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3000 Menschen vor Vulkanausbruch in Sicherheit gebracht

Heftige Eruption des San Cristóbal in Nicaragua

Nach einer heftigen Gas- und Asche-Eruption des Vulkans San Cristóbal im Nordwesten Nicaraguas sind nach Angaben der Behörden 3000 Anwohner in Sicherheit gebracht worden. Die Zivilschutzbehörde teilte mit, es seien 350 Soldaten und 50 Lastwagen in Bereitschaft versetzt worden.

Nach Angaben der Regierung könnte sich die Zahl der Betroffenen noch erhöhen, falls der San Cristóbal weiterhin vulkanisches Material in so großer Menge ausstößt. "Wenn nötig, werden bis zu 20.000 Menschen aus den Gemeinden nahe des Kolosses an sichere Orte gebracht", erklärte Präsidentensprecherin Rosario Murillo. Das für die Überwachung der Vulkanaktivität zuständige Institut INETER erklärte, es würden weiter Gasemissionen und vereinzelte Explosionen erwartet. Es sei Asche auf die Städte El Viejo, El Chonco, Villa 15 de Julio und Ranchería gefallen. Weitere Evakuierungen seien möglich.

Vulkan in Nicaragua spuckt Gas, Sand und Asche
tagesschau24 12:15 Uhr, 09.09.2012

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Luftverkehr ist eingeschränkt

Über dem Vulkan bildete sich eine anderthalb Kilometer hohe Wolke aus Gas, Sand und Asche, wie das Nicaraguanische Vulkanologische Institut mitteilte. Die Luftverkehrsbehörde schränkte den Flugbetrieb in dem Gebiet rund um den 1745 Meter hohen Vulkan ein.

San Cristóbal ist einer der aktivsten Vulkane des Landes. Zuletzt war der rund 100 Kilometer nordwestlich von Managua gelegene San Cristóbal 2006 ausgebrochen. Am Donnerstag war das benachbarte Costa Rica von einem Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert worden. In der Nacht gab es ein Nachbeben der Stärke 5,6.

Der San Cristóbal in Nicaragua
galerie

Eine anderthalb Kilometer hohe schwarze Wolke steigt aus dem San Cristóbal hervor.

Stand: 09.09.2012 04:02 Uhr

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