Feuer in Portugal | Bildquelle: AFP

Frankreich und Portugal Waldbrände breiten sich aus

Stand: 26.07.2017 14:28 Uhr

Während Deutschland im Regen versinkt, breiten sich die Waldbrände in Südfrankreich und Portugal weiter aus. Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, viele Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Hitze und Wind fachen die Feuer weiter an.

Wegen der verheerenden Waldbrände in Südfrankreich haben in der Nacht zum Mittwoch rund 10.000 Bewohner ihre Häuser und Touristen ihre Unterkünfte verlassen müssen. Tausende Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen die anhaltenden Brände. Das Feuer dehnte sich auf einer Fläche von rund 600 Hektar in der Nähe von Bormes-les-Mimosas im Département Var aus, berichtete der Nachrichtensender FranceInfo. Der Ort liegt nahe der Küste zwischen Hyères und dem Luxus-Badeort St. Tropez.

Etwa 500 Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand. Die Feuer seien im Département Var mittlerweile unter Kontrolle, teilte die Präfektur mit. Mehrere hundert Rettungskräfte seien aber weiter im Einsatz. In den vergangenen Tagen wurden im Département Var nach Angaben der Präfektur etwa 3000 Hektar Wald und Vegetation zerstört. Franceinfo berichtete, insgesamt seien im Südosten des Landes sowie auf Korsika bereits 5000 Hektar Land abgebrannt.

Auf der französischen Mittelmeerinsel mussten bei Biguglia an der Nordostküste zahlreiche Einwohner in Sicherheit gebracht werden. Die Behörden schätzen, dass auf der Insel bislang rund 1800 Hektar Wald zerstört wurden.

Waldbrände in Südfrankreich
tagesschau, 17:00 Uhr, 26.07.2017

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20 Dörfer in Portugal evakuiert

In Portugal breiten sich die Waldbrände ebenfalls weiter aus. Auch hier kämpfen Tausende Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen die Flammen, die von brütender Hitze und Wind angefacht werden. Besonders betroffen sind das Zentrum und der Süden des Landes. Rund 20 vom Feuer eingeschlossene Dörfer mussten evakuiert werden.

Feuer in Portugal | Bildquelle: REUTERS
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Ein Bewohner des Dorfes Brejo Grande versucht ein Feuer zu löschen.

In der Küstenstadt Setúbal südlich von Lissabon löste ein Feuer Panik unter den Bewohnern aus. Hunderte Menschen waren aus Angst vor dem Feuer auf die Straßen gerannt. Etwa 500 Bewohner mussten ihre Häuser zurücklassen, erklärte Bürgermeisterin Maria das Dores Meira. Bereits im Juni hatten schwere Waldbrände in Portugal gewütet, damals kamen mindestens 64 Menschen ums Leben.

Hitzewelle auf Zypern

Brütend heiß ist es derweil auch auf der Mittelmeerinsel Zypern. Eine Hitzewelle soll heute und am Donnerstag ihren Höhepunkt erreichen. Wie das Nationale Wetteramt der Insel mitteilte, zeigten bereits am frühen Morgen die Thermometer Werte um die 30 Grad Celsius. Um die Mittagszeit bis 16.00 Uhr soll die Temperatur vielerorts auf 42 Grad steigen. Die Bürger wurden aufgerufen, sich nicht zu lange im Freien unter der Sonne aufzuhalten, helle Kleidung aus Baumwolle zu tragen und viel Wasser zu trinken. Ältere oder kranke Menschen sollten zu Hause bleiben, hieß es. Mit einem Temperaturrückgang auf für die Jahreszeit normale Werte um die 36 bis 37 Grad wird am Wochenende gerechnet.

Über dieses Thema berichtete am 26. Juli 2017 NDR Info um 08:45 Uhr und tagesschau24 um 09:00 Uhr.

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