamen, den Flüchtlingen wenigstens ein Zeltdach über dem Kopf zu bieten", kommentiert der "Mannheimer Morgen".

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CSU: "Bayerische Initiative"

13.09.2015 20:37 Uhr

Die CSU zeigt sich sehr zufrieden damit, dass vorübergehend wieder an den Grenzen kontrolliert wird. Die CSU betont in einer Erklärung, dass sich Bayerns Innenminister Herrmann sowie Ministerpräsident Seehofer "intensiv für temporäre Grenzkontrollen bei der Bundesregierung eingesetzt" hätten.

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Bundespolizei rechnet mit "längerem Zeitraum" für Grenzkontrollen

13.09.2015 20:34 Uhr

Die Bundespolizei hat sich nach eigenen Angaben darauf eingestellt, dass sie über eine längere Zeit wieder an deutschen Außengrenzen kontrollieren muss. Für die Aufgabe würden nun mehrere hundert Beamte abgestellt, sagte ein Sprecherin Potsdam. "Wir haben uns darauf eingestellt, diese Maßnahme nach einer Phase des Aufwachsens über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten", hieß es in einer Erklärung des Bundespolizeipräsidiums weiter.

Hier die Erklärung der Bundespolizei:

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"Klare Botschaft an Europa"

13.09.2015 20:28 Uhr

Die Einführung der Grenzkontrollen sei eine klare Botschaft an die europäischen Innen- und Justizminister, betont Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios Berlin.

Tina Hassel, ARD Berlin, zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen
tagesschau 20:00 Uhr, 13.09.2015

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Video: Reaktionen in Brüssel

13.09.2015 20:18 Uhr

ARD-Korrespondent Arnim Stauth aus Brüssel zu der Flüchtlingspolitik der EU

Arnim Stauth, ARD Brüssel, zur Flüchtlingspolitik der EU
tagesschau 20:00 Uhr, 13.09.2015

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Züge nach Österreich fahren

13.09.2015 20:15 Uhr

Die Kollegen des Bayerischen Rundfunks berichten, dass der Zugverkehr lediglich aus Österreich nach Deutschland gestoppt wurde. Nach Österreich fahren die Züge.

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Brennpunkt im Livestream

13.09.2015 20:13 Uhr

Wegen des anhaltenden Andrangs von Flüchtlingen hat Deutschland seit dem späten Nachmittag Grenzkontrollen an der Grenze zu Österreich eingeführt. Dazu sendet das Erste ab 20.15 Uhr einen Brennpunkt. Verfolgen Sie die Sendung hier im Livestream.

Livestream Brennpunkt

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Bilder: "Refugees welcome" - nicht überall

13.09.2015 20:11 Uhr

In vielen Städten Europas sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um ihre Solidarität mit den Flüchtlingen zu zeigen. Doch auch die andere Seite existiert: In Prag, Bratislava und Warschau protestierten die Menschen gegen die Aufnahme von Asylsuchenden.

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Demonstrationen für und gegen Flüchtlinge

Berlin

"Welcome refugees" sagt nicht nur dieser Demonstrant am Potsdamer Platz in Berlin: In ganz Europa gingen Zehntausende aus Solidarität mit den Flüchtlingen auf die Straße. | Bildquelle: AFP

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FDP: "Chaos" in der Flüchtlingspolitik

13.09.2015 20:08 Uhr

Der FDP-Vorsitzende Lindner kritisierte die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Diese sei chaotisch.

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Brüssel: Keine Einwände gegen Grenzkontrollen

13.09.2015 20:06 Uhr

Die EU-Kommission hat zunächst keine Einwände gegen die vorrübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Deutschland. Die derzeitige Lage sei nach erstem Eindruck von den Regeln des Schengener Grenzkodex' gedeckt, teilte die Behörde in Brüssel mit. Demnach können solche Kontrollen zwischen Mitgliedstaaten unter besonderen Umständen wiedereingeführt werden. Die Kommission werde die Lage nun genau beobachten. Ziel sei es, "so rasch wie machbar zu dem normalen Schengen-System mit offenen Grenzen zwischen Schengen-Mitgliedstaaten zurückzukommen", hieß es in der Erklärung. Die Entscheidung zeige, wie wichtig es sei, dass die EU-Staaten sich auf die Kommissionsvorschläge zur Flüchtlingskrise einigten, so die Kommission.

Juncker hatte unter anderem die Verteilung von 120.000 weiteren Flüchtlingen vorgeschlagen - die EU-Innenminister werden morgen darüber beraten.

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Kauder: "Insgesamt richtige Entscheidung"

13.09.2015 20:03 Uhr

Unions-Fraktionschef Kauder (CDU) sagte im Bericht aus Berlin, die Rückkehr zu Grenzkontrollen sei "insgesamt eine richtige Entscheidung, die in der Koalition auch mitgetragen wird". Hier das gesamte Interview mit Kauder.

Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender CDU/CSU, im Gespräch
13.09.2015

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tagesschau um 20:00 Uhr

13.09.2015 20:01 Uhr

Verfolgen Sie die aktuelle tagesschau hier im Livestream.

Logo Tagesschau

Logo Tagesschau

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Polen unter Bedingungen bereit, mehr Menschen aufzunehmen

13.09.2015 19:57 Uhr

Polen hat sich unter Bedingungen bereit erklärt, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Wenn die EU-Außengrenzen gesichert und eine klarere Unterscheidung zwischen Asylberechtigten und Wirtschaftsflüchtlingen getroffen werde, könne Polen mehr Menschen aufnehmen, sagte Außen-Staatssekretär Rafal Trzaskowski.

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Innenminister unterstützen Maßnahme

13.09.2015 19:54 Uhr

Auch aus Erfurt kommt Unterstützung für die Entscheidung, an der Grenze vorübergehend zu kontrollieren, berichtet der MDR.

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Hintergrund: Wann sind Grenzkontrollen möglich?

13.09.2015 19:52 Uhr

Schengen in Luxemburg ist zum Synonym für die Reisefreiheit von mehr als 400 Millionen Menschen in Europa geworden. Doch was genau regelt das "Schengener Abkommen"? Und wann dürfen Grenzkontrollen durchgeführt werden? Frank Bräutigam und Kolja Schwartz aus der ARD-Rechtsredaktion erklären die rechtlichen Hintergründe.

Karte: Schengenstaaten

Karte der Schengenstaaten (Schengenstaaten grün markiert)

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Volker Kauder und Bodo Ramelow im Interview

13.09.2015 19:50 Uhr

Im Bericht aus Berlin haben die Politiker zu der aktuellen Flüchtlingskrise Stellung genommen. Hier die ganze Sendung.

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Opposition kritisiert Grenzkontrollen

13.09.2015 19:38 Uhr

Die Rückkehr Deutschlands zu Grenzkontrollen stößt in der Opposition auf teils scharfe Kritik. Linkspartei-Fraktionschef Gregor Gysi erklärte: "Grenzen kann man schließen, aber die Probleme löst man damit nicht. Es wird höchste Zeit, so schnell und wirksam wie möglich die Fluchtursachen zu bekämpfen." Der Grünen-Innenpolitiker Volker Beck erklärte: "Grenzkontrollen im Schengenraum dürfen kein Dauerzustand oder neuer Normalfall werden." Ähnlich äußerte sich der FDP-Vorsitzende Christian Lindner: "Die Schließung der Grenzen darf kein dauerhafter Zustand sein, sonst beschädigt Deutschland das Haus Europa."

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Seehofer: Bund muss Verteilung der Flüchtlinge übernehmen

13.09.2015 19:29 Uhr

Bayern verlangt, dass der Bund künftig die Verteilung der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge übernimmt. Dies sei eine nationale Aufgabe, betonten Ministerpräsident Horst Seehofer und Sozialministerin Emilia Müller nach einer Sondersitzung des Kabinetts in München. Deshalb müsse dies nun der Bund übernehmen. Es könne nicht sein, dass dies weiterhin in München gemanagt werden müsse.

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Tschechien verstärkt Grenzkontrollen

13.09.2015 19:24 Uhr

Tschechien reagiert auf die Wiedereinführung der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich. "Die tschechische Polizei verstärkt ihre Kontrollen an der Grenze zu Österreich", sagte Innenminister Milan Chovanec im Sender CT24. Das weitere Vorgehen sei davon abhängig, wie viele Flüchtlinge auf die Route über Tschechien auszuweichen versuchten.

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Österreich plant keine verstärkten Kontrollen zu Ungarn

13.09.2015 19:22 Uhr

Die österreichische Regierung will keine zusätzlichen Kontrollen an der Grenze zu Ungarn einführen. Das sagte Bundeskanzler Werner Faymann nach einer kurzfristig einberufenen Krisensitzung in Wien. Bisher wurden an der ungarischen Grenze lediglich stichprobenartige Kontrollen durchgeführt. Diese Vorgehensweise solle fortgeführt werden.

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Ungarns Regierungschef Orban begrüßt deutsche Grenzkontrollen

13.09.2015 19:17 Uhr

Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat die Ankündigung der Bundesregierung, vorläufig wieder Grenzkontrollen einzuführen, ausdrücklich begrüßt. "Wir haben großes Verständnis für Deutschlands Entscheidung und erklären unsere volle Solidarität", sagte Orban gegenüber der "Bild"-Zeitung.

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Bundespolizei kündigt intensive Kontrollen über längeren Zeitraum an

13.09.2015 19:13 Uhr

Die Bundespolizei hat intensive Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze angekündigt. Derzeit würden Einheiten in den Grenzraum verlegt, teilte das Bundespolizeipräsidium in Potsdam mit. "Wir haben uns darauf eingestellt, diese Maßnahme nach einer Phase des Aufwachsens über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten", hieß es weiter.

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Seehofer fordert Verdopplung der Beihilfen für Länder

13.09.2015 19:07 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer fordert angesichts der Flüchtlingskrise eine Verdoppelung der Finanzbeihilfen für die Länder in den Jahren 2015 und 2016. Bisher hat der Bund drei Milliarden Euro zugesagt.

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EU: Deutsche Grenzkontrollen zeigen "dringenden" Handlungsbedarf

13.09.2015 19:04 Uhr

Die vorübergehende Wiedereinführung von Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze zeigt nach Einschätzung der EU-Kommission den "dringenden" Handlungsbedarf in der Flüchtlingskrise. "Die heutige deutsche Entscheidung unterstreicht die Dringlichkeit der Einigung auf die Maßnahmen, die von der EU-Kommission zum Umgang mit der Flüchtlingskrise vorgeschlagen wurden", erklärte die Kommission in Brüssel. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sei am Nachmittag in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Einführung der Kontrollen informiert worden.

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Brennpunkt zur Einführung der Grenzkontrollen

13.09.2015 18:52 Uhr

Angesichts der aktuellen Entwicklung sendet die ARD einen Brennpunkt ab 20.15 Uhr.

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Thüringens Ministerpräsident Ramelow zur Flüchtlingskrise

13.09.2015 18:46 Uhr

"Nur gemeinsam als nationale Aufgabe" sei die Situation mit den Flüchtlingen zu lösen, erklärte der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow im "Bericht aus Berlin".

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Unionsfraktionschef Kauder fordert Solidarität Europas

13.09.2015 18:38 Uhr

Angesichts der vielen Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, forderte Unionsfraktionschef Volker Kauder im "Bericht aus Berlin" die Solidarität Europas. Die Grenzkontrollen seien notwendig geworden, um der Lage Herr zu werden.

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Seehofer: Grenzkontrollen sind Initiative Bayerns

13.09.2015 18:36 Uhr

CSU-Chef Horst Seehofer hat die vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen als dringend notwendig bezeichnet. "Es ist ein ganz wichtiges Signal an die ganz Welt und auch nach innen", sagte der bayerische Ministerpräsident nach einer Sondersitzung des Kabinetts in München. Die Maßnahme sei auf Wunsch Bayerns in einem Telefonat zwischen Kanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Sigmar Gabriel und ihm vereinbart worden, unter Hinzuziehung des Außen- und des Innenministers. "Das war eine bayerische Initiative", betonte Seehofer.

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Pressekonferenz des Bundesinnenministers zu Grenzkontrollen

13.09.2015 18:23 Uhr

Bundesinnenminister Thomas de Maizière kündigte die Grenzkontrollen in einer Presseerklärung an. Hier sein Statement im Video:

Pressekonferenz: De Maizière verkündet Einführung von Grenzkontrollen
tagesschau24 17:30 Uhr, 13.09.2015

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Bundespolizei kontrolliert seit 17.30 Uhr massiv

13.09.2015 18:17 Uhr

Die Bundespolizei kontrolliert seit 17.30 Uhr massiv an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird nach Angaben des Bundespolizeipräsidiums Potsdam auf alle verfügbaren Einheiten und Dienststellen zurückgreifen. Dazu verlege die Bundespolizei derzeit die verfügbaren Einheiten in den Grenzraum. Sie sei darauf eingestellt, die Kontrollen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

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Immer mehr Flüchtlinge in München

13.09.2015 18:13 Uhr

Am Wochenende sind in der bayerischen Landeshauptstadt bislang etwa 15.000 Flüchtlinge angekommen.

Von BR-Korrespondent Jan Müller-Raith.

Immer mehr Flüchtlinge in München
tagesschau 17:15 Uhr, 13.09.2015, Jan Müller-Raith, BR

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Bundesregierung und Flüchtlinge

13.09.2015 18:04 Uhr

ARD-Korrespondent Rainald Becker zur Einführung von Grenzkontrollen

Rainald Becker, ARD, zur Einführung von Grenzkontrollen
tagesschau 17:15 Uhr, 13.09.2015

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Deutsche Bahn stellt Zugverkehr von und nach Österreich ein

13.09.2015 18:00 Uhr

Die Deutsche Bahn unterbricht den Zugverkehr von und nach Österreich bis Montagmorgen um 6.00 Uhr. "Die DB hat auf Weisung
der Bundesbehörden ab sofort für die kommenden zwölf Stunden den Zugverkehr zwischen Österreich und Deutschland eingestellt", sagte eine Bahnsprecherin.

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Begründung von Innenminister de Maizière

13.09.2015 17:59 Uhr

Ziel der Grenzkontrollen sei es, die starke Zuwanderung nach Deutschland zu begrenzen und zu einem geordneten Verfahren zu kommen, führte Bundesinnenminister Thomas de Maizière aus. Das sei auch aus Sicherheitsgründen nötig. Nach geltendem europäischen Recht sei Deutschland für den größten Teil der Schutzsuchenden gar nicht zuständig, betonte der Minister.

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Bundesregierung führt vorübergehend Grenzkontrollen ein

13.09.2015 17:49 Uhr

Deutschland führt angesichts des Flüchtlingszustroms nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorübergehend wieder Grenzkontrollen ein. De Maizière sagte, dies stehe in Einklang mit dem Schengen-Abkommen zur Freizügigkeit.

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Zugverkehr nach Deutschland unterbrochen

13.09.2015 17:35 Uhr

Der Zugverkehr von Österreich nach Deutschland ist seit 17.00 Uhr unterbrochen. Dies gab die österreichische Bahn nach Angaben der Nachrichtenagentur APA bekannt.

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