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Extremwetter an Weihnachten

Mega-Frost in Russland, Überflutungen in Großbritannien

Klirrende Kälte bestimmt weiter in vielen Regionen Russlands das Leben. Rund um Moskau fielen die Temperaturen auf den tiefsten Stand seit Winterbeginn - es war bis zu minus 32 Grad kalt. Auch am größten Flughafen der Metropole, Domodedowo, war es mit minus 30 Grad eisig. Eltern durften selbst entscheiden, ob sie ihre kleinen Kinder in die Grundschule schicken wollten. Die Schulen hätten geöffnet, Fehlzeiten würden aber nicht als Schwänzen gewertet, teilte die Schulbehörde mit.

Ein Russe schützt sich gegen die Kälte.
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Ein Russe schützt sich gegen die Kälte.

Im Osten des Landes wurde der Notstand ausgerufen. Teilweise fielen Kraftwerke wegen der extremen Temeperaturen aus, so dass die Menschen kein Gas und kein Strom haben. Der harte Frost hat nach offiziellen Angaben bislang landesweit 88 Menschen getötet. Allein am Sonntag erfroren sieben Menschen, darunter ein Kind. Mehr als 1200 Kälteopfer wurden mit Erfrierungen in Kliniken behandelt.

Dauerregen in Großbritannien

Nach tagelangen Regenfällen und Überflutungen in vielen Regionen sind die Behörden in Großbritannien auch über Weihnachten in Alarmbereitschaft. "Wir haben das Schlimmste hinter uns, aber weitere Regenfälle kann der Boden kaum noch aufnehmen", sagte ein Sprecher der Umweltbehörde. Die Flutwarnungen vor allem in Küstenregionen wie Cornwall oder in Schottland würden über die Festtage aufrechterhalten. Der britische Wetterdienst gab die zweithöchste mögliche Warnstufe aus. Allerdings sollte der Regen langsam nachlassen.

Warmes Winterwetter verursacht schwere Überschwemmungen in Großbritannien
tagesschau 20:00 Uhr, 24.12.2012, Frank Jahn, ARD London

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Schneestürme in Norwegen

Auch in Norwegen steht das Leben weitgehend still. Nachdem Schneestürme am Sonntag den Südwesten des Landes lahmgelegt hatten, mahnten die Behörden auch weiterhin zur Vorsicht. Autofahrer sollten volltanken, warme Kleidung tragen und Essensvorräte und Getränke mitnehmen, wenn sie auf Bergstraßen unterwegs seien. Die Regierung empfahl, auf Autobahnen nur im Konvoi zu fahren.

Stand: 24.12.2012 18:03 Uhr

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