Hillary Clinton und Donald Trump

US-Vorwahlen in Nevada und South Carolina Clinton und Trump setzen sich durch

Stand: 21.02.2016 05:18 Uhr

Bei den Demokraten kann Hillary Clinton jubeln, bei den Republikanern Donald Trump: Die beiden Präsidentschaftsbewerber setzten sich bei den Vorwahlen ihrer Parteien in Nevada beziehungsweise South Carolina durch. Ein prominenter Kandidat steigt derweil aus dem Rennen aus.

Bei den Vorwahlen der US-Demokraten im Bundesstaat Nevada hat Hillary Clinton gewonnen, in South Carolina bei den Republikanern konnte Donald Trump den Sieg für sich reklamieren.

Clinton kam auf rund 52 Prozent der Stimmen, ihr Rivale Bernie Sanders erreichte 48 Prozent in dem Caucus-Verfahren in Nevada. "An alle, die sich in jeder Ecke von Nevada mit Entschlossenheit und Herz beteiligt haben: Das ist euer Sieg. Danke schön", twitterte Clinton. Sanders gratulierte Clinton zum Sieg.

Hillary Clinton @HillaryClinton
To everyone who turned out in every corner of Nevada with determination and heart: This is your win. Thank you. -H

Hillary Clinton und Donald Trump gewinnen Vorwahlen
tagesschau 20:00 Uhr, 21.02.2016, Stefan Niemann, ARD Washington

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Zweiter Sieg für Ex-Außenministerin

Nach Iowa ist Nevada der zweite Bundesstaat, in dem Clinton die Vorwahl für sich entscheiden konnte. Sanders hingegen hatte in New Hampshire gewonnen. Nevada galt lange Zeit als sicherer Hafen für Clinton, ehe Sanders in den Umfragen überraschend stark aufholte. Der Senator aus Vermont konnte vor allem bei jungen Wählern punkten.

Nevada war die erste Vorwahl im Westen der USA und die erste mit einem hohen Anteil an Wählern mit hispanischem Hintergrund.

Unterstützer der US-Demokratin Clinton in Nevada | Bildquelle: AFP
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In Las Vegas jubeln Clintons Anhänger über deren Sieg.

Trump jubelt

Auch der Geschäftsmann Trump konnten den zweiten Sieg bei den seit Jahresbeginn laufenden Vorwahlen einfahren. Nach Auszählung fast aller Stimmen erreichte er mehr als 30 Prozent. Der Sieger der Auftaktabstimmung in Iowa, Ted Cruz, und Marco Rubio liefern sich ein enges Rennen um Platz zwei.

Bush zieht sich zurück

Abgeschlagen auf Platz vier landete der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, der mittlerweile seinen Rückzug aus dem Rennen erklärte. "Heute Abend setze ich meine Kampagne aus", sagte er nach seinem enttäuschenden Abschneiden.

Trump ließ sich in South Carolina von Unterstützern feiern. Es sei nicht einfach, sich dem Rennen um die US-Präsidentschaft zu stellen, sagte der 69-Jährige auf seiner Wahlparty in Spartanburg. "Es ist hart, es ist böse, es ist gemein, es ist grausam. Es ist schön - wenn du gewinnst, ist es schön", sagte er.

Gleichzeitig gratulierte er seinen Konkurrenten, vor allem Cruz und Rubio, zu ihrem Kampf bei der Abstimmung. Er machte jedoch auch klar, er werde "morgen zurück in den Krieg" gehen.

In Spartanburg in South Carolina jubeln die Anhänger von Donald Trump. | Bildquelle: REUTERS
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In Spartanburg in South Carolina jubeln die Anhänger von Donald Trump.

Super Tuesday im Visier

Spannend für beide Parteien wird der 1. März. An diesem sogenannten Super Tuesday finden in mehr als zehn Bundesstaaten Vorwahlen statt. Wegen der großen Zahl der Delegierten könnte hier eine Vorentscheidung fallen.

Sieger und Verlierer - US-Vorwahlen in South Carolina und Nevada
S. Heberer, ARD Washington
21.02.2016 07:12 Uhr

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