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Katholiken und Anglikaner setzen weiter auf eine Annäherung und eine stärkere Zusammenarbeit. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Papst Benedikt XVI. mit dem Primas der Anglikaner, Erzbischof von Canterbury, Rowan Willams, im Vatikan.
Trotz jüngster Unstimmigkeiten betonten beide Seiten laut Vatikan nach einem "herzlichen Gespräch" ihren gemeinsamen Willen, "die ökumenischen Beziehungen zwischen Katholiken und Anglikanern fortzusetzen und zu stärken". Bei dem Treffen seien vor allem die jüngsten Vorkommnisse diskutiert worden.
[Bildunterschrift: Laut Vatikan ein "herzliches Gespräch": Papst Benedikt XVI. und der Erzbischof von Canterbury, Rowan Willams. ]
Eine Änderung der katholischen Regeln für die Aufnahme von Anglikanern hatte für eine Belastung der Beziehungen zwischen beiden Kirchen gesorgt. Vor wenigen Wochen gab der Vatikan überraschend die neuen Regeln bekannt, die Anglikanern einen Übertritt in die katholische Kirche erleichtern sollen.
Der Vatikan reagierte damit auf die Enttäuschung einiger Anglikaner über den Kurs ihrer Kirche, in der Frauen ebenso wie bekennende Homosexuelle Priester werden können und gleichgeschlechtliche Ehen gesegnet werden.
Die Anglikaner hatten sich 1534 von Rom abgespalten. Gespräche über eine Wiedervereinigung beider Kirchen verlaufen seit Jahrzehnten ergebnislos.
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