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Nach Unfall im schwedischen Stockholm

Putzfrau nicht für Zugunglück verantwortlich

Die Vorwürfe gegen eine schwedische Putzfrau, die beschuldigt worden war, einen Zug in Stockholm entführt und in ein Haus gesteuert zu haben, waren unbegründet. Die Bahngesellschaft Arriva entschuldigte sich bei der 22-Jährigen für die schnelle öffentliche Vorverurteilung. "Ich bedaure, dass wir nicht früher ein ausgewogenes Bild von mehreren möglichen Ursachen für das Unglück gegeben haben", sagte Arriva-Sprecher Tomas Hedenius.

Zug kracht in Wohnhaus, Polzisten im Vordergrund
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Scherz oder Wahrheit? Die Polizei wusste nicht so richtig, was sie glauben sollte, als der Notruf einging: "Da steht ein Zug in dem Haus gegenüber."

Sicherheitsmängel am Zug

Die schwedische Staatsanwaltschaft hatte mitgeteilt, als mögliche Ursache für das Unglück in der Nacht zum Dienstag kämen Sicherheitsmängel am Zug und an der Bahnanlage in Frage. Ein Unternehmenssprecher von Arriva schloss auch einen Irrtum nicht aus.

Der Zug hatte sich frühmorgens aus einem Depot in Saltsjöbaden in Bewegung gesetzt und war nach anderthalb Kilometern über einen Prellbock hinaus mit hoher Geschwindigkeit in das mehrstöckige Wohnhaus gekracht. Die Bewohner waren unverletzt geblieben.

Die Putzfrau war bei dem Unglück schwer verletzt worden und wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt. Die von der Polizei verfügte Festnahme der Frau wurde inzwischen aufgehoben. Sie war als einzige Person an Bord gewesen und deshalb in Verdacht geraten, den Zug aus einem Depot geklaut zu haben.

Stand: 18.01.2013 14:58 Uhr

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