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[Bildunterschrift: In der kommenden Woche wird der siebenmilliardste Mensch erwartet. ]
Sieben Milliarden Menschen werden am kommenden Montag offiziell auf der Erde leben. Damit sei die Spitze des Wachstums noch lange nicht erreicht, heißt es in dem neuen Weltbevölkerungsbericht, den die Vereinten Nationen vorgestellt haben.
Allerdings wird die Bevölkerung in manchen Regionen immer jünger und in anderen immer älter. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist weltweit nach UN-Angaben im zurückliegenden halben Jahrhundert von 48 auf 68 Jahre gestiegen. Bemerkenswert sei die Altersstruktur, sagte der Direktor des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA, Babatunde Osotimehin. "Heute sind 893 Millionen Menschen älter als 60. In der Mitte des Jahrhunderts wird diese Zahl auf 2,4 Milliarden steigen." Gleichzeitig sind nach UN-Angaben heute aber auch 43 Prozent aller Menschen jünger als 25 Jahre alt, in einigen Ländern sogar 60 Prozent. Ein Grund dafür ist, dass die Kindersterblichkeit um knapp zwei Drittel sank.
[Bildunterschrift: Metropolen wie Neu Delhi werden noch deutlich wachsen. ]
Außerdem wächst der Anteil von Menschen, die in Städten leben, weiter rasant. In 40 Jahren sollen 90 Prozent aller Amerikaner, Nord wie Süd, in Städten leben. In Europa werden es den Prognosen zufolge 85 Prozent sein. Derzeit liegt der Anteil bei etwa 73 Prozent - und der Trend zur Verstädterung hält weltweit an: Die größten Agglomerationen gibt es zurzeit um Tokio (36,7 Millionen) und Neu Delhi (22 Millionen Menschen). In Elendsquartieren leben heute weltweit mehr Menschen als je zuvor. Allerdings: Der prozentuale Anteil der Slumbewohner sank innerhalb der vergangenen zwei Jahrzehnte von 46,1 auf 32,7 Prozent.
Die Marke von einer Milliarde Menschen wurde den Berechnungen zufolge im Jahr 1804 erreicht, die weiteren Milliarden-Schritte folgten 1927, 1959, 1974, 1987 und 1999. Derzeit leben 60 Prozent der Menschen in Asien, die Einwohnerzahl dürfte dort im Jahr 2052 mit 5,2 Milliarden ihren Höhepunkt erreichen. In Europa wird der Scheitelpunkt bereits im Jahr 2025 mit 740 Millionen erwartet.
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