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Nach dem Tod von Präsident Chávez

Venezuela wählt am 14. April

Trauer um Chavez
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Vizepräsident Madura (rechts) spricht zu den Anhängern des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez.

Die Venezolaner wählen am 14. April den Nachfolger des verstorbenen Staatschefs Hugo Chávez. Das erklärte die nationale Wahlbehörde Venezuelas.

Bis zur Wahl wird der am Freitag als Interimspräsident vereidigte Nicolás Maduro die Amtsgeschäfte führen. Der 50-Jährige tritt auch als Kandidat an. Wen die Opposition als Bewerber aufstellt, war zunächst noch unklar. Im Oktober 2012 war der Gouverneur von Miranda, Henrique Capriles Radonksi, als Einheitskandidat angetreten. Er hatte sich Chávez als dem Amtsinhaber aber geschlagen geben müssen.

19 Millionen Wahlberechtigte

Kandidaten für die Präsidentschaftswahl können sich am 10. und 11. März registrieren lassen. Zur Abstimmung sind rund 19 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen. Der am Dienstag nach fast zweijährigem Kampf gegen den Krebs gestorbene Chávez hatte die Präsidentschaftswahl vor fünf Monaten mit rund 55 Prozent gewonnen. Seine Amtszeit hätte bis 2019 gedauert.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. März 2013 um 10:00 Uhr.

Stand: 10.03.2013 03:20 Uhr

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