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[Bildunterschrift: Die neue teuerste Stadt der Welt: Zürich in der Schweiz. ]
Zürich ist die weltweit teuerste Stadt 2012. Die Schweizer Metropole verdrängt damit die japanische Hauptstadt Tokio vom ersten Platz der Rangliste. Dieses Ranking gibt die zum britischen Wirtschaftsmagazin "The Economist" gehörende Economist Intelligence Unit in einer Studie heraus.
In der Studie werden die Lebenshaltungskosten von 130 Großstädten in 93 Ländern verglichen. Zweimal jährlich wird sie veröffentlicht und bezieht Preise für Waren und Dienstleistungen, wie Lebensmittel, Verkehr, Mieten und Kleidung, mit ein. Die Preise werden in Dollar angegeben.
Auf Platz drei liegen in diesem Jahr gemeinsam ebenfalls zwei Städte aus der Schweiz und Japan: Genf und Osaka. Es folgen Oslo, Paris, Sydney, Melbourne und Singapur. Frankfurt am Main rutschte einen Platz ab und ist als Zehnter der einzige deutsche Vertreter in den Top Ten.
Am unteren Ende der Skala finden sich vor allem Metropolen in Asien und dem Mittleren Osten. Am günstigsten ist das Leben für die Menschen in Karatschi in Pakistan auf Rang 131, laut der Studie um 54 Prozent billiger als in New York. Die Basisstadt New York selbst ist um 11 Plätze gefallen und rangiert mittlerweile nur noch auf Platz 47.
Der neue Spitzenreiter Zürich klettert 2012 vier Plätze nach oben. Den Grund für die hohen Lebenshaltungskosten sehen die Verfasser der Studie in der Aufwertung des Schweizer Franken in den vergangenen Jahren. Ein Kilo Reis kostet in Zürich umgerechnet 4,10 Euro, ein Kilo Weißbrot 4,69 Euro, ein Liter Benzin 1,72 Euro. Diese Preise sind damit innerhalb eines Jahres zum Teil um über 40 Prozent gestiegen.
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