Chinas Ministerpräsident spricht auf dem Nationalen Volkskongress  | Bildquelle: AFP

Volkskongress in Peking Chinas Wirtschaft soll langsamer wachsen

Stand: 05.03.2017 05:18 Uhr

Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr nur noch um etwa 6,5 Prozent wachsen. Das kündigte Ministerpräsident Li zum Auftakt der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking an. Man wolle stattdessen nachhaltiger und robuster wirtschaften.

China will die hohe Verschuldung in den Griff bekommen und nimmt dafür ein geringeres Wachstum in Kauf. 2017 solle die Wirtschaft um etwa 6,5 Prozent zulegen, sagte Ministerpräsident Li Keqiang zum Auftakt der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking. Im vergangenen Jahr hatte China noch ein Wirtschaftswachstum von 6,7 Prozent erreicht - schon das war der schwächste Wert seit 26 Jahren. Chinas Regierung spricht dabei von einer Neuen Normalität. Weniger Wachstum, dafür aber nachhaltig und robust.

Li sagte, dass China als weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft im vergangenen Jahr vor "ernsten Herausforderungen" gestanden habe. 2016 sei ein ungewöhnliches Jahr in der Entwicklung des Landes gewesen. Als Gründe für das geringe Wachstum nannte der Ministerpräsident unter anderem eine schleppende weltweite Konjunktur und Schwankungen an den Finanzmärkten. Im Innern hätten unter anderem "größere strukturelle Probleme" der Wirtschaft zu schaffen gemacht.

Der Volkskongress in China
03.03.2017, Tina Petersen, ARD-aktuell

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