"Fuego" in Guatemala ausgebrochen Zehntausende fliehen vor "Feuervulkan"

Stand: 14.09.2012 07:35 Uhr

Zehntausende Menschen sind in Guatemala vor den gewaltigen Eruptionen des Vulkans Fuego geflohen. Der Vulkan schleuderte Asche fast drei Kilometer hoch, während sich ein glühender Lavastrom von über 600 Metern Länge in das Tal ergoss. Der fast 3800 Meter hohe Berg befindet in der Nähe des beliebten Touristenziels Antigua und gilt als der aktivste Vulkan Mittelamerikas.

Zehntausende auf der Flucht

33.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Der Leiter des Zivilschutzes, Sergio Cabanas, erklärte, 17 Dörfer in der Umgebung des "Volcano del Fuego" (Feuervulkan) seien evakuiert worden. Die Asche verteilte sich in einem Gebiet bis 80 Kilometer südlich des Vulkans, während heiße Gaswolken an den Hängen des Bergs registriert wurden. Wegen des Ascheregens betrug die Sichtweite an manchen Stellen nur drei Meter.

Rotes Kreuz richtet Notunterkünfte ein

Hunderte Autos, Lastwagen und Busse brachten Flüchtende aus der Gefahrenzone. Schulbusse und Krankenwagen holten alte Menschen und Kinder aus dem Gebiet. Das Rote Kreuz richtete Notunterkünfte ein. Die Behörden warnten, der Flugverkehr in dem Gebiet könne beeinträchtigt werden.

Teresa Marroquin vom Roten Kreuz erklärte, die Organisation verteile Wasser an die Betroffenen. Viele hätten Atemwegs- und Augenprobleme. Der Feuervulkan liegt etwa 16 Kilometer von Antigua entfernt. In der Stadt leben rund 45.000 Menschen. Die Behörden erklärten, das Touristenzentrum des Landes sei derzeit nicht in Gefahr. Es werde jedoch erwartet, dass die Eruptionen noch mindestens zwölf Stunden dauern würden.

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Vulkan Fuego in Guatemala

Vulkan Fuego in Guatemala

In Guatemala ist der Vulkan "Fuego" (Feuer) ausgebrochen. Asche wird fast fast drei Kilometer hoch in die Luft geschleudert.

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