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29.05.2012

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Ausland
Aschewolke stört Flugverkehr in Australien und Südamerika
Vulkanausbruch in Chile

Asche stört Flugverkehr in Australien und Südamerika

Nach dem Ausbruch des Cordon Caulle in Chile bringt die Aschewolke des Vulkans den Flugverkehr in Südamerika, Australien und Neuseeland heftig durcheinander. Zehntausende Passagiere sind betroffen.

Flugzeuge der australischen Airline Qantas auf dem Flughafen Sydney (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Wegen der Aschewolke verdammt am Boden zu bleiben: Flugzeuge der australischen Airline Qantas. ]
Zahlreiche Verbindungen von und nach Melbourne, Tasmanien und Neuseeland mussten abgesagt werden. Die Airlines Qantas, Jetstar und Tiger strichen Flüge, während Virgin Australia mit einem reduzierten Flugplan arbeitete.

Air New Zealand entschied dagegen, die Flugrouten zu ändern und die Wolke zu umfliegen. Die australischen Behörden gehen davon aus, dass die Aschewolke den Luftverkehr noch mehrere Tage behindern kann und als nächstes Canberra erreicht.

Flugausfälle in Argentinien und Uruguay

In Südamerika sind vor allem Argentinien und Uruguay betroffen. Mehrere Fluglinien strichen ihre Flüge von den beiden wichtigsten Flughäfen der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Der Wind hatte die Aschewolke am Wochenende wieder über die Millionenmetropole getrieben. Auch im benachbarten Uruguay fielen mehrere Verbindungen aus.

Bereits in der vergangenen Woche waren Hunderte Flüge in Argentinien, Uruguay, Chile, Paraguay und Brasilien annulliert worden.

Dieses Foto entstand kurz nach dem Ausbruch des Vulkans. Cordon Caulle in Chile. (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Dieses Foto entstand kurz nach dem Ausbruch des Vulkans.]
Rauch steht über dem Vulkan Cordon Caulle in Chile. (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Seit Tagen steht Rauch über dem Cordon Caulle in Chile.]
 

Vulkanaktivität verringert - noch keine Entwarnung für Bewohner

Der 1600 Kilometer weiter südwestlich gelegene Vulkan Cordon Caulle stößt seit dem 4. Juni riesige Aschemengen bis in eine Höhe von zehn Kilometern aus. Die chilenischen Behörden erklärten, die Aktivität sei inzwischen zurückgegangen. Allerdings wurden die Bewohner aus der Umgebung des Vulkans aufgefordert, zunächst nicht zurückzukehren. Es bestehe die Gefahr von Erdrutschen, hieß es. 4000 Menschen wurden seit dem Ausbruch in Sicherheit gebracht.

Ende Mai waren wegen einer Vulkanaschewolke aus Island in Nordeuropa binnen zwei Tagen etwa 1000 Flüge ausgefallen.

Stand: 13.06.2011 07:39 Uhr
 

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