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Weltspiegel-Reportage Gefrustet zurück in die Heimat

Stand: 27.05.2017 12:39 Uhr

Junge Senegalesen, die nach Europa kommen, haben oft große Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. Doch nicht selten werden diese enttäuscht. Dann stehen die Betroffenen vor der Frage: Demütig zurück in die Heimat gehen? Oft erhalten sie dafür Geld von der EU.

Von Shafagh Laghai, ARD-Studio Nairobi

Matar Fall kam als Migrant nach Deutschland, doch dann kehrte er zurück - freiwillig in seine Heimat, den Senegal. Er wollte eine Wäscherei dort eröffnen und erhielt dafür auch Unterstützung, Geld von der Europäischen Union. Doch sein Projekt hat nicht funktioniert. So eine Rückkehrhilfe sei zwar an sich eine gute Idee, erzählt Fall, jedoch nicht, wenn sie nur halbherzig betrieben wird. Dennoch will er im Senegal bleiben und sich nicht erneut auf den Weg nach Europa machen.

"Freiwillige Ausreisen" werden von der Bundesregierung gefördert, meist mit einen Flugticket und einer finanziellen Starthilfe. Der Hintergrund: Die Rückkehrer sollen in der Heimat nicht als Versager dazustehen, sondern sich eine Existenz aufbauen können. Es gibt auch Beispiele von Senegalesen, bei denen der Start in ein neues Berufsleben zu Hause besser geglückt ist.

Warum in den Senegal zurückgekehrte Flüchtlinge vor Europa warnen
Weltspiegel, Shafagh Laghai, ARD Nairobi

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Diese und weitere Reportagen sehen Sie am Sonntag, 28. Mai, um 19.20 Uhr im Ersten sehen.

Über dieses Thema berichtete der Weltspiegel am 28. Mai 2017 um 19:20 Uhr.

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